[Comic] Bodies

Verfilmungen oder Streaming Adaptionen haben manchmal große Vorteile. Aus „altem“ Material wird etwas „neues“ geschaffen und bei Comics erscheinen dann auch Wiederveröffentlichungen von diesem alten Material. Neustes Beispiel ist Bodies.

Dieser Comic wurde mir von Panini Comics als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Der Plot

Bei einer Demonstration in London geht es 2014 heiß zur Sache. In der Lonhharvest Lane wird eine Leiche gefunden. Wie kommt sie dorthin? Wer ist der Gestorbene? Nicht nur die Polizei tappt im Dunklen. 1890 musste Inspektor Edmond Hillinghead eine ähnliche Entdeckung machen.

Da Jack the Ripper nur weibliche Prostituierte tötet, kann er der Mörder nicht sein. Und das ist weiterhin nicht alles: 1940 und 2050 wird ebenfalls eine Leiche an selber Stelle gefunden. Als wäre das nicht verrückt genug, die Leiche ist in allen Epochen dieselbe.

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Jede Epoche bringt dabei die eigenen Probleme mit sich. Die Leiche steht nur für die ermittelnde Person im Fokus, für alle ringsum geht es um andere wichtige Themen der jeweiligen Zeitepoche. Wer ist die Leiche und wieso findet man diese in verschiedenen Zeitaltern?

Mein Comic Senf

Wenn man eine Geschichte in wenigen Sätzen zusammenfassen kann und dann angefixt ist, hat das Vor- und Nachteile. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es ist interessant und man möchte mehr erfahren – in dem Fall den Comic kaufen und lesen. Der Nachteil könnte aber sein: da ist nicht mehr. Trifft das bei Bodies zu?

Ja und Nein. Die kurze Zusammenfassung: ein und dieselbe Leiche in verschiedenen Epochen deckt schon viel ab. Viel mehr kommt da nicht. Aber die Geschichte kann von dieser groben Idee hervorragend getragen werden. Dafür gibt es mehrere Gründe, die nicht nur in der Geschichte zu finden sind.

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Zum einen ist jedes Heft aus diesen verschiedenen Epochen bestückt. Zum anderen hat jede Epoche einen eigenen Zeichenstil – samt eigenen Kunstschaffenden. Das macht es sehr abwechslungsreich. Die Stile passen perfekt zu der jeweiligen Epoche, aber auch die Geschichte passt gut in die jeweilige Zeit.

Am Ende gibt es noch etwas, was mir sehr gefällt: die dringenden Themen der jeweiligen Zeit. Es ist Melange aus Problemen der Zeit, ob es nun die Homosexualität, Rassismus, der Nationalsozialmus ist oder die verpassten Chancen, beim Blick auf die Vergangenheit. Diese Themen sind natürlich auch in anderen Epochen relevant, drängen, aber nicht so.

Trotz des hohen Unterhaltungsniveaus, die der Band geliefert hat, muss ich auch klar sagen, dass es gut ist, dass es mit diesem Band zu Ende gegangen ist. Viel mehr kann man schlicht nicht erzählen. Vielleicht wäre es in einem Heft weniger auch möglich gewesen. Ein netter Ausflug mit etwas Tiefe.

[Comic] Bodies Meine letzten Worte:

Wisse, du wirst geliebt

Review


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