[Comic] Low [4]

Erstellt am 9. Januar 2022 von Vincisblog @Vincisblog

Das Thema Hoffnung ist der große Aufhänger von der Serie Low. Der letzte Band hat bei mir ebenfalls große Hoffnung geweckt. Es gab endlich mehr zu sehen und viele interessante Themen wurde angeschnitten. Das Ende ist auch nah, wie geht es weiter?

Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 4: Äußere Aspekte der inneren Einstellung

Während zwei Gruppen sich mit Haien und anderen Problemen auseinandersetzten, schauen Massen zu. Was ist hier los? Ist das Volksbelustigung oder ist das Hoffnung auf Veränderung? Die Templar waren vor tausenden Jahren wichtig, um die Meere zu kolonisieren.

  • (c) Splitter Verlag
  • (c) Splitter Verlag

Tajo Caine erwacht und erfährt, was mit ihrer Mutter und ihrer Familie passiert ist. Der Optimismus ihrer Mutter hat sie geprägt, aber der eigene Pessimismus gab ihr häufiger recht. Aber die Hoffnung und der Optimismus sind ansteckend, also kann sie es nicht abschütteln.

Und so gibt es neue Hoffnung. Eine bewohnbare Welt – Andromeda – wurde gefunden. Marik ist quasi zurück und der Senat zeigt mal wieder seine hässliche Seite. Nur doof das diese Seite ans Licht kommt und die Bevölkerung das nicht mehr mit sich machen lässt.

Mein Comic Senf

Low ist eine zwiespältige Serie. Die Handlung ist runtergebrochen einfach und die Anzahl der Protagonisten sollte ebenfalls gering sein. Aber irgendwie ist das Gegenteil der Fall. Die Geschichte ist unnötig komplex und verstrickt. Die vielen Protagonisten erhöhen die Unübersichtlichkeit. Es könnte so einfach sein.

Sowohl von der Geschichte als auch von der Zeichnung erinnert mich die Serie an Saga und Black Science. Natürlich sind die beiden Serien eine Nummer zu groß, aber das zeigt das Potenzial. Dass dieses Potenzial ausgeschöpft wird, habe ich noch nicht aufgegeben.

  • (c) Splitter Verlag
  • (c) Splitter Verlag

Der Band muss natürlich mit Hoffnung enden. Das Spiel mit selbiger ist der Dreh- und Angelpunkt. Manchmal ist es zu viel und übertrieben, aber genau das ist auch erfrischend. Dystopie gepaart mit Hoffnung, klingt immer noch falsch. Low kann es dennoch.

Ein Band bleibt noch, dann habe ich die Serie beendet. Aus vielen Gründen freue ich mich darauf. Die Hoffnung auf ein versöhnliches Ende mit der Serie ist noch nicht verflogen. Wer weiß, vielleicht finde ich noch meinen Frieden mit der Serie.

Meine letzten Worte:

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Zu den anderen Low Bänden:

1 | 2 | 3 | 4

Review