Buhlt die FDP mit dem Rechtsruck um Wählerstimmen?

Ist Jörg-Uwe Hahns Äußerung „grenzdebil“ oder kalkuliert? Wenn sie von Altersblödheit zeugt, dann sollte er zurücktreten. Wenn nicht, dann muss es schlecht stehen um die FDP. Denn Hahns Bemerkung würde bei einem NPD-Vertreter nicht überraschen, aber bei einem FDP-Frontmann, der auch noch Hessischer Integrationsminister ist, schon – und zwar sehr.

Für die These eines kalkulierten Rechtsrucks zwecks Sicherung des Überlebens der Partei spricht, dass Hahn der konservativen Frankfurter Neuen Presse ein Interview gab und eine unmissverständliche Nachricht auf Twitter absetzte. Die Botschaft war so geplant.

Dass die FDP mit diesem abrupten Rechtsruck um die Gunst der zunehmend fremdenfeindlichen Wählermehrheit (siehe Heitmeyer-Studie) buhlt, geht auch aus der Behauptung eines FDP-Mitglieds hervor, Leute würden die FDP wegen des „Chinesen an der Spitze“ nicht wählen. Das kann frei erfunden sein, zeugt aber von einer schizophrenen Vorstellung von den „normalen“ wahlberechtigten Deutschen: Wir sind ethnisch heterogen, je jünger, desto mehr.

Aber wie gesagt: Der Hahn wird alt. Und mit ihm auch die Partei, sehen wir mal von Rösler ab.

Hahns rassistische Äußerung schockierte mich aber auch, weil er anlässlich einer Lesung in einer Frankfurter Kita vor einigen Jahren erzählte, dass er ein behindertes Enkelkind habe. Er muss doch wissen, was die Nazis mit Behinderten gemacht haben?


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