Cem Özdemir zur Bildungspolitik

Cem Özdemir zur BildungspolitikCarsten Göldner hat mich auf diesen Artikel auf Özdemirs Webseite hingewiesen. Unter der Überschrift Integration durch Bildung finden sich dort ein paar Ideen, wie sie heute auch abschließend von Nourig Apfeld vertreten wurden und auf die auch immer wieder hinweise: Um Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren braucht es mehr Bildung. Das meint nicht nur Menschen, deren Eltern – oder sie selbst – zugewandert sind.

Die Lebenschancen des Einzelnen hängen heute aufgrund der Anforderungen in der Arbeitswelt mehr denn je von Bildung und Wissen ab. [...] Doch an der Bildungsungerechtigkeit hat sich auch fast zehn Jahre nach dem „PISA-Schock“kaum etwas geändert. Ein Kind der Oberschicht hat im Vergleich zu einem Kind aus einer Arbeiterfamilie eine fastfünfmal höhere Chance, ein Gymnasium zu besuchen – bei gleicher Intelligenz und Lernvermögen.  [...] Gerade bildungsferne Familien, ob nun mit oder ohne Migrationshintergrund, verfügen nicht über das soziale und kulturelle Kapital, um ihre Kinder entsprechend zu fördern.

Daraus ergibt sich – eben auch für Cem Özdemir – die Forderung, dass diesem Missstand abgeholfen werden muss.

Auch wenn es Stimmen gibt, die die Schulpflicht für diktatorisch und undemokratisch halten (das ist kein Witz, das ist ein Kommentar bei Facebook gewesen!), ebenso wie Nourig Apfeld heute in der Lesung fordert der Grüne Özdemir, dass der Staat früh beginnt, die Kinder zu fördern (und fordern).

Nic


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