Catherine Lac To Go *

Von Pickapart


Vor ein paar Tagen wurde mir dieses hübsche Päckchen zum Testen zugesendet. Eigentlich hatte ich mit einer meiner vielen Bestellungen gerechnet, weswegen ich mich beim Auspacken natürlich riesig gefreut habe, als ich gesehen habe, dass es das tolle Nagellack-Set von Catherine ist.
Ich habe die klassische Farbe "red" erhalten, die ich sehr schön und zeitlos finde. Auf der Arbeit hat mich eines meiner Kinder angesprochen und gefragt warum ich rote Nägel habe. Nach einer kurzen Erklärung erhielt ich die Antwort "Sieht toll aus... wie Blut!" Well, thank you, I guess?!
Das Catherine Lac To Go Set ist in sechs verschiedenen Farben der Classic Lacke erhältlich.
Ich kannte die Marke nur aus der Pinkbox (mein Handdesinfektionsgel ist auch von Catherine), mit den Lacken hatte ich vorher aber noch nichts zu tun und war deshalb umso gespannter.
Ein einzelner Lack kostet übrigens 12,95 € und ist, soweit ich weiß, nicht im Laden, sondern nur in den Elitestudios von Catherine oder online erhältlich (gibt's auch bei Amazon).

24,50 €


Im Set enthalten sind also ein Full-Size 15 ml Nagellack, sowie der Youngster Top Coat (der übrigens eigentlich durchsichtig ist, aber nach dem Auftragen leider langsam rosa wurde, weil er die eigentlich schon trockene rote Farbe aufgenommen hat) und der Nagellack Korrekturstift. Würde man die Produkte einzeln kaufen, wäre man bei einem Wert von 32,85 €. Man spart im Set also schon mal gut Geld.
Gedacht ist das Set, um es mit auf große oder kleine Reisen zu nehmen und sich auch unterwegs die Nägel problemlos machen zu können. Aber auch für zu Hause ist es natürlich bestens geeignet. 

Auf meinem obligatorischen Plastik-Teelöffel natürlich erstmal geswatched, hat mir der Lack direkt gut gefallen. Ich hatte früher mal einen Erdbeerroten Lack, den ich bis zum Umfallen getragen habe und der auch auf kurzen Nägeln immer super ausgesehen hat. Genau an diesen erinnert mich die Farbe. Es ist einfach sehr klassisch und passt zu allem: Partynächte, Dates, Arbeitstage im Büro oder wie in meinem Fall eben im Kindergarten: Die Komplimente der Kinder blieben mir offensichtlich ja nicht aus ;).
Das Lackieren fiel mir so schwer oder einfach wie mit jedem anderen Lack auch (hier gibt es dünne Pinsel). Ich gebe zu, ich habe es nicht so mit dem "nicht über den Rand malen", das sieht man meinen Nägeln auch immer wieder an, aber damit konnte ich dann wenigstens den Korrekturstift direkt dem Härtetest unterziehen, denn ich bin bekannt dafür mir direkt den halben Finger anzumalen und nicht nur den Nagel.
Der Lack deckt gut, auf dem Karton stand aber extra, dass man zwei Schichten des Lackes auftragen soll und dann den Top Coat, was eigentlich das normale Verfahren bei jedem Lack ist. Er ist auf den Nägeln sehr gleichmäßig und trocknet gut, ich schaffe es aber bei jedem Lack mir innerhalb der ersten Stunde noch eine Macke in den ein oder anderen Nagel einzuhauen, deswegen gibt es da keinen Punkteabzug. Dazu muss ich sagen, dass ich mit Absicht nicht mein Trockenöl von Mavala benutzt habe, um das Ergebnis nicht zu beeinflussen.

Als Korrekturstift benutze ich eigentlich immer den von p2, bin aber nie so wirklich zufrieden damit gewesen, weil irgendwie viel zu wenig Nagellackentferner in der Spitze enthalten ist und der Nagellack, der entfernt werden soll eher verschmiert wird.  Ich war also sehr überrascht, dass der Nagellack auf meiner Haut so präzise von der Haut entfernt wurde, ohne dass danach mein ganzer Finger rot war. Natürlich musste ich die Spitze trotzdem zwischendurch auf einem Blatt Papier abstreichen, ich hatte schließlich viel Farbe neben meinen zehn Fingern, aber der Stift hat sich gut geschlagen und alle Fehler zu meiner absoluten Zufriedenheit beseitigt. Zudem ist die Spitze toll geformt, sodass man auch Nagellack auf der Nagelhaut gut loswird, ohne den Nagellack am Nagel zu beschädigen.
Bis jetzt habe ich den Lack zwei Mal getestet. Einmal auf Fake-Nails, die ihr jetzt auch auf den Bildern sehen werdet, denn meine Nägel sind momentan alle abgebrochen und sehen wirklich nicht schön aus, und einmal auf meinen Naturnägeln und vor allem während meiner Arbeitszeit, was bedeutet, dass sie Händewaschen, Wickeln, Desinfektion, Abwasch, etc. aushalten mussten. Allein Desinfektionsmittel ist schon gemein.

Auf den aufgeklebten Nägeln hat der Lack die Nägel ohne Probleme und vor Allem ohne jegliche Macke ganze vier Tage überlebt und hätte wahrscheinlich auch noch weiter durchgehalten, wenn die Nägel denn mitgespielt hätten. Man muss dazu aber auch sagen, dass ich krank zu Hause gelegen habe und dann das Wochenende kam, wirklich viel habe ich mit meinen Händen also nicht gemacht und auch die Nägel in keinster Weise übermäßig belastet.
Auf meinen Naturnägeln sah der Lack genauso glänzend und ebenmäßig aus und hielt mit oben beschriebenen Arbeitsbedingungen drei Tage durch, ehe die ersten Abnutzungserscheinungen kamen. Da ich das nicht aushalten kann, wurde der Rest natürlich direkt abgekratzt (ja, ich weiß, super schlecht für die Nägel, ich kann nichts dafür... *hust*).
Ich finde, das ist eine ganz gute Bilanz!

Ich mag den Lack sehr gerne und finde vor allem das Set an sich super. Die Produkte sind einzeln sehr gut und auch der Überlack tut seinen Job. Wenn euch eine der sechs Farben zusagt und ihr die Catherine Nagellacke mal ausprobieren wollt, ist das Lac To Go Set genau das Richtige. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist perfekt. Vielen Dank, dass ich es testen durfte!
Ich verlasse euch also mit diesem Bild von mir und dem Nagellack auf meinen gefaketen Nägeln und wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende.