Cervezeria, Bodega, Taberna oder Tapasbar – ein kulinarischer Streifzug durch Sevilla

Von Schnickschnack

Etwas zu Essen findet man in Sevilla an jeder Ecke. Cervezeria, Bodega, Taberna oder Tapasbar – überall bieten die Lokale stolz ihr Tapas, Raciones oder Platos als typisches Kneipenessen oder als Menü zu unschlagbar günstigen Preisen an. Einen schnellen Happen findet man hier für unterwegs ebenso, wie den ir de tapas, bei dem sich Portion um Portion in wechselnden Locations zum sozialen Event mit wachsender Teilnehmerzahl entwickelt. Bis sich die Gruppe schließlich in der letzten Bar noch eine ordentliche Platte zum Abschluss teilt. Am besten frittierten Fisch mit Essig, gegen den Kater.

Mercado d Triana

Das erste kühle Bierchen wird hier nämlich schon Vormittags gezischt. Bei einem Bummel durch die Markthallen des Viertels lassen sich alle Zutaten für den weiteren Stadtrundgang in handhabbaren Portionen auf die Hand oder für Zuhause mitnehmen. Anschließend finden sich an jeder Ecke Einkäufer und Marktbeschicker zum Palaver zusammen, um die Angebote fangfrisch vor Ort zu zu verkosten. Aufgrund der vielen kleinen Teller, kann man mit Tapas die vielfältige Bandbreite spanischer Esskultur erleben.


Die erste Entdeckerrunde geht immer durch die Markthalle von Triana. #huevas #rogen #mercado #triana #sevilla #travelfoodie #foodbloggerontour #travelphotography #exploreeverything #eatlocal #tapasbar #tapastour #reiseblog #tastyfood #eatfresh #discovertheworld #passionpassport #andalusia #igtravel #citylife #streetphotography #makingmemories #staytrippy #reisetips #unterwegs #livelovelaugh #visualsofstreet

Ein von Schnick Schnack (@schnickschnacksschnuck) gepostetes Foto am 11. Jun 2016 um 3:34 Uhr

Getrockner Fischrogen als Ceviche mit Paprika, Langostinos und Stabmuscheln – mitunter erfordert es ein wenig Mut, sich den vielen neuen Geschmackseindrücken zu stellen. Gerade auf den Märkten fällt mir das deshalb leichter, weil man in den Auslagen schonmal sehen kann, was kommt. So muss sich niemand auf geschriebene Anschläge oder multilinguale Erklärungen mit Halbwissen verlassen, sondern zeigt einfach und direkt, was man haben möchte. Genau das bekommt man dann auch. Kein dekoratives Beiwerk, kein Schnickschnack. Unglaublich lecker!



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Ein von Schnick Schnack (@schnickschnacksschnuck) gepostetes Foto am 10. Jun 2016 um 8:23 Uhr

Picknick in den Gärten von Alcázar

In den Gärten des mittelalterlichen Königpalastes von Alcázar lässt es sich nicht nur ganz wunderbar abseits belebter Gassen flanieren. Im Laubengarten, dem Jardín del Cenador, speisten schon Könige wie Karl V. in einem der Pavillions mit Blick ins Grüne. Trotz der flughafenähnlichen Eingangskontrollen bekommen wir unser Besteck sowie alle Zutaten im Rucksack mit rein. Breitet man sich im Garten nicht zu offensichtlich aus, findet man also die perfekte Kulisse für ein lauschiges Geburtstagspicknick mitten in der Stadt.


Geburtstagspicknick im Grünen. Total angemessen. #travelfoodie #picknick #realalcazar #jardinesalcázar #andalusia #igtravel #foodbloggerontour #gartenliebe #createexploretakeover #staytrippy #staywander #citylife #streetfood #tapastime #lovethisplace #keepexploring #livelovelaugh #enjoylife #tasteintravel #weekendgetaway #summerlovin #localfood #foodblogger #travelphotography #mahlzeit #outdoorshooting #doyoutravel #sevillahoy #jardinesdealcazar

Ein von Schnick Schnack (@schnickschnacksschnuck) gepostetes Foto am 10. Jun 2016 um 9:47 Uhr

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Ein von Schnick Schnack (@schnickschnacksschnuck) gepostetes Foto am 9. Jun 2016 um 8:06 Uhr

Tapas im La Entrañable

Nach der Siesta ist Tapastime. So ungezwungen das Spektakel zunächst aussieht, verlangen die zahlreichen Variationen doch einige soziale Konventionen. So kann es schonmal passieren, dass man als Einzelner gar nichts zu Essen serviert bekommt, weil sich viele einig sind, dass man nicht alleine isst. Jedenfalls nicht am Tisch. Direkt an der Bar wird das nicht so eng gesehen. Man bestellt ein Getränk – para tomar algo, kommt mit anderen ins Gespräch und erst wenn sich so casual ein paar Bekanntschaften zusammenfinden, beginnt das eigentliche Ritual. Dabei folgt man am besten den jeweiligen Empfehlungen, snackt sich durch – para picar algo – und zieht dann auch bald weiter. Ansonsten kann es schonmal passieren, dass nach einer längeren Sitzung plötzlich die Kaffeemaschine kaputt ist, weil schon längst neue, hungrige Gäste – para tapear – warten. Fix die Rechnung ordern und dann geht es eben woanders weiter.


Ein von Schnick Schnack (@schnickschnacksschnuck) gepostetes Foto am 11. Jun 2016 um 13:06 Uhr

Essen unter Nachbarn: Taberna Sol y Sombra

Während in den öffentlichen Bars nach allen Seiten hin viel Getue um die Tapas herrscht, geht es in den nachbarschaftlich orientierten Tabernas abends eher beschaulich zu. Hier treffen sich vor allem Familien beim Wirt um die Ecke, dessen Küche deshalb nicht weniger Spannendes zu bieten hat. Man beginnt mit etwas kühlem zum Sangria, Ibericoschinken oder Käse. Dann steigert man sich langsam zu warmen Happen, mit eher traditioneller Ausrichtung. So essen wir nach Jahren mal wieder Froschschenkel, folgen aber auch der Empfehlung zur geschmorten Schweinebacke gerne. Besonders lecker auch Tortilla de Camarones – Kartoffelpuffer mit Krabben, bzw. Krill.



Bar La Moderna in Santa Cruz

Hat man sich endlich eingegroovt in das Tapasgeschäft, hat man demnach mehrere Etablissements abgeklappert, einige schräge Blicke riskiert, aber eben auch viel getrunken, unglaublich leckere Kombinationen durch den Gaumen rutschen lassen und bestenfalls ein paar neue Freunde gefunden. Am Ende des Abends landet so eine Gruppe dann in einem Restaurant, wie der Bar La Modern. Para comer, um endlich eine richtige Mahlzeit zu essen. Dazu wird man mit mehreren Leuten dann etwas separiert gesetzt, schließlich kann es lauter werden. Vor allem wenn die letzten Raciones auf den Tisch kommen. Man einigt sich auf größere Platten, die untereinander aufgeteilt und gegenseitig serviert werden. In der Regel übernehmen das hier ganz klar die Männer. In dieser Gesellschaft werden diese dann plötzlich selbst zum Wirt und können nachvollziehen, warum diese abwechslungsreiche Tradition eben auch von solchen unausgesprochenen Regeln lebt. In Sevilla hat die Tapaskultur eine besonders orientalische Atmosphäre.

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Ein von Schnick Schnack (@schnickschnacksschnuck) gepostetes Foto am 8. Jun 2016 um 14:13 Uhr

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