Bühne frei für “Die Angelones”-LeserInnen: Ausflug zum Blausee

Bühne frei für “Die Angelones”-LeserInnen: Ausflug zum Blausee

Ein blauer Traum mit sagenhafter Bergkulisse

Corinne Fischbacher macht den Start in der aktuellen Runde der Bühne frei–Serie und berichtet über ihre fantastische Auszeit mit ihrer ganzen Familie am herrlichen Blausee. Ihr ausführlicher Bericht macht Lust, dieses kleine Paradies auch gleich zu besuchen. Vielleicht schon diesen Sommer? Lest doch selbst und lasst euch von ihren Erlebnissen inspirieren!

“Ich wollte meine Familie mit einem besonderen Ausflug überraschen. Nach langem Studieren, Suchen, Googeln, Grübeln bin ich fündig geworden, das Ziel: Ein blauer Traum mit sagenhafter Bergkulisse. Einfach so… Ich wollte meiner Familie etwas Gutes tun und sie mit einem Ausflug überraschen. Ich liebe es, wenn ich sie „gluschtig“ machen kann, sie mit lediglich klitzekleinen Infos zum Plan „zeuckle“, ihnen aber dann doch das Wichtigste vorenthalte, die neugierigen Augen der Kinder und der Mann, der für einmal das Navi nicht im Griff haben darf… Wunderbar!

Ich habe also beschlossen, meine Liebsten ins Auto zu packen und wegzufahren. Irgendwohin, wo wir noch nie waren. Türkisfarbenes Wasser zieht mich seit jeher magisch an. Ich liebe das Meer um Koh Yao Yai, die Malediven (die ich allerdings – leider – bis anhin nur von Bildern her kenne) und den wunderschönen Brienzersee. Ab heute stehen uns 2 Tage zur Verfügung. Die Reise führt zum Blausee im Berner Oberland.

Der Blausee ist magisch und ein Erlebnis für alle Sinne, von oben betrachtet der Wahnsinn, wenn man davor steht ein Traum. Nachdem wir auf dem Parkplatz des Blausees parkiert haben und unser Eintrittsticket erhalten haben (da wir im – einzigen – Hotel am Blausee übernachten werden, bezahlen wir keinen Eintritt; für Besucher, die am Blausee spazieren, grillieren oder einfach nur gemütlich sein möchten, kostet der Eintritt Fr. 8.-/Erwachsene und Fr. 3.50/Kind.), passieren wir die Schranke und befinden uns bereits mitten in einem Märchenwald.

Wir staunen und fühlen uns in eine andere Welt gebeamt. Grosse Bäume und gigantische Felsformationen weisen uns den schmalen Weg. Jede Kurve verbirgt ein neues Geheimnis. Was mag sich dahinter verbergen? Die Kinder sind kribbelig, ich schon jetzt begeistert. Und dann… nach der nächsten Kurve erblicken wir ihn, zwar noch klein und in der Ferne, was aber nichts an unseren Gefühlen ändert: Mitten im Paradies liegt er – ein kleiner, tiefblauer und glas-glasklarer See, eingebettet in eine imposante Naturlandschaft – Der Blausee. Wunder-wunderschön, und sogar noch viel schöner als auf allen zuvor gesehenen Fotos. Wir laufen schneller und stehen schon kurz darauf am Ufer des Sees.

Schade, im See ist baden leider verboten, das Schwimmen ist leider den Forellen vorenthalten. Einen solch schönen, mystischen See haben wir zuvor noch nicht gesehen, da lockt das Hereinspringen doch sehr. Was uns etwas tröstet: Sommer wie Winter liegt die Wassertemperatur des Blausees konstant bei ca. 8° C. So geniessen wir es umso mehr, um den kleinen See herum und den schmalen, schönen Weg hoch und runter zu laufen, dabei nie den See aus den Augen zu verlieren. Eine Umrundung geht schnell, keine 10 Minuten. Und weil‘s so schön war, drehen wir gleich noch eine zweite Runde.

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Vor Ort gibt es mehrere, gut ausgestattete Grillplätze

Ein Restaurant mit wunderbarer Terrasse, das 3 Stern Grandhotel mit 17 Zimmern (Achtung, oftmals gut gebucht), in dem wir übernachten werden, mehrere gut ausgestattete Grillplätze, ein toller Spielplatz, die alpine Bio-Forellenzucht, der naturgeschützter Blockwald und eine Fahrt im Glasbodenboot runden das Angebot ab.
Am Sonntag ist hier scheinbar die Hölle los, gut sind wir früh morgens aufgebrochen, wer es sich einrichten kann, der sollte sich einen Werktag für den Ausflug reservieren.

Gegen Mittag sind wir umgeben von Japanern und Chinesen, die mit dem Reisebus direkt ab Interlaken angekommen sind. Alle machen Selfies, wir wetten, wer als erstes ins Wasser fliegt, da die Posen minütlich gewagter werden. Aber ich muss die Touristen in Schutz nehmen: man kann wirklich nicht anders, der Ort ist einfach so so pittoresk und man weiss, dass man lange darauf warten muss bevor man vor solch einer Kulisse wieder posieren kann.

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Der toll gemachte Spielplatz zieht Kinder magisch an!

Die Kinder zieht die Schwerkraft zum toll gemachten Spielplatz. Wir beobachten sie von der nahen Restaurant-Terrasse aus und geniessen einen kleinen Sommersalat mit geräucherter Forelle aus der heimischen Zucht. Später verschieben wir uns auf die schönen Holzliegestühle, geniessen die Sicht auf diesen prachtvollen See.

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Nichts als Ruhe und … eine prächtige Sicht auf den See!

Nach kurzer Zeit bereits hat man vergessen, dass man lächerliche zwei Stunden vom heimischen Bildschirm entfernt ist, es fühlt sich an wie Ferien und die Pendenzen, die sich auf dem Schreibtisch und im Hinterkopf stapeln, rücken weit weg.

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Im Restaurant Conventino gibt es knusprige Holzofenpizza!

So verbringen wir den Tag. Am Abend gibt es eine knusprige Holzofen-Pizza und Pasta à Discretion (tolle Idee) im Restaurant Conventino gleich oben beim Parkplatz, das ebenfalls zur Blausee-Arena gehört. Die Bedienung ist herzlich, das Ambiente mega gemütlich und die Aussicht durchs kleine Fenster aufs Bergmassiv wunderbar entspannend. Ach ja, unbedingt das hausgemachte Panna Cotta probieren!

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Das Hotel ist gemütlich

Zurück im Hotel gehen wir es ruhig an und lassen den Abend in der gemütlichen Bar am Kaminfeuer ausklingen. Wir plaudern und lesen, während mein Mann den einfachen, aber völlig ausreichenden Saunabereich geniesst. Anschliessend schwärmt er von der atemberaubenden Aussicht unter Sternenhimmel.

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Klein, aber fein: Die Hotelzimmer sind einfach aber heimelig

Das Hotel ist einfach aber gut. Hier gibt es nicht viel “Schnick-Schnack”, trotzdem fallen mir immer wieder kleine, liebevolle Details auf, die das Hotel zu einem gemütlichen Rückzugsort machen. Einen TV im Zimmer sucht man vergebens, was uns aber für einmal so gar nicht stört. Die Aussicht auf den See und die Berge entschädigt bei weitem und ist absolut das was wir gebraucht haben.

Am nächsten Morgen brunchen wir ausgiebig. Auch hier ist die Devise: klein und fein, aber es hat von allem genug und wir machen uns seelig auf zu einer kleinen Wanderung mit Zwischeneinlage für die Kids.

