Corona-Lockdown in Uganda

Corona-Lockdown in Uganda - Auch in Ostafrika wurde das öffentliche Leben stark heruntergefahren mit deutlichen Auswirkungen in Kampla, der Hauptstadt von Uganda.

COVID-19 hat auch das ostafrikanische Uganda fest im Griff. Seit Wochen waren nahezu alle Wirtschaftsbereiche sowie das öffentliche Leben komplett heruntergefahren. Doch anders als in Deutschland gibt es in Uganda kein so gut ausgebautes Sozialsystem. Eine sehr große Zahl an Menschen in Uganda hat von heute auf morgen ihren Job verloren oder wurden unbezahlt freigestellt. Kurzarbeitergeld und Corona-Zuschüsse sind Fremdworte in Uganda und meinen Bekannten in Kazo (einem Stadtteil von Kampala mit einer bereits vor Corona sehr hohen Arbeitslosenquote von über 50%), mit noch vor wenigen Monaten gut gelaunt ein Nile Special Bier getrunken hatte, haben reihenweise ihre Arbeit verloren. Der Lockdown in Uganda beinhaltete neben ähnlichen Maßnahmen wie in Deutschland zusätzlich auch noch eine nächtliche Ausgangssperre von 19 Uhr bis 06.00 Uhr morgens.

Glücklicherweise gibt es mittlerweile auch auch in Uganda erste Lockerungen und zahlreiche Wirtschaftsbereiche (unter anderem Werkstätten, Holz- und Metallgewerbe, Anwaltskanzleien) dürfen wider öffnen, jedoch unter Auflagen wie Mindestabstand. Restaurants dürfen ihre Kunden nur im Rahmen von Außerhausverkauf versorgen.

Besonders hart hat der Lockdown natürlich auch den gesamten Tourismussektor des Landes getroffen. Und die Tourismusbranche wird wohl auch mit am längsten vom landesweiten Lockdown betroffen sein. Und selbst wenn die Restriktionen in Uganda wieder aufgehoben werden und das Land eine Rückkehr zur Normalität vollzieht, so werden voraussichtlich deutlich weniger ausländische Touristen nach Uganda reisen als vor Corona.

Corona Lockdown in Kampala: menschenleere Straßen und Plätze

Während des Lockdowns bietet sich besonders in der Millionenmetropole Kampala ein sehr ungewohntes Bild. Kaum Boda Boda Motorrad Taxis oder Autos sind in der Stadt unterwegs. Und beliebte Straßen und Plätze wie der Old Taxi Park in Kampala, auf dem normalerweise mehrere tausend Taxi-Busse stehen, ist verlassen und menschenleer. Komplett ungewohnt, auch für alle Einwohner von Kampala.

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Kampala vor und während des Lockdowns

Uganda-Reise von 2020 auf 2021 verschoben

Nachdem ich Ende 2019 für rund vier Wochen in Uganda gewesen bin war eigentlich für Mitte/Ende 2020 erneut eine Reise nach Uganda geplant. Doch ich habe für mich beschlossen in 2020 keinen Urlaub im Ausland machen und erst 2021 nach Uganda reisen.

Sommerurlaub 2020 in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee und Nordsee ist schließlich auch eine tolle Sache. 🙂

Corona-Lockdown in Uganda

Hallo, ich bin Christian und lebe in Kiel. Reiselurch.de ist ein Reiseblog über meine kleinen und großen Reisen in Schleswig-Holstein, Deutschland und dem Rest der Welt. Ich liebe das Meer und den Strand, in die Berge zieht es mich eher seltener.

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" Relaxen am Spennah Beach Entebbe am Victoriasee in Uganda