Bücher wären besser, wenn Leser Autoren mit Steinen bewerfen würden

Und das ist mein Ernst. Steinewerfen als Mittel des Qualitätsmanagements war im späten Mittelalter in akademischen Kreisen populär. Vor etwa 400 Jahren sah sich die Leitung der Universität Leipzig gezwungen, per Erlass den Studenten zu verbieten, Professoren mit Steinen zu bewerfen. Warum? Damals wurden Professoren direkt nach der Vorlesung von ihren Studenten bezahlt. Waren diese aber nicht die Leistung des Professors zufrieden, gab es statt Geld ein Bad im Fluss, Prügel oder eben auch Steine. Heute würde man sagen: direktes, ungefiltertes Feedback. Direktes Feedback würde die Qualität vieler Manuskripte verbessern; nicht nur der von PoD veröffentlichten Autoren, auch der von Journalisten und einigen C-, D- und E-Promis, denen Verlage allein ihrer Popularität Willen eine Plattform bieten. Einen guten Autoren zu machen, braucht es Talent, um ihn noch besser zu machen, einen guten Lektor und Zeit. Gewinnorientierte Verlage investieren kaum noch in die beiden letzten Assets; kleineren Verlagen fehlt oft von vorn herein das Geld dafür. Was übrig bleibt ist der Autor an einem Ende der kreativen Kette und der Leser am anderen. Wie bekommt der Autor nun mit, was der Leser von ihm hält? Denn Verkaufzahlen sagen rein gar nichts über die Qualität eines Buches aus – ob der Käufer [...] Related posts:
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