Burg Mildenberg

Unterwegs zur Mildenburg.

Zeit eine Burg zu besuchen, auf geht es nach Miltenberg.

Genauer gesagt zur Mildenburg, hier haben mich die Schreibweisen zunächst etwas irritiert - Miltenberg - Mildenburg.

Schauen wir uns erst also den Namen an:

Der Name der Mildenburg leitet sich aus den beiden mittlhochdeutschen Worten „milte" , was so etwa „gütig" bedeutet und dem Wort „berc" ab, was für „Berg" oder auch „Burg" steht. Eine „milde Burg" also.
Der zu Füßen liegende Ort Miltenberg, trägt den gleichen Namen - wenn die Burg auch heute Mildenburg heißt.

Bei der Mildenburg handelt es sich um eine typische Höhenburg aus dem Mittelalter, erbaut wohl gegen Ende des 12. Jahrhunderts vom Mainzer Erzbischof zur Sicherung seines Machtanspruchs.
Die erste urkundliche Erwähnung liegt im Jahr 1226, deutlich vor meiner Zeit.

Steht man unten in Miltenberg oder kommt vielleicht mit dem Schiff auf dem Main daher, dann ist die Burg nicht zu verfehlen. Vom Ort führen viele Wege hinauf, allesamt sind sie interessant zu gehen und bieten teilweise eine schöne Aussicht hinunter auf den Ort.
Ältester Teil der noch bestehenden Anlage ist der Bergfried, welcher mit seinen 27 Metern Höhe nicht zu verfehlen ist. Wachend steht er über dem Südhang, wenngleich heute wohl keine gefährlichen Horden mehr zu erwarten sind.
Das Wohngebäude bzw. Museumsgebäude wurde in der Zeit 1390 bis 1396 errichtet und zwar durch den Erzbischof Konrad von Weinsberg.

In ihrer langen Geschichte hat die Anlage bewegte Zeiten hinter sich, so wurde sie nicht nur in den Bauernkriegen im Jahr 1525 erobert, sondern auch 1552 während des „zweiten Markgrafenkrieges" zerstört.
Daniel von Homburg, damaliger Erzbischof hat die Anlage dann teilweise wieder aufbauen lassen.

Lange Zeit saßen hier die Burggrafen der Erzbischöfe, doch im Jahr 1803 gelangte die Burg in den Besitz der Fürsten von Leiningen, aus dem nahen Amorbach.

Im Zeitraum von 1807 bis 1979 gelangte sie in private Hände, letztlich erwarb die Stadt Miltenberg den gesamten Komplex von der Familie Bock von Wülfingen.
Seit dem Jahr 2011 befindet sich in der Burg nun ein Museum zu Ikonen und moderner Kunst mit Beständen der Kunstsammlungen der Diözese Würzburg.

Dieses Museum hatte bei unserem Besuch geschlossen, dennoch hat sich der Besuch alleine schon wegen der schönen Aussicht gelohnt.

Liebe Grüße
Björn


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