Buchmesse Leipzig oder wie lange man stehen kann

Hallo Ihr Lieben,
wie ja bereits angedroht, bin ich gestern mit Töchterchen um 6.00 Uhr in Hannover Richtung Leipzig gestartet. Unsere Buchhandlung Lehmann hat das Ganze wieder organisiert, sodass wir beide... Dank einer Bonuskarte... für 60,-€ zu Messe fahren konnten.
Wie schon im letzten Jahr gab es für jeden eine prall gefüllte Tasche mit jeder Menge Inhalt in Form von je 5 Büchern, Kugelschreiber, Schreibblock, Notizzetteln, einer kleinen Klemmleseleuchte, einer Flasche Wasser und einem Müsliriegel... vielen, vielen Dank dafür.
Buchmesse Leipzig oder wie lange man stehen kann
Um 9.30 Uhr angekommen, setzten wir uns zum blauen Sofa, um auf meine Schwester zu warten. Sie hatte ihre Karte inkl. Zugfahrt bei Vorablesen gewonnen, ihr findet sie dort als Lesraum45.
So konnten wir dann gemeinsam um kurz vor 10.00 Uhr zur ersten Halle schlendern, während Töchterchen schon unterm Glasdach total beeindruckt war und tatsächlich sprachlos umher schaute.
Obwohl die Comic-Con dieses Jahr ihre eigene Halle bekam, waren die Kostüme nicht zu übersehen.
Nach und nach haben wir so unseren Plan abgearbeitet, mal gemeinsam, mal allein. Und natürlich überall Eindrücke festgehalten.
Simon Beckett hatte es sich im ARD-Forum gemütlich gemacht, sowie jede Menge Zuhörer und Zuschauer. Wir gehörten eher zu den Zuschauern, hatten uns aber vorgenommen, ihn später zur Signierstunde erneut aufzusuchen.
Buchmesse Leipzig oder wie lange man stehen kann
Während Schwesterherz und Töchterchen sich im Comic-Zeichnen üben wollten, stattete ich erst dem Literaturcafé einen Besuch ab, denn dort gab es eine Lesung zu einem Hannover-Krimi von Thorsten Sueße. Leider muss ich sagen, wenn ein Autor nicht gut ist im Vorlesen, bin ich ziemlich schnell abgelenkt... 
Und so ging ich dann weiter, um Angelika Diem am Machandel-Stand zu besuchen, denn ich lese sowohl ihre Kurzgeschichten als auch ihre Fanatsygeschichte mit der Vollstreckerin Caitlynn sehr gern. Sie hatte in einer Mail mitgeteilt, dass sie dort anzutreffen sei, denn im Programm unter den Mitwirkenden war sie nicht aufgelistet. So konnten wir einen kleinen Moment plaudern und ich habe mir ein Autogramm bei ihr abgeholt, später dann noch schnell ein Foto, das ich beim 1. Besuch doch glatt vergessen hatte... ich übe noch ;o). Sie hatte dann noch einen Lesetip für mich: "Der Wolf und das böse Rotkäppchen", das muss ich mir mal genauer anschauen.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit Töchterchen mutig in Halle 1 gegangen, allein wollte sie noch nicht, was ich bei den Menschenmengen auch gut verstehen konnte. Nach ca. 20 Minuten schieben und mitschwimmen sind wir dann aber doch geflohen...
Mittlerweile hatte mein Schwesterherz sich brav in die scheinbar endlose Schlange der Beckett-Begeisterten eingereiht und tapfer ausgehalten. Bei Markus Heitz nebenan hingegen war fast schon Ende, aber ich hab ihn noch schnell mein Moleskin entgegen gestreckt für eine Unterschrift... und diesmal gleich ein Foto gemacht.
Die restliche Wartezeit konnte ich gut überbrücken, denn ich hatte Anja... Bücherraupe... von Vorablesen angeschrieben, wo ich gerade war und sie kam glatt vorbei. Wir hatten vorher über Vorab unsere Nummern ausgetauscht, einen Versuch war es wert. So haben wir bestimmt eine halbe Stunde nett geplaudert, und ich hab ihr noch eine Kleinigkeit überreicht in Form von ein paar Exlibris-Einklebern und einem Minilesezeichen in Sternform... genau... wegen Sternthaler.
Was soll ich sagen, Herr Beckett hat tapfer alle Wartenden abgearbeitet, statt der veranschlagten halben Stunde war er geschlagene 2 Stunden dort... Respekt.
Buchmesse Leipzig oder wie lange man stehen kann
Danach erneut ins Literaturcafé, um mal zu schauen, was es mit "Stricken mit der Häkelnadel" auf sich hat... mein Schwesterchen hat sich das passende Buch gekauft, ich werde es wohl später mal genauer erfahren.
Die Zeit ist wie im Flug vergangen, und nach einer kleinen Kaffee-Tee-Cola-Pause ist meine Schwester dann gegen 16.45 Uhr langsam Richtung Ausgang geschlendert... bis nach Hattorf/Harz mit dem Zug geht auch nicht so schnell und die S-Bahn bis Halle nicht gerade leer.
Gemeinsam mit Töchterchen bin ich dann nochmal in die Halle 5 geschlichen... die Füße... um dort noch auf David Safier zu treffen. Die Schlange war harmlos und das Warten konnte ich erneut gut überbrücken, denn Friedelchen von Friedelchen's Bücherstube kam für ein Safier-Foto vorbei... wie praktisch.
Auch wir beide wollten unser Treffen festhalten, aber unsere Fotografin hat leider den Auslöser nicht komplett durch gedrückt, von mir dazu also kein Foto. Aber Friedelchens Begleitung hat ein Foto per Handy gemacht... besser als nichts, aber ein Grund mehr, sich mal wieder zu treffen.
Total fertig, aber zufrieden sind wir danach zum Bus gegangen, mit vollen Taschen und leeren Flaschen, und um 21.25 Uhr konnten wir dann in Hannover am ZOB aus dem Bus gleich in's Auto umsteigen und nach weiteren 15 Minuten endlich ohne Schuhe auf dem Sofa unsere Beute begutachten.
Buchmesse Leipzig oder wie lange man stehen kann
Die Fotos hab ich diesmal ein wenig komprimiert, das sprengt sonst echt den Rahmen.
Die Buchstabenfängerin war leider wie eine rasende Reporterin in den Hallen unterwegs, so konnten wir uns diesmal nicht treffen... aber nächstes Jahr bestimmt!
So, mehr sollt Ihr nicht ertragen... aber Danke, wenn Ihr bis hier ausgehalten habt!!

Ich wünsche Euch einen netten Abend
Liebe Grüße, EurePetra

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