Dalai Lama erhoert Asso-Blog

Endlich! Der Dalai Lama will, wie von mir mehrfach in diesem Blog und in einem Brief an ihn gefordert, die (seine) Wiedergeburt abschaffen. Allerdings scheinen hier eher politische Ueberlegungen eine Rolle zu spielen, was noch einmal die unsaegliche Verquickung von (ehemaligem) Amt und religioeser Funktion des DL belegt. Andererseits unterstreicht dies, wie leicht es ist, mit der Wiedergeburt als Bestandteil der buddhistischen Lehre Schluss zu machen. Ich freue mich jedenfalls, dass der DL zur Einsicht gekommen ist. 
Nein, so einfach ist es natuerlich nicht. Wie man in dem Artikel der F.A.Z. lesen kann, glaubt der DL noch immer, ""die einzige legitime Verfügungsautorität über den Ort und die Art und Weise einer Wiedergeburt" habe die zu reinkarnierende Person selbst", was zweierlei wesentlichen Lehrinhalten und Erkenntnissen des Zen widerspricht: 1) shunyata, 2) der einzig existenten Gegenwart.
Amuesiert hat dieses Possenspiel wohl auch Michael Filzinger, der hier immer wieder engagiert Kommentare hinterliess und mit "Zen fuer uns" eine hoffentlich bleibende, umfassende und kritische Webseite zum Zen erarbeitete. Vielleicht ahnte er seinen fruehen Tod mit knapp 50 Jahren, und das gab ihm die Kraft, besonders direkt Kritik zu ueben und Missstaende offen anzusprechen. Ich werde seine Beitraege vermissen.

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