British Music and American Football

British Music and American FootballIn den vergangenen Tagen war ich ein bisschen in Sachen Musik und Sport unterwegs. Als erstes besuchte ich am Donnerstagabend das Konzert von Death by Chocolate auf dem Bieler Ringplatz anlässlich der Kulturwoche Pod'ring. Die Band um Mathias Schenk erfreute die zahlreichen Zuhörer mit ihrem gitarrenlastigen Sound. Am Freitag führte mich mein Weg gemeinsam mit ein paar Freunden dann nach Aarberg, wo mitten im idyllischen Städtchen das Stars of Sounds-Festival stattfand. Nach unserer Ankunft konnten wir noch die letzten Songs - unter anderem eine Melanie-Version seines Hits Rosalie - von Bligg miterleben. Etwas später erklangen auch schon die ersten Töne vom Hauptgrund unserer Anreise, der britischen oder genauer schottischen Band Texas. Die Setlist bestand einerseits aus den grossen Hits der Gruppe und andererseits einigen neueren Stücken vom letzten Album The Conversation. Auch wenn das Publikum nicht sehr mitsingfreudig war, liess sich die Sängerin Sharleen Spiteri nie entmutigen und konnte bei Say what you want erstaunt feststellen, dass in der Schweiz die Männer besser und lauter als die Frauen singen. Zum Abschluss des Abend bei angenehmem Wetter hörten wir uns noch einige Songs der jamaikanischen Reggae-Legende Jimmy Cliff an, bevor wir wieder nach Hause fuhren.
British Music and American FootballDer Samstag stand danach im Zeichen des Sports. Im alten Stadion Gurzelen in Biel fand mit dem Swiss Bowl XXIX, das diesjährige Finalspiel der American Football-Schweizer Meisterschaft stattfand. Für diese Begegnung, welche die Neuauflage des letztjährigen Finalspiels bedeutete, standen sich der langjährige Dominator Calanda Broncos und Herausforderer Gladiators beider Basel gegenüber. Bereits kurz nach Kick-Off konnten die Gladiators den ersten Touchdown inklusive Zusatzkick verbuchen und liessen sich danach nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen. Die Broncos konnten lange nicht überzeugen und brachten sich durch Fangfehler, Fouls und unnötige Ballverluste in eine immer aussichtslosere Position. Erst gegen Ende des Spiels konnten sie den Rückstand noch etwas verkürzen, aber für eine Wende reichte es nicht mehr. Somit konnten die Gladiators die Broncos verdient enttrohnen und die Trophäe in Empfang nehmen.