Cloudflare: Nazis gerne, LGBTQ lieber nicht

Cloudflare: Nazis gerne, LGBTQ lieber nichtEs scheint so, als seien LGBTQ-Inhalte (lesbisch, schwul, bi, trans und queer), waren für die Filter von Cloudflare offenbar auch nur Pornografie. Internetdiensteanbieter Cloudflare hat ca. zwei Jahre nach dem Start seines öffentlichen DNS-Angebots eine gefilterte Variante des Dienstes vorgestellt.

LGBTQ-Seiten geblockt

Damit sollen die Nutzer Malware sowie mit dem Dienst „für Familien“ auch Erwachseneninhalte wie Pornografie blockieren können. Cloudflare hat hier aber deutlich überzogen und blockierte damit auch Webseiten der LGBTQ-Community. Cloudflare-CEO und -Gründer Matthew Prince nannte das einen„Fehler“ und auf Twitter auch „dumm“.

Jetzt sei dieses Verhalten abgestellt worden und Cloudflare habe Maßnahmen ergriffen, damit betroffene Seiten nicht mehr von dem Dienst blockiert würden, beteuert Prince in seinem ausführlichen Blogpost.

Mit Nazis hat Cloudflare weniger Probleme

Cloudflare ist in den letzten Jahren immer wieder dafür kritisiert worden, dass es nur sehr zögerlich Internetseiten mit rechtsextremen Inhalten von seinen Diensten ausgeschlossen hat. Auch ein bekanntes Neo-Nazi-Forum wurde im Gegensatz zu den LGBTQ-Inhalten nicht von dem Familienfilter blockiert.


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