Bundeswehr und BND kämpften bereits in den 80igern in Afghanistan

Wie das ZDF in seiner am Dienstag ausgestrahlten Doku "Unser Krieg. Kampfeinsatz in Afghanistan" berichtete, hatte sich die Bundesrepublik bereits seit 1981 kriegerisch in Afghanistan betätigt.
Seite an Seite mit den Islamisten (Mudschaheddin) kämpften dort Angehörige einer Spezialeinheit der Bundeswehr und als "humanitäre Helfer" getarnte Agenten des BND-Referat 16 A gegen die Sowjetunion.


Die geheime Operation lief unter dem Decknamen "Sommerregen". Sie wurde im Auftrag der Bundesregierung von Kanzler Helmut Schmidt (SPD) durchgeführt und unter der Regierung von Helmut Kohl (CDU) fortgeführt.
Bundeswehr und BND kämpften bereits in den 80igern in Afghanistan Während dieser Operation kam es auch zu Gefechten mit der Sowjetarmee. Tote habe es aber auf deutscher Seite nicht gegeben.
Ohnehin hatten die Bundesdeutschen den Befehl, nicht lebend in die Hände der Gegenseite zu gelangen, sagte der in der Doku zu Wort kommende "ehemalige Kommandosoldat" mit dem Tarnnamen "Bernd". Die Soldaten sollten vor einer Gefangennahme "dafür sorgen, daß man von der Gegenseite ausgeschaltet wurde, oder man einen Suizid vornimmt".
Der genannte Einsatz sei eine geheime Verschlußsache gewesen, über die kaum Akten angelegt wurden. Trotzdem sei er als so erfolgreich angesehen worden, daß der dafür zuständige BND-Unterabteilungsleiter das Bundesverdienstkreuz erhielt.
Die Operation "Sommerregen" erfolgte ohne Zustimmung des Bundestags.
Der BND "war auch schon damals im Ausland nicht an das Legalitätsprinzip gebunden", berichtet darüber Springers "Welt am Sonntag". Für die Bundeswehr galt diese fragwürdige Regelung schon mal nicht. Zudem die Sowjetunion Besatzungsmacht in ganz Deutschland war und von deutschem Boden niemals wieder blablabla.

Der genannte Einsatz sei eine geheime Verschlußsache gewesen, über die kaum Akten angelegt wurden. Trotzdem sei er als so erfolgreich angesehen worden, daß der dafür zuständige BND-Unterabteilungsleiter das Bundesverdienstkreuz erhielt.
jW

In die Operation eingeweihte Politiker waren u.a. Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), Außenminister Hans Dietrich Genscher (FDP), Innenminister Gerhart Rudolf Baum (FDP) und Kriegsminister Hans Apel (SPD). Zur Zeit der Kohl-Regierung trifft dies auf Kanzler Helmut Kohl (CDU), Hans Dietrich Genscher (FDP), Innenminister Friedrich Zimmermann (CSU) und Kriegsminister Manfred Wörner (CDU) zu*.
Passend zu dieser Doku ist die neuliche Ankündigung der USA - trotz des in den Medien propagierten Vorhabens, die Truppen aus Afghanistan abzuziehen - neue Militärstützpunkte in Afghanistan errichten zu wollen.
In Russland weiß man warum.
Zweifel daran, dass sich die BRD-Handlanger auch an die zukünftigen Verbrechen beteiligen werden, sollten nach derzeitigem Stand der Dinge gar nicht erst aufkommen.
* Wer sich noch für die Namen der an der Operation beteiligten Staatssekretäre und - minister interessiert, sollte die beiden im Absatz enthaltenen Verweise anklicken und unter den entsprechenden Ministerien nachsehen.


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