Brot und Spiele – Wenn Menschen bei #Olympia stören #sotschi


“Neue Siedlungen sind am Rande der olympischen Spielstätten im russischen Sotschi entstanden: Siedlungen, die einen guten Eindruck machten – schnell aus dem Boden gestampft, modern und komfortabel. Doch einige sind schon wieder unbewohnbar. Die Häuser sind einsturzgefährdet. Eine Folge der Baumaßnahmen. Ans Grundwasser hatte keiner gedacht, und der Untergrund aus Bauschutt gibt überall nach und viele der Anwohner wollen in den teuren neuen Häusern, die am Rande der Spielstätten gebaut wurden, nicht wohnen und sind weg gezogen. Jetzt stehen die neuen leer.

Im subtropischen Klima von Sotschi werden 2014 die olympischen Winterspiele stattfinden. Drei Jahre lang hat die story Lena, Natascha und Volodja begleitet und ihren Kampf gegen den Abriss ihrer Häuser gefilmt. Volodja haben sie verhaftet und sein Haus einfach mit allen Möbeln abgerissen. Die Familie musste in eine Flüchtlingsunterkunft. Nach zwei Jahren plötzlich die Wende: Die Stadtverwaltung hat ihm ein neues Haus gekauft und sogar Entschädigung gezahlt. Lena ist ebenfalls zu einem stattlichen Haus und einer Entschädigung gekommen. Sie fühlt sich wohl in der neuen Siedlung, auch wenn sie selbe sagt, dass sie etwas faul geworden ist.

Natascha war die Anführerin der 5000 Bewohner, die umgesiedelt wurden. Sie lebt immer noch in ihrem alten Haus, hat sich mit Sotschis Bürgermeister und den Olympiaplanern angelegt. Ihr Kampf hat ihr Einfluss beschert, und auch neue Freunde – jetzt kämpft sie vor allem gegen die Privatisierung des Strandes.”

Quelle & Video: http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2014/0203/sotschi.jsp


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