[Comic] Apex [1]

Erstellt am 11. September 2026 von Vincisblog @Vincisblog

Die SerieReset“ – in der die Menschheit von Außerirdischen vor dem Untergang der Erde gerettet wurde – hat mir gut gefallen. Im 6. Band wurde groß über die Ouröbörös gesprochen. Jetzt bekommen wir sie erneut zu sehen. Apex spielt vor Reset.

Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 1: Die Gestade von Celadön

Auf Ötöne – dem fünften Planeten des Silä-Systems – landet eine Familie. Das Oberhaupt P’pa wartet und repariert im Universum und das führt ihn dieses Mal nach Ötöne. Aber sie wollen auch den Untergang von Silä über Ötöne sehen. Die Funkverbindung ist die gesamte Zeit gestört und dann bricht der Kontakt zu P’pa gänzlich ab.

(c) Splitter Verlag (c) Splitter Verlag

Auf Ötöne gibt es Lebewesen, die eigentlich nicht da sein sollten. Wer oder was sind sie? Teile der Familie werden gerettet und können fliehen. Ihr Ziel Kerath ist ein eigentlich ruhiges Ziel. Hier gibt es gebrauchte Teile und billige Arbeitskräfte, nicht mehr. Eigentlich.

Ein Angriff der Ouröbörös erschüttert die Region. Der Planet steht vor dem Untergang. Da sie nicht Teil des Komplexes sind, gibt es keine Rettung. Sie sind für ihre grenzenlose Ausbeutung bekannt. Wie verfährt man weiter mit ihnen? Steht ein Krieg an?

Mein Comic Senf

Wenn Comics aus einem „bekannten“ Universum kommen, hat das Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist offensichtlich: mehr Futter zu dem, was man im Zweifel mochte. Die Nachteile hingegen sind vielfältig. Ausschlachten. Unnötig oder besonders viel Vorwissen kann nötig sein.

Bei Apex ist das zwar eine Geschichte aus der gleichen Welt, aber sie liest sich losgelöst. Es spielt ja vor dem Reset. Das heißt, man kann mit Apex sogar beginnen, ohne dass man Reset gelesen haben muss. Die Parallelen sind auch gering. Einen Mehrwert bietet es nur insoweit, dass man weiß, was mit dem Reset gemeint ist.

(c) Splitter Verlag (c) Splitter Verlag

Trotz des Albenformats würde ich den Comic in zwei Hälften teilen. Erst die Familie, die den Vater bei seinem Job begleitet, und dann der große Angriff der Ouröbörös. Beides bedient andere Geschmäcker, ergibt aber in der Summe ein rundes Bild.

Anders als bei Reset ist die Geschichte bis hier aber nur okay. Es fesselt weniger und man weiß bisher nicht so richtig, in welche Richtung das Ganze geht. Es ist klassischer Sci‑Fi-Comic, dabei gibt es aber wenige Höhepunkte, die lange hängen bleiben.

Meine letzten Worte:

Am anderen Ende

Review