Brasserie COLETTE Tim Raue - + + + Brasserie ++ entspannter Mittagstisch ++ sonnige Terrasse ++ tolle Menüs + + +

Brasserie Colette Tim Raue Muenchen426 10 Brasserie Colette Tim Raue Blick

Gemütlich, oder?

+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Brasserie Colette Tim Raue. Danke! + + +

Was erwartet euch in der Brasserie Colette Tim Raue?

Die seit Dezember 2015 eröffnete Brasserie Colette Tim Raue in der Münchner Klenzestraße bietet hochwertige Küche in entspannten, wie auch schicken Ambiente an. Französisch-mediterran angehauchte Kost mit internationalen sowie leicht asiatischem Touch, samt von Profikoch Tim Raue und dessen Team entwickelten Rezepturen, stehen auf der Karte. Gekonnt vereinen sich die bezeichnenden Merkmale von Raues Kochstil: Raffinesse, Kreativität und eine gekonnte Kombination aus den Komponenten „Süße“, „Schärfe“ und „Säure“, gepaart mit Qualität und Frische bei der Zutatenwahl. Einfach ausgedrückt, will die Brasserie zeigen, dass nicht immer alles „Schi Schi“ sein muss, das gut ist und Top-Niveau auch mit teilweise neu, teilweise klassisch und einfach interpretierten Gerichten möglich ist. So stehen auch Speisen wie ein Tomatensalat, gebackener Camenbert und Zwiebelsuppe auf der Karte. Der klare Unterschied ist das Spiel mit den Aromen und die Kombination verschiedener Zutaten, die neue Geschmackserlebnisse entstehen lassen – selbst bei vermeintlich einfachen Speisen. „Klassiker, neu interpretiert“ trifft es daher nur halb. Eine spannende kulinarische Reise, auf die ich euch gerne mitnehmen möchte.

Brasserie Colette Tim Raue

Tomatensalat und Thunfisch Tatar

Speiseangebot und Menüs

Das Angebot in der Brasserie Colette Tim Raue unterteilt sich in eine Mittags- und eine Abendkarte. Zusätzlich zu der saisonal zweimal jährlich wechselnden Standardkarte, gibt es sowohl eine immer freitags wechselnde Mittagskarte (je vier neue Vorspeisen/Hauptspeisen und zwei Desserts), als auch Special-Menüs am Abend (aktuell und noch bis zum Ende des Sommers z.B. ein leichtes „Sommermenü“). Bestellt werden kann durchgehend sowohl à la carte, als auch im Menü. Überhaupt zeichnet sich die Brasserie Colette Tim Raue durch absolute Flexibilität gegenüber euch als Gast aus. Ziel ist es für das Team vor Ort, einem jeden Gast eine neuen Blick und ein tieferes Bewusstsein für „Was esse ich da eigentlich?“ und „Wie schmeckt dies mit jenem kombiniert?“ zu geben. Und das auf unkompliziertem Wege. Die auf festem DIN A3 Karton gestaltete Speisekarte ist übersichtlich gestaltet, bietet sowohl Appetizer und Vorspeisen, als auch sehr sättigende, niemals jedoch „zu schwere“ Hauptgerichte und tolle Desserts. Die gesamte Speisekarte und Mittagskarte (2 Gänge für 20€, 3 Gänge für 26€) könnt ihr euch hier ansehen.

Natürlich gibt es auch eine Menge von unterschiedlichen Weinen im Angebot. Neben der offiziellen Karte mit Weißweinen, Rotweinen, Süßweinen, „Luxus“-Weinen (zwischen 104€ – 229€/Flasche) und offenen Weinen im Glas (ab 6€), gibt es noch diverse Special-Weine, die angefragt werden können. Insgesamt kommt die Brasserie Colette so auf ca. 150 verschiedene Weine, wovon 11 Weine offen sind. Auch hier wieder: Flexibilität! Das heißt, wenn es einen Wein, den ihr unbedingt verkosten wollt, nur in der Flasche gibt, dann versucht das Team vor Ort euren Wunsch umzusetzen. Das Angebot beschränkt sich auf französische und teilweise deutsche Weine. Vollumfänglich gilt, dass der Fokus auf kleinen Weingütern liegt um die Winzer dieser zu unterstützen. Es stehen also auch besondere und seltene Weine auf der Karte.

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Brot, Butter, Gurken – fein!

Auswahl und Bewertung der Speisen

Ich war zum Lunch ab 12:00 Uhr vor Ort. Verlassen habe ich die Brasserie erst gegen 15:00 Uhr, da a) nicht direkt der nächste Anschlusstermin drängte und b) ich auch das Gefühl vermittelt  bekam, als Gast willkommen zu sein. (In hochwertigen Restaurants, hat man als „nicht so häufiger Restaurantbesucher“, leider oft und schnell das Gefühl, nach dem Essen/Bezahlen nicht mehr erwünscht zu sein, bzw. dass es unstimmig wäre, nach dem Aufessen noch sitzen zu bleiben. Hier ist das aufgrund der Lockerheit beim Team glücklicherweise gar nicht so.) Ich nahm auf der sonnigen Terrasse Platz und wählte aus.:

Wasser, Brot & Gurken – Erst mal gab´s eine Flasche Wasser (evian / 0,75l für 7€) und einen Riesling-Saft (0,25l für 4€) von „Van Nahmen“. Den kannte ich bis dato nicht und bestellte mir ein kleines Fläschchen zum Probieren. Eine sehr süßliche, aber köstliche Alternative zu einem üblichen Saft – wird serviert im Weinglas. Bevor es an die Auswahl der Speisen geht, wird jedem Gast frisches französisches Brot mit Butter (samt Colette-Logo) im Schälchen sowie einem Glas Essiggurken, eingelegt in süss-saurem Sud (aus Wasser, Branntweinessig, Zucker, Kräuter, Gewürzen, Senfsaat und Salz), serviert. Lecker! Mal was anderes, auch wenn ich nur ein wenig davon kostete, um noch genügend Hunger für den Rest zu haben. (Die Gurken können auch im Glas als nettes Mitbringsel gekauft werden.)

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Thunfisch »Niçois«
mit Artischocke und Olivenöl

Als Appetizer wählte ich den eingangs erwähnten Tomatensalat mit Passionsfrucht und Basilikum (für 7€) sowie das Thunfischtatar mit Gurke und Gurkeneis (für 16€). Gefallen hat mir hier besonders gut, das Servieren im kleinen Einmachglas und der Überraschungseffekt beim ersten Kosten des fruchtig-süßem Tomatensalates. Eine tolle Kombination – leichte Säure und Süße durch das Fruchtfleisch der Passionsfrucht. Mein Favorit – müsste ich zwischen den beiden wählen – war eindeutig das Thunfischtatar. An einem solchen ist grundsätzlich gut erkennbar, ob´s ein Restaurant bzw. die Küche drauf hat. Aber sowas von, hat´s das Colette drauf, denn die leicht scharfe Würze des hochwertigen Tatars, gepaart mit der Frische der saftigen Gurken und des leicht süßlichen sowie eiskalten Gurkeneises, passt toll zusammen. Dazu – jeweils – eine rösche Scheibe Brot und ihr habt den idealen Starter oder auch kleinen Snack zwischendurch.

Als nächstes wählte ich zwei Vorspeisen aus. Es gab´s gebackenen Cambembert mit Trüffel, Apfel und Preiselbