Buchbesprechung: Fragen, die wir unseren Eltern stellen sollten (solange sie noch da sind)

Mit Marc Fischers „Fragen, die wir unseren Eltern stellen sollten (solange sie noch da sind)“ wollte der Verlag ein „ungemütliches Buch“ vorlegen. Nicht dass es zu kritisch wäre oder ein Thema zu sehr zerpflückte. Es bietet eine fast gähnende Lehre auf den Seiten. Dennoch sind die Fragen, wie wir eine auf jeder Seite finden, von ziemlicher Tragweite. Sie sollten gestellt an die Eltern einen langen Dialog in Gang setzen, wenn sie denn mitreden, die Eltern. Das Buch ist kein Roman und kein Sachbuch. Es hat weder einen Plot noch Hauptfiguren, keinen Handlungsort, keine Handlungszeit und auch keinen Handlungsraum. Aber es fördert das zu Tage, was den Leser beschäftigt: Seine eigene individuelle Geschichte, die seiner Eltern und ihr gemeinsames Leben. Wenn er fragt. Und was soll er fragen?
Wen liebtest du vor Mutter, Vater, und warum eigentlich? Hast du mal mit einer Frau geschlafen, Mutter? Wird die Welt größer oder kleiner mit den Jahren? Habt ihr je einen Fluchtplan aus eurer Existenz geschmiedet? Habt ihr eher zu viel zusammen ferngesehen oder zu wenig?
Marc Fischers Fragen berühren etwas Verborgenes, sie sind ein Spiegel, in den wir blicken, weil wir sie nie gestellt haben. Entschuldigung, aber sagt ihr »miteinander schlafen« oder »Liebe machen«, wenn ihr miteinander ins Bett geht? Habt ihr mal mit der RAF sympathisiert? Wie oft denkt ihr darüber nach, was passiert, wenn der andere stirbt? Wir sollten unsere Eltern fragen – solange sie noch da sind. Ob es immer diese Fragen sein müssen, entscheidet der Käufer selbst.

Marc Fischer, geboren 1970 in Hamburg, war Redakteur beim legendären Magazin „Tempo“ und hat als Reporter unter anderem für „jetzt“, „Spiegel“, „Spiegel Online“, „Vanity Fair“, „GQ“, „Zeit“ gearbeitet. Anfang der Nullerjahre erschienen seine Romane „Eine Art Idol“ und „Jäger“.



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