[Buchvorstellung] Helen B. Kraft - Erben der Sieben Wüsten Band 2 "Schwarzstein und Königin "

[Buchvorstellung] Helen B. Kraft - Erben der Sieben Wüsten Band 2


Hallo ihr Lieben,

letzte Woche habe ich euch ja schon den ersten Band "Aus Verrat geboren" aus der Erben der Sieben Wüsten Reihe vorgestellt, den Beitrag findet ihr hier.
Heute geht es weiter mit dem zweiten Band"Schwarzstein und Königin" von Helen B. Kraft , der im Februar 2016 im Machandel Verlag, erschien.

[Buchvorstellung] Helen B. Kraft - Erben der Sieben Wüsten Band 2

ISBN: 978-3959590075
Preis: 2,99 Euro [E-Book]
10,99 Euro [Print]
kindleunlimited

Klappentext:
Zeyndas Leben könnte so einfach sein, wäre da nicht das Gefühl, für den Tod der eigenen Mutter verantwortlich zu sein. Oder die Tatsache, dass sie sich ausgerechnet in den falschen Mann verliebt. Zudem droht ihrem Volk auch noch ein Krieg mit den Menschen, an dem besagter Mann nicht ganz unschuldig ist.
Am liebsten würde Zeynda ihn in die Wüste schicken - bestünde nicht die Bestie, ihr zweites Ich, darauf, dass ausgerechnet Daeon den perfekten Duft besitzt und damit ihr wahrer Gefährte sein muss.


Und, um euch auch den Folgeband schmackhaft zu machen, gibt es einen Blick ins Buch für euch:
[...]Zeynda starrte auf das Hinterteil, das vor ihr aufragte und definitiv nicht zu einem Kobold gehörte. Es war weder klein noch war es grün. Es gehörte zu einem Mann. Einem nackten Mann. Sie schluckte, versuchte überall hinzusehen, nur nicht auf diesen perfekt geformten Hintern. Es gelang ihr nicht. Mit Mühe rief sie sich den Grund dafür in Erinnerung, weshalb sie die Bibliothek überhaupt erst betreten hatte: ein Buch. Ein Geschichtsbuch über die Gründe, weshalb die Bestien sich aus ihrer eigentlichen Heimat zurückgezogen hatten und in die Welt der Menschen gekommen waren. Es musste hier irgendwo stehen zwischen all den tausend anderen Büchern und Schriftrollen, die ihr Vater mitgebracht hatte, damit auch die hiesigen Bestien an dem Wissen ihrer Verwandten aus Scáthgard teilhaben konnten. Und damit sein einziges Kind zu einer klugen Frau heranwuchs, die eines Tages die Führung ihres Volkes übernehmen konnte. „Gefällt dir, was du siehst?" Erschrocken riss sie den Kopf hoch und starrte auf ein schiefes Grinsen.
Erwischt. Der Mann, zu dem dieser äußerst knackige Hintern gehörte, hatte sich zu ihr umgedreht und präsentierte nun eine nicht minder aufregende Vorderseite. Er schien viel Zeit im Freien zu verbringen, mit nacktem Oberkörper, denn seine ganze Haut schimmerte in warmem Bronzeton. Lediglich eine sternförmige Narbe zwischen den wohlkonturierten Brustmuskeln zerstörte das Bild eines vermeintlichen Gottes. Doch die sechs deutlich sichtbaren Muskelstränge, über denen eine dunkle Haarlinie nach unten verlief, stellten den ersten Eindruck sofort wieder her. Denn zwischen den starken Oberschenkeln war der Mann äußerst gut be...
„Na?" Der neckende Tonfall des Fremden klang nicht wirklich empört darüber, dass sie der unteren Hälfte seines Körpers mehr Aufmerksamkeit schenkte als seinem Gesicht. Dabei war das nicht minder attraktiv. Ein kantiges Kinn mit Drei-Tage-Bart unter hohen Wangenknochen, strahlend grün-graue Augen und gerade Brauen. Sein dunkelblondes Haar trug er militärisch kurz, was ungewöhnlich war für einen Bestienmann. Die meisten zogen es vor, eine lange Mähne zur Schau zu stellen. Kurzum, dies war ein Mann, nach dem sich jede weibliche Bestie alle Finger lecken würde. „Ich ... äh ... also ..." Verflucht nochmal, warum war ihr Mund so trocken?
„Hat es dir die Sprache verschlagen, meine Schöne?" Er hob eine Braue. Das Grinsen vertiefte sich, was sein Gesicht zu einem wahren Kunstwerk werden ließ, mit Grübchen an genau den richtigen Stellen.
„W-wer bist du?", presste Zeynda hervor und rieb nervös ihre feuchten Hände an ihrem Rock ab. Er lachte. Ein heiseres Lachen, das eine Gänsehaut über Zeyndas Körper trieb. Gleichzeitig hob er die Hände, um ihr zu signalisieren, dass von ihm keine Gefahr drohte. Daran zweifelte Zeynda auch nicht. Er würde sie nicht angreifen. Nicht hier. Nicht in ihrem eigenen Haus. Nicht, wenn er den Zorn von Cruth, dem Bestienfürsten, fürchten musste. Allerdings war dieser Fremde nackt - in einer Bibliothek. Wer, im Namen der alten Götter, stand nackt in einer Bibliothek?
„Mein Name ist Daeon." Er machte vorsichtig einen Schritt auf sie zu. Sie konnte seinen warmen Honigduft riechen. Ihre Nüstern blähten sich, während sie ihn einatmete, als wäre er ein kostbares Parfüm. „Wie heißt du?"
Seine Stimme war eine einzige Liebkosung. Sie strich über Zeynda hinweg und weckte Sehnsüchte, die sie nie zuvor gekannt hatte. Sie hob das Kinn und ließ dabei wie angelegentlich den Blick über seine Vorderseite schweifen. Heiße Röte schoss ihr in die Wangen. Verflucht, warum konnte sie nicht wie die anderen Mädchen ihres Alters einfach zugreifen?
Einundzwanzig Jahre war für eine Bestie wirklich nicht mehr zu jung, auch wenn sie damit noch nicht als erwachsen galt. Also, warum musste ihr Verstand ihr jedes Mal dazwischenfunken und ihr sagen, dass ihr Vater das ganz und gar nicht gutheißen würde, wenn sie ...? Sie merkte, dass sie schon viel zu lange mit ihrer Antwort gezögert hatte.
„Z-Zeynda." Sie räusperte sich und versuchte es noch einmal.
„Mein Name ist Zeynda. Ich bin Fürst Cruths Tochter." Er nickte, als würde das alles beantworten. Doch das tat es nicht. Zumindest nicht die Fragen, die Zeynda unter den Nägeln brannten. Allen voran die, warum er hier und nackt war - und sie mit diesem irritierenden Blick anstarrte, als sei sie ein besonders saftiges Stück Fleisch. Was fiel diesem überheblichen Kerl ein? Dachte er, nur weil er den Größten besaß, den sie jemals zu Gesicht bekommen hatte, wäre er etwas Besonderes?[...]


Ich bin gespannt, wie euch dieses Buch gefallen wird. Und morgen geht es weiter mit dem dritten Band.

Eure Beate


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