Das Geheimnis eines Geschenks


Das Geheimnis eines Geschenks

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,
heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Christina Keenan erzählen:

„Sie dort vorfinden“

„Jedes Jahr gab es an meinem Geburtstag dasselbe Ritual.
Meine Mutter kam mich an diesem Spätherbsttag besuchen und ich machte ihr auf.

Da stand sie vor der Tür und der Wind wirbelte Blätter um ihre Füße.

Es war empfindlich kühl und in ihren Händen hielt sie mein Geburtstagsgeschenk.

Das Geheimnis eines Geschenks

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Es war immer etwas Kleines und Kostbares, etwas, das ich schon lange brauchte, freilich ohne dass mir dies je bewusst gewesen war.
Begierig, aber ganz vorsichtig packte ich dieses Geschenk von meiner Mutter aus.
Später verstaute ich es sorgfältig bei all den Besitztümern, an denen mein Herz ganz besonders hing. Wie zerbrechlich diese Geschenke aus der Hand meiner Mutter waren.

Wenn meine Mutter heute noch an meinem Geburtstag zu mir kommen könnte, brächte ich sie ins Warme, in meine Küche. Dann würden wir eine Tasse Tee trinken und zusehen, wie sie Blätter draußen herumwirbeln.

Ich hätte keine Eile mit dem Auspacken meines Geschenks, denn heute wüsste ich ja, dass ich es bereits ausgepackt hatte, als ich die Tür öffnete und sie dort vorfand und der Wind Blätter um ihre Füße wirbelte…“


Ihr Lieben,

wer von und erinnert sich nicht an die Besuche von Oma und Opa, von Tante und Onkel und anderen Verwandten, als wir noch Kinder waren! 

Nicht die Personen, die uns besuchten, waren zunächst für uns Kinder wichtig, sondern es stand die Frage im Vordergrund: „Hast Du mir etwas mitgebracht?
Ich erinnere mich noch an eine Tante aus der Schweiz, die mir in den Nachkriegsjahren meine Schokolade schenkte, sogar den Namen habe ich noch behalten: Toblerone hieß diese wundervoll süßlich schmeckende Schokolade!

Das Geheimnis eines Geschenks

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Aber gerade in der Konzentration der Kinder auf die Geschenke, die Oma und Opa, die Tante und Onkel oder sonstige Verwandte mitbringen, verbirgt sich eine große Gefahr!Auf diese Weise lernen wir irrtümlicherweise, dass das Geschenk das Entscheidende ist und nicht derjenige, der es schenkt.
Natürlich freuen wir uns alle sehr, wenn wir etwas geschenkt bekommen und das soll natürlich auch so bleiben. Nichts ist schöner, als z.B. Geburtstag zu feiern und etwas von Freunden oder Verwandten geschenkt zu bekommen.

Aber ich möchte Euch herzlich bitten,
bei solchen Gelegenheiten Eure Augen zu öffnen.

Bei aller Freude über das überreichte Geschenk solltet Ihr Euer Augenmerk vor allem auf denjenigen richten, der Euch beschenkt. Denn er, nicht das mitgebrachte Geschenk, ist das eigentliche Geschenk, das wir bekommen.

Wer sich diese Sichtweise eröffnet, der wird wunderbare neue Begegnungen erfahren.
Ich freue mich auch heute noch über jedes Geschenk das ich bekomme, aber ich freue mich noch viel, viel mehr über denjenigen, der es mir überreicht – Er ist mein eigentliches Geschenk!
Ich wünsche Euch eine Woche der Geschenke und der Begegnungen und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Das Geheimnis eines Geschenks

Quelle: Karin Heringshausen



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