[Comic] Black Science [9]

Erstellt am 6. September 2022 von Vincisblog @Vincisblog

Gute Vorbereitung ist wichtig. Da es sich bei Band 9 von Black Science um das Finale handelt, habe ich zuvor nochmal alle Bände gelesen. Macht euch auf ein (hoffentlich) großes Finale gefasst und passt auf, dass ihr nicht dabei durch das Everversum stolpert.

Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 9: Dein eigener Herr

Endlich ist die Familie McKay wieder vereint und das Everversum wurde gelöscht. Das alles, weil Grant den Weg zum Herz der Zwiebel gewagt hat. Hat er damit – mal wieder – alles versaut? Es ist nur noch eine Welt übrig geblieben.

Diese Welt ist total im Eimer. Die letzten Menschen sind im Block Tower zurückgezogen. Kadir versucht die Welt zu retten, während Grant immer alles zerstört – so zumindest die Aussage von Kadir. Und damit steuern wir auf das Finale der Serie hin.

  • (c) Splitter Verlag
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Mein Comic Senf

Der Start des Bandes hat schon gut illustriert, wie wechselseitig Black Science ist und war. Der positive Familienmoment wird direkt mit der schrecklichen Situation kombiniert. Das ist ein stimmungsvoller Start, wie er sein muss.

Dieses unklare Gefühl gibt es in diesem Band aber auch an einer anderen Stellen. Es geht um die Rolle von Grant und Kadir. Wer ist eigentlich das Arschloch und wer ist der Gute in der Geschichte? Es schwankt, nur um dann eine andere Antwort ins Gesicht geknallt zu bekommen. Und das passiert nicht nur einmal.

Der 9. Band hat sich gut in das Gesamtbild eingefügt und da keine Ausnahme gemacht. Es ist ein rundes, komplettes Bild. Die KI, die die Gesundheit überwacht, hat mich besonders gut abholen können. Aber wie gut ist, mit diesem Abschluss, die gesamte Serie? Ist es eine gute und empfehlenswerte Serie?

  • (c) Splitter Verlag
  • (c) Splitter Verlag

Mein Serien Senf

Das ReRead der gesamten Serie war auf jeden Fall sehr hilfreich. Band 2 hatte ich am längsten nicht mehr gelesen und einiges vergessen. So hatte ich im Kopf, dass zum Start viel mehr zwischen den Welten gesprungen wurde. Dabei ist die Geschichte viel schneller zusammengefasst.

Der Pfeiler wird zu früh getestet und man nimmt dabei die Kinder von Grant auf den Jungfernflug mit. Nach einem Unfall versucht Grant seine verstreute Crew einzusammeln. Manche Dinge – wie das Abgeben des Verstands von Grant – werden manchmal stärker und manchmal schlechter dargestellt.

  • (c) Splitter Verlag
  • (c) Splitter Verlag

Was außer Frage ist, ist das Black Science unglaublich gut aussieht. Der Zeichenstil ist hervorragend und könnte auch gut von Pixar bzw. Disney zu einem Animationsfilm umgewandelt werden. Wer einzelne Panels sieht, wird automatisch mehr sehen wollen. Ein Beweis dafür habe ich bei diesem Review erhalten. 8 Bände habe ich in kurzer Zeit erneut gelesen und als ich die Bilder für dieses Review gemacht habe, hatte ich wieder Bock.

Zahlen sind bei Black Science kurios. Mit welcher Nummer Bände beginnen oder enden ist nicht „normal“. Das letzte Heft ist Heft 43 und der 9. Band zeigen, wie unsymmetrisch es sein kann. Das Ende ist auch typisch für Black Science. Denn es ist irgendwie kein Ende, aber auf der anderen Seite irgendwie doch. Es ist nicht immer alles klar, und ein ReRead eröffnet einige Dinge, die beim ersten Mal untergehen können.

Meine letzten Worte:

Bis zum Ende

Zu den anderen Black Science Bänden:

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9

Review