Cy Twombly Ausstellung in Berlin

Von Rmsarah15

Bis zum 7. Oktober gibt es im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin Twombly & the School of Fontainebleau zu sehen. Eine interessante Exposition, die Werke der Sammlung Kupferstichkabinett und Kunstbibliothek mit Werken des nordamerikanischen Künstlers Cy Twombly verbindet, um einen Dialog zwischen zwei Kunststilrichtungen zu schaffen.

Die Exposition, die von Eugen Blume geleitet wird, stellt die Beeinflussung der Schule Fontainebleau mit der Arbeit von Twombly und den Wirkungen der europäischen Kunst heraus. Die Schule Fontainebleau entstand in Frankreich im XVI. Jahrhundert aus einer Reihe italienischer Zeichnungen, die für den Fontainebleau Palast gemacht wurden. Sie sind vor allem wegen der Stuckarbeit sehr bekannt. In der ersten Etappe gibt es Ikonographen, Allegorien und Mythologien. Die zweite Fontainebleau Schule wird durch die griechischen Werke charakterisiert.

Edwin Parker, der richtige Name von Cy Twobmbly, wurde in Lexington, Virginia im Jahr 1928 geboren. Er studierte an der Kunstschule in Boston, an der Universität in Washington und der Universität Lee Lexington. Außerdem nahm er an der studentischen Kunstliga in New York teil, wo er Robert Rauschenberg kennen lernte, der ihn an der Black Mountain College in North Carolina vorschlug, wo er wiederum John Cage, einer der bekanntesten Künstler des letzten Jahrhunderts kennen lernte.

Cy Twombly wurde durch seine großartigen Zeichnungen, wo er Graffiti mit kalligraphischen Zeichen auf neutralem Hintergrund verbindet, bekannt. Er verdeutlicht damit die Diskussion der Kunst im XX. Jahrhundert, wo die Abstraktion und die Psychoanalyse den Menschen in symbolischer Form darstellen. Neben der klassischen Literatur mit seinen Stereotypen, behandelt er die griechische Mythologie.

Für viele sind seine Arbeiten vollständig, denn er arbeitet sehr realistisch und gezielt. Außerdem nimmt er den Dialog mit anderen Werken und Stilen auf, wie z.B. Lepanto, die auf einer Inspiration von Zeichnungen von Luca Cambiaso basieren und für Felipe II von Spanien entworfen wurden.

Die Serie Lepanto besteht aus 12 Ölgemälden, wo er den Kampf von Lepanto in Griechenland von 1571 abstrakt darstellt. Dieses Werk wurde 2001 in Venedig vorgestellt. Er bearbeitet ein historisches Ereignis, eine Mythologie, die immer wieder geschehen kann. Seine Begeisterung für den mediterranen Raum kommt dabei auch hervor. Er lebte bis zu seinem Tod in Italien. Sein Werk schaut auf den mediterranen Raum nicht nur als Kulturzentrums Europas, sondern als ein Raum, wo Kämpfe zwischen Osten und Westen stattfanden.

Mehr Infos gibt es hier: http://www.hamburgerbahnhof.de/exhibition.php?id=36494&lang=en