Das endlose Land – Ngorongoro Krater und Serengeti

Das endlose Land – Ngorongoro Krater und Serengeti

Ngorongoro Krater und Conservation Area

Als nächstes führt uns unsere Safari (Swahili für Reise) in den Ngorongoro-Krater, der Teil des Serengeti Nationalparks ist. Außerhalb des Kraters befindet sich die Conservation Area, in dem den Massai Ansiedlung und Weidewirtschaft erlaubt ist.

Aber vorher wird noch gefrühstückt.

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Holland, Finnland, Marokko, Großbritannien, Russland und Deutschland an einem Tisch!

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So sieht der massive Krater von oben und in der Trockenzeit aus.

1979 wurde er auf die UNESCO-Liste des Weltnaturerbe aufgenommen und 1981 als Biosphärenreservat ausgezeichnet. Zusätzlich wurde der Krater 2010 zum Weltkulturerbe erhoben.

Etwa 25.000 Großsäuger bevölkern den Krater, darunter die höchste Raubtierdichte Afrikas.

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Ready to get wild!

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Ich bin mit meiner Sony Alpha 6000 Systemkamera* mehr als zufrieden. Allerdings besitze ich nur das Standardobjektiv, was für eine Safari nur bedingt geeignet ist.

Deswegen konnte ich leider auch nicht viel näher an die Hyäne heranzoomen, die dort am Wasser steht. Aber ich habe sie selbst gut mit dem Fernglas sehen können! Eins meiner persönlichen Highlights. Einfach coole Tiere.

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Welcher Name ist besser Wildbeest oder Gnu? Auf jeden Fall eine entspannte Truppe.

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Warzenschweine sehen in Bewegung so lustig aus mit ihrer wallenden blonden Haartolle und einem Schwanz, der wie eine Antenne gen Himmel zeigt.

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Weites Land und offene Himmel. So wie ich es mag.

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Endlich Hippos aus nächster Nähe! Das süße Leben im eigenen Kot.

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Ein selbstbewusste Löwin, die ein Nickerchen im Flussbett hält. Kein anderes Tier würde wohl so sorglos in offenem Gelände schlafen.

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Buffallo vorher - nachher Bild...

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Und dann tatsächlich ein männlicher Löwe in all seiner Pracht. Und das aus nächster Nähe.

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Ganz entspannt wie eine Schmusekatze aber super beeindruckend. Vor allem die Augen.

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Einkehr der Party-Squad nach einem langen Safari-Tag.

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So muss ein Zeltplatz aussehen!

Beim Abendessen in einem steinernen Flachbau des Zeltplatzes, höre ich auf einmal einen französischen Jungen lautstark weinen. Er ist völlig außer sich und sagt, dass er das Gebäude nicht verlassen wird, weil da draußen Elefanten seien.

Seine pädagogisch wenig versierte Mutter packt das Kind richtig hart an, schüttelt es und brüllt: - wenn ich dir doch sage, dass da draußen keine Elefanten sind!

Ich verlasse das Gebäude und mache keine zehn Schritte als ich im Unterholz vor mir einen riesigen Elefantenbullen durch die Dunkelheit spazieren sehe.

Soviel dazu!

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An diesen Bäumen kann man sich nicht satt sehen!

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Ein von mir völlig unbeeindruckter Marabu. Ein Aasfresser aus der Familie der Störche.


Aufgrund ihrer weichen Unterschwanzdecken des Brutgefieders, die in der Modeindustrie und in der Kriminalistik Verwendung finden, sind diese Vögel in manchen Gegenden stark bejagt und gefährdet.

Noch heute werden zur Sichtbarmachung eines Fingerabdrucks bei Tatortaufnahmen der Kriminalpolizei Marabu Federn verwendet. Mittels der Federn wird Rußpulver auf den möglichen Spurenträger aufgetragen. Die Federn ermöglichen einen schonenden Auftrag des Pulvers, so dass Rußspuren in den abgedrückten Papillarleisten hängen bleiben (Danke Wikipedia).

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Ein Massai-Dorf in der Conservation Area.
Ursprünglich besiedelten die Massai die Serengeti. Sie wurden aber nach der Gründung des Nationalparks dazu gezwungen umzusiedeln. Ein brisantes Thema.

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Der Serengeti-Nationalpark gehört mit seinen 14.763 Quadratkilometern zu den größten und bekanntesten Nationalparks der Welt und ist seit 1981 Teil des Weltnaturerbes der UNESCO.

Serengeti - Das Wort reicht schon um bei mir Fernweh auszulösen, bedeutet auf Swahili soviel wie „endloses Land" bzw. „endlose Ebene".

Und der Name ist Programm!

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Ein entspannter Gepard.

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Ein entspannter Leopard. Jetzt habe ich vier der Big Fives gesehen. Nur ein Nashorn hat sich leider nicht mehr blicken lassen.

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Flauschig. Ein Löwenrudel im Abendsonnenschein.

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Noch ein Leopard. Glück muss man haben!

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Den Namen von diesem Kätzchen habe ich schon wieder vergessen.

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Eine günstigere Variante Afrika zu erkunden sind Overland-Touren. In Bussen wie diesem werden so meist mehrere Länder am Stück bereist.

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Am Vorabend unserer Ankunft waren nachts Löwen und Leoparden unmittelbar neben dem Toilettenhäuschen gesichtet worden. Gut, dass ich keine schwache Blase habe. Die holländischen Mädels waren in dieser Hinsicht eher ängstlich und haben mitten in der Nacht ihre Nachbarn aufgeweckt, um zum Klo eskortiert zu werden.

Löwen war keine da. Aber dafür haben sich Hyänen an den Mülltonnen zu schaffen gemacht! Und so sahen die am nächsten morgen aus:
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Eine modebewusste Löwin mit Halsband.

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Ein kleines Krokodil. Wir haben später auch noch größere gesehen.

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Aus der Serengeti ging es wieder zurück nach Moshi, wo mein kleines afrikanisches Abenteuer zu Ende ging. In drei Wochen war von Mücken keine Spur. Aber in diesem Hostel- Zimmer wurde ich so brutal zerstochen wie nie. Und das trotz Moskitonetz und Spray. Das hat mir den Abschied etwas erleichtert.

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Noch adrenalinreicher als die Kilimandscharo-Besteigung und der Ranger-Walk durch die Wildnis war die nächtliche Motorradfahrt von Moshi zum Kilimandscharo-Airport. Das werde ich nie wieder machen aber auch nie mehr vergessen.

Ohne Helm, ohne Straßenbeleuchtung unter einem Universum voller Sterne durch die afrikanische Nacht. Wahnsinn. Da haben mir die drei Flüge nach Hause gar nichts mehr ausgemacht.

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