Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe II: Cloud Atlas

Von Writteninredletters
Hallo ihr Lieben!
Ganz zu Anfangszeiten dieses Blogs habe ich darüber berichtet, dass ich mir das Buch Cloud Atlas von David Mitchell zugelegt habe, weil mir der Film so gut gefallen hat. Zum Zeitpunkt des Posts hatte ich bereits die ersten Seiten gelesen. Weiter bin ich allerdings nie gekommen.
Ich hatte mich wirklich auf dieses Buch gefreut, weil ich den Film einfach großartig fand und von der Geschichte total beeindruckt war. Ich hatte auch gehört, dass das Buch wohl noch besser sein soll, da man viele Aspekte filmisch gar nicht richtig darstellen konnte. Leider konnte ich mich mit David Mitchells Schreibstil einfach nicht anfreunden.
Ich habe das Buch auf Englisch gekauft und normalerweise habe absolut keine Probleme damit englische Bücher zu lesen. Bei diesem Buch kannte ich jedoch die Bedeutung vieler Wörter nicht. Meiner Meinung nach benutzt Mitchell eine ziemliche hochgestochene Sprache, die wahrscheinlich auch in der deutschen Übersetzung nicht einfach zu verstehen ist.
Was mich außerdem an dem Buch gestört hat, waren die teilweise viel zu langen Sätze. Ich habe mal nachgezählt und der zweite Satz des Buches ist sechs Zeilen lang – und das im Englischen! Ich muss sagen, dass mir diese Kettensatzstrukturen nur in den seltensten Fällen gefallen. Meistens haben die Lehrer, die uns im Deutschunterricht ermahnt haben kurze und verständliche Sätze zu schreiben, schon recht. Der Lesefluss wird durch endlose Verkettungen einfach gestört. So habe ich es zumindest bei Cloud Atlas empfunden. Am Ende des Satzes wusste ich schon nicht mehr, was am Anfang gesagt wurde.
Dennoch werde ich wohl irgendwann noch mal anfangen das Buch zu lesen, denn die Geschichte finde ich nach wie vor super spannend und gut durchdacht!