Sehr früh in meiner Comic-Reise habe ich „Eine Nacht in Rom“ von Jim entdeckt. Das ist lange her und nun ist ein weiterer Comic von Jim erschienen. Bin ich noch immer so begeistert, wie ich es damals war? Ist Zoe Carrington ein guter Comic?
Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.
Der Plot
Eine wilde Studienzeit in London liegt hinter den Freunden Zoe Carrington, Simon Ballander, JP und Rothenberg. Es ist lange her. Zoe war eine wilde Erscheinung, ungestüm und fantastisch, aber auch irreal, ungreifbar und unzähmbar. Bis sie Leo kennenlernte.
(c) Splitter Verlag
(c) Splitter Verlag
Die Zeit verging, alle führten ihr Leben. In Nogent-sur-Marne – einem Vorort im Pariser Osten – besucht Simon seine Mutter. Er bezahlt eine Frau dafür, dass sie seine Freundin spielt, denn er bringt nie eine Frau mit. Seit Zoe nicht mehr Teil seines Lebens ist, will er niemand anderes.
Die drei Freunde bekommen von Zoe einen Anruf: Leo – ihr Mann – feiert seinen 30. Geburtstag in London. Der 20. Geburtstag war legendär, also machen sich alle auf den Weg nach London. Der erste Teil endet mit „Am Ende des Tages folge ich ihm.“
Mein Comic Senf
Dieser Comic ist eine Kopie von „Eine Nacht in Rom“ – das sage nicht nur ich, sondern Jim selbst. Das merkt man auch. Eine alte Liebe und ein Wiedersehen, das alte Gefühle aufleben lässt. Aber es erinnert mich auch an „Die Einladung“ – denn es gibt hier auch eine skurrile Einladung.
Da es sich hier sozusagen um sozusagen zwei Bände handelt – es ist ein Splitter Double –, gibt es in der Mitte einen Bruch. Und genau der ändert einiges. Bis dahin war es bekannt und nicht besonders. Das Ende von Teil 1 war wow und sorgte dafür, dass ich weiterlesen wollte.
(c) Splitter Verlag
(c) Splitter Verlag
Der zweite Teil enttäuscht nicht. Simon zeigt, dass man manchmal zu lange an Dingen hängt und sich lösen soll. Bei Zoe ist der Fall deutlich komplexer, aber nichts, was ich hier im Review besprechen würde. Nur so viel: Auf den ersten Blick sind ihre Handlungen etwas überzogen.
Alles in allem sind die Geschichte, der Erzähl- und der Zeichenstil gefällig und ein easy read. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich vielleicht diese Geschichte anstelle von „Eine Nacht in Rom“ lesen. Beides ist sich aber schon sehr ähnlich.
Meine letzten Worte:
Bekannte Geschichte