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Action und Abenteuer: Die Sommerrodelbahn

Mit dem stündlich fahrenden Bus (immer 20 vor) fahren wir ins nahe gelegene Dörfchen Kandersteg (Fahrdauer keine 10 Minuten), schlendern hier einmal durch die Gassen, bevor wir den Kindern eine Fahrt auf der Sommer-Rodelbahn spendieren. Diese befindet sich bei der Bergstation zum Oeschinensee (übrigens auch ein wunderschöner See und ein ebenso lohnenswerter Ausflug) und ist ein Spass für Jung und Alt. Danach wandern wir gemütlich zurück zum Blausee. Die Wanderung dauert etwa 1 1/2 Stunden, ist nicht anstrengend, da es fast ausschliesslich leicht bergab geht und führt durch wunderschöne Wiesen, Wälder und dem Fluss entlang, auch hier immer mit einer wunderbaren Bergkulisse vor Augen.

Zurück im Hotel sind die Kinder noch immer genügend fit, um noch einmal den Spielplatz zu erobern, wir spazieren ein letztes Mal um den See und erfahren dabei zufällig, dass wir mit dem kleinen, bereit stehenden Ruderboot kostenlos auf den See hinaus fahren dürfen. Lohnt sich denn das? Ja, auf jeden Fall. Wir pfeifen die Kids herbei, steigen ein und nehmen Platz, stellen dabei fest, dass das Boot über einen Glasboden verfügt. Weil der See aus unterirdischen Quellen gespeist wird, ist das Wasser glasklar. Die bis zu 12 m unter Wasser liegenden Baumstämme und Felsen scheinen gleich unter der Oberfläche zu liegen. Unsere Begeisterung ist auch am zweiten Tag noch genau so gross wie am ersten.

Auf dem Heimweg machen wir nach einer halben Stunde einen Zwischenstopp in der schönen Stadt Thun. Heute findet hier ein Flohmarkt statt, wir bummeln und schauen, geniessen einen feinen Kafi mit Sicht über die Altstadt und erklimmen die Treppen zum Schloss.

Als wir uns dann endgültig auf den Nachhauseweg machen, fühlen wir uns erfüllt und glücklich. Zwei tolle, spontan geplante Tage, die uns allen wunderbar gut getan und einmal mehr gezeigt haben, wie nah doch das Schöne, Bezaubernde liegt und wie wunder-wunderschön unsere Schweiz ist! Ich nehme mir vor, häufiger solche Auszeiten in unseren Alltag einzubauen. Unbedingt.”

Wie gefällt euch der Ausflugsbericht von Corinne? Wer von euch kennt den Blausee auch? Wer war schon da, wer hat auch schon im Hotel übernachtet?

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Bühne frei für “Die Angelones”-LeserInnen: Ausflug zum BlauseeCorinne Fischbacher ist Mami von zwei Kindern (5 und 10 Jahre) und sagt über sich selber: “Bis anhin habe ich viel Zeit damit verbracht, geeignete Ferien für uns zu finden. Ich habe mich im Internet und in Reisekatalogen schlau gemacht, habe Freunde ausgefragt, in Foren passende Themen gesucht, gegoogelt… Und am Ende war dann doch alles anders als zuvor im Hochglanz-Katalog beschrieben. Also gründete ich kurzerhand die Plattform mamicheck.ch. Durch mamicheck.ch soll die Ferienplanung etwas einfacher werden. Auf dieser Plattform erscheinen nur jene Hotels und Unterkünfte, die von Mamis persönlich getestet und für Familien als absolut empfehlenswert und familienfreundlich empfunden wurden. mamicheck.ch ist die einzige Schweizer Online-Plattform für Ferienplanung, auf welcher Hotels und Unterkünfte exklusiv von Familien für Familien empfohlen werden – alle Einträge sind direkt, persönlich und detailliert. Wer ein Hotel, eine Ferienwohnung oder einen Campingplatz kennt, ihn auch persönlich besucht hat und anderen Familien empfehlen kann, kann seine Erfahrung bei mamichek.ch erfassen. Die Eingabe erfolgt bequem und einfach über das Online-Formular. mamicheck.ch findet ihr auch auf Facebook – und ich freue mich über jeden neuen Follower, jede neue Followerin!


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