Das Eimergefühl …

Von Dhiller @geistheilerinfo

kennt ihr das auch?
Man steht morgens auf und denkt, man habe einen solchen auf dem Schädel, Eimer mit Sehschlitzen. Am Tag vorher: keine Aufregung, kein Alkohol, nicht zu spät gegessen, gut geschlafen und dennoch – ein dumpfes Gefühl im Kopf, denken mit Verzögerung!
Ich nenne es: das ‘Eimergefühl’, total dumpf im Hirn. Nichts hilft gegen den Eimer, keine Dusche, kein Kaffee, nichts. Der Kopf wird einfach nicht klar, das dumpfe Gefühl bleibt. Na gut, denke ich, es gibt eben solche Tage, sie gehören auch mit zum Spiel des Lebens
Doch dann habe ich – rein zufällig während meiner MorgenMeditation – entdeckt, wie ich mir helfen kann wenn mich der Eimer mal wieder erwischt:
ich setze mich so aufrecht hin, dass meine Wirbelsäule ganz gerade ist. Meine Fußsohlen, von der Ferse bis zur Spitze, stehen fest auf dem Boden. Dann stelle ich mir mir vor, mein Körper wäre ein Gefäß, gefüllt mit diesen dumpfen Gefühlen. Beginnend an der Schädeldecke atme ich nun Frische ein und das dumpfe Gefühl aus. Stelle mir dabei vor, wie es mit jedem Atemzug vom Kopf an bis zu den Füssen absinkt und an den Sohlen in die Erde abfliesst. Mit jedem Ein- und ausatmen füllt sich der Körper mit Frische, bis ich mich leichter fühle. Vor meinem inneren Auge visualisiere ich anschliessend das Bild einer Landschaft, nach einem erfrischenden Regenguss.


Fotos: © Dagmar Hiller

Wie die Natur leuchtet, wie gut die Luft ist, die ich durch meine Nase einatme. So rein und klar, dass der dumpfe Nebel sich auflösen konnte und meine kleine Welt um mich herum wieder leuchtet.

Es funktioniert tatsächlich, man muss nur wirklich konzentriert atmen und sich beim ausatmen vorstellen, wie der Pegel des Körpers absinkt und sich das Gefäß Mensch beim einatmen mit Klarheit füllt.
Wenn man ungeübt ist dauert es ein bisschen, bis das dumpfe Eimergefühl weg ist und das Denken wieder gut läuft.