Colin Farrell blutrünstig wie nie

Erstellt am 5. Oktober 2011 von Newssquared @Oliver_schreibt

Colin Farrell blutrünstig wie nie

Mit der Twilight-Saga haben Vampire im Filmgeschäft eine unglaubliche Renaissance erlebt, wurden aber auch etwas weichgespült. Schließlich geht es in den Bis(s)-Filmen vor allem um die Liebe zwischen der sterblichen Bella und dem Vampir Edward und weniger um blutrünstige Verspeisungsszenen à la From Dusk Till Dawn oder Blade.

Auch Fright Night in 3D ist ein Vampirfilm der gruseligen Sorte – und nach Twilight möchte man sagen: endlich! Der Blutsauger wird dieses Mal von Colin Farrell verkörpert, dem der machohafte Bösewicht sprichwörtlich in Fleisch und Blut übergangen ist, auch wenn sein Bauarbeiterlook etwas zu dick aufgetragen ist. Doch das gehört zum Grundton des Films, der den Horror mit einer Prise schwarzem Humor mischt und in dem sich das Unheil im Stile des Weißen Hais mit dramatischer Musik ankündigt.

Die Story ist dem Original Fright Night aus dem Jahr 1985 entlehnt: Charley (Anton Yelchin) hat eigentlich genug mit Highschool und Freundin Amy (Imogen Poots) zu tun. Als jedoch der gutaussehende Jerry ins Nachbarhaus mitten im Nirgendwo zieht, immer mehr Mitschüler verschwinden und sich bald herausstellt, dass Jerry seinen Blutdurst an deren Kehlen stillte, muss Charley den höllischen Nachbarn loswerden.

Fünf Vampirregeln, die Leben retten können

Selbstredend ist das bei Vampiren ein ganz besonders schwieriges Unterfangen, bei dem Charley widerwillig Unterstützung von Peter Vincent bekommt. Grandios gespielt von Peter Tennant, feiert der verkappte TV-Star auf den Bühnen von Las Vegas allabendlich ein Spektakel der Untoten, um sich anschließend volllaufen zu lassen. In seinem Loft warten – in Glasvitrinen verstaut – historische Kampf- und Mordwerkzeuge für Vampire auf ihren Einsatz.

Der wird kommen, denn Jerry hat dank seiner Bisswut schon zahlreiche Mitschüler Charleys in durstige Weggefährten verwandelt. Doch wie wird man die wieder los? News.de fasst die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit Vampiren zusammen:

1. Symbole: Hängen Sie sich wie Charley Knoblauch und Kreuze in die Hausfenster. Vampire mögen weder den Geruch der weißen Zehen noch das christliche Glaubenssymbol. Die abschreckende Wirkung von Kreuzen geht auf die Annahme zurück, dass kein Geschöpf stärker als Gott ist und er für das Gute in der Welt stehe – für Vampire ein alles andere als schöner Gedanke.

2. Einladung: Bitten Sie einen Vampir nie in ihr Haus. Denn ohne Einladung kann der Blutsauger es nicht betreten. Nicht umsonst macht Jerry genau vor der Türschwelle Halt, als er sich ein Bier bei Charley schnorrt. Auch wenn Gastfreundschaft anders aussieht, sagen Sie nein. Das hilft jedoch nicht immer. Jerry kommen die perfidesten Ideen, um doch in Charleys Haus zu gelangen.

3. Licht: Während Sonnenlicht die Twilight-Vampire erst so richtig strahlen lässt, wird es in Fright Night wieder seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt: Vampire zu Staub zerfallen zu lassen. Deshalb hat Jerry im Film auch einen ganz eigenen Tag-Nacht-Rhythmus und seine Hausfenster kurzerhand mit schwarzer Farbe bepinselt. Wenn Sie also von einem Vampir gejagt werden, legen Sie sich in Licht.

4. Feuer: Auch Feuer hilft gegen Vampire. Es macht sie orientierungslos und umso leichter bezwingbar. Deshalb empfiehlt es sich, immer einen feuerfesten Anzug im Haus zu haben.

5. Pflock ins Herz: Um den Vampir endgültig zu bezwingen, sind die altbewährten Holzpflöcke unabdingbar. Werden ihnen diese in den Leib gerammt, haben die Blutsauger erst einmal mit sich selbst zu tun. Vernichten kann man sie aber nur durch einen gezielten Stich ins Herz, dann zerfallen sie zu Staub.

Ob Charley mit diesen Abschreckungs- und Vernichtungsregeln Erfolg hat? Er gibt sich gemeinsam mit Peter Vincent jedenfalls redlich Mühe, Jerry zur Strecke zu bringen und seine Freunde zurückzuverwandeln. Ausgerechnet in seinem Haus kommt es zum Showdown. Auch wenn der vorbei ist, lohnt sich das Dranbleiben. Denn Fright Night ist einer dieser Filme, der im Abspann noch einmal richtig aufdreht – hier kommen auch die ansonsten sehr dosierten 3D-Effekte zur Geltung. Da möchte man sich als Zuschauer im Anschluss am liebsten einen eigenen Holzpflock besorgen.

Bestes Zitat: «Riechst du das? Es ist deine Angst.» (Jerry zu Charley)

Titel: Fright Night
Regie: Craig Gillespie
Darsteller: Anton Yelchin, Colin Farrell, Imogen Poots, David Tennant, Toni Collette, Christopher Mintz-Plasse
Filmlänge: 106 Minuten
FSK: ohne Angabe
Verleih: Dreamworks Pictures
Kinostart: 6. Oktober 2011

Quelle:
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«Fright Night» im Kino – Colin Farrell blutrünstig wie nie

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Tags: Anton Yelchin, Christopher Mintz-Plasse, Colin Farrell, Craig Gillespie, David Tennant, Fright Night, Imogen Poots, Toni Collette

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