COVID-19: Welche Web-Dienste sind derzeit die Beliebtesten?

COVID-19: Welche Web-Dienste sind derzeit die Beliebtesten?Die COVID-19-Pandemie führt das Internet an seine Grenzen. Der meiste Datenverkehr wird aktuell auf der einen Seite durch die vielen Leute, die wegen des Corona-Virus im Home Office arbeiten, aber auch durch Mitmenschen in Kurzarbeit, die sich die Zeit vertreiben wollen, erzeugt und belastet das Netz nicht nur in den Abendstunden hauptsächlich durch Streaming von Videos.

Streaming-Dienste gewinnen Kunden und reduzieren die Auflösung

Besonders die Streaming-Anbieter wie beispielsweise Disney, Netflix und Amazon freuen sich an deutlich wachsenden Benutzerzahlen. Ein Wermutstropfen ist für die Streaming-Provider aber die benötigte Bandbreite, weshalb auch der erst vor einer Woche gestartete Streamingdienst Disney+ zu seinem Start in Europa die Auflösung der Videos reduziert hat, um das Internet nicht zu überlasten. Für seinen Europa-Start hat sich Disney in Sachen Bildqualität nicht wirklich den optimalen Zeitpunkt ausgesucht…

Aber auch die Konkurrenz wie YouTube, Netflix, Amazon Prime Video und Apple hat die Qualität und damit den Datendurchsatz schon gedrosselt.

Sender und Streaming-Dienste rund um den Sport müssen umplanen

Mit dem Pausieren oder Abbruch vieler sportlichen Wettbewerbe weltweit, inklusive der 1. und 2. Bundesliga, sind die Sender und Online-Anbieter von Live-Übertragungen gefordert.

Auch im Bereich der Sportwetten wird auf die aktuelle Lage reagiert. Die meisten stationären Wettlokale und Casinos sind mittlerweile geschlossen und müssen auf ein Online-Angebot zurückgreifen. In diesem Fall bietet es sich an, wenn Sie Wettseiten vergleichen wie BettingTop10.

Homeoffice mit deutlichen Zuwächsen und leichten Einschränkungen

Bei der Nutzung des Internet für Home Office liegt der Fall ähnlich: Auf der einen Seite bringt das den Anbietern solcher Cloud-Funktionen jede Menge neue Kunden, aber so manche Funktion bei Microsoft, wo die Cloud-Dienste eine Steigerung von nahezu 800 Prozent erfuhren, musste für eine bessere Ausnutzung der Internetverbindungen überarbeitet werden.

Stärkstes Wachstum bei Microsofts Cloud-Diensten

Hier ist besonders die neue Kollaborationslösung Teams zu nennen, in der manche auch den Nachfolger von Skype for Business sehen. Da der Anstieg der täglichen Nutzer in der letzten Woche von 32 auf 44 Millionen innerhalb nur einer Woche auch zu Ausfällen geführt hatte, reagierte Microsoft darauf mit einer Beschränkung anderer Serviceleistungen.

Um die wichtigsten Dienste zuverlässig leisten zu können, schränkte Microsoft bestimmte Funktionen seiner Cloud-Angebote ebenfalls ein. Schon am 16. März wurden Office-365-Admins im Administrator-Dashboard über „vorübergehende Anpassungen von Funktionen“ informiert.

Andere Microsoft-Dienste wie beispielsweise der Windows Virtual Desktop sind laut Microsoft in der vorigen Woche dreimal so intensiv genutzt worden, wie eine Woche zuvor. Sogar die Akzeptanz des von Regierungen zur Veröffentlichung von COVID-19-Dashboards genutzten Power BI soll  um 42 Prozent angestiegen sein.

Die im März angekündigten Funktionseinschränkungen sind schon in der letzten Woche realisiert worden. Laut  Microsoft soll es trotz der deutlich gestiegenen Nutzung keine nennenswerten Störungen gegeben haben.

Mehr Netzlast durch Streaming oder durch Home-Office?

Es ist natürlich schwierig, zu sagen, welche der neuen Herausforderungen durch COVID-19 das Internet in Deutschland mehr belasten, das Streaming von Videos oder die Arbeit im Home Office.

Während das Maximum des Internetverkehrs am Austauschknoten DE-CIX in Frankfurt aktuell gegen 20 Uhr liegt, wenn das Streaming angesagt ist, verteilt sich die Nutzung von Home-Office-Lösungen mehr über die typischen Arbeitszeiten zwischen 8 und 17 Uhr.

Flaschenhals ist meist der Anschlusskasten der Telekom

COVID-19: Welche Web-Dienste sind derzeit die Beliebtesten?Der größte Engpass für die Daten aus dem Internet liegt ohne Zweifel in den Anschlusskästen der Deutschen Telekom, wo in den meisten Fällen ein Übergang von zukunftstauglicher und schneller Glasfaser auf veraltete und langsame Kupferleitungen stattfindet.

Der Staatskonzern nennt es „Vectoring“ und missbraucht diese völlig veraltete Technologie sogar als Mittel zur Kundenbindung, denn die Vectoring-Anschlüsse können von konkurrierenden Providern nicht mit genutzt werden.

Bilder: Pixabay und Deutsche Telekom


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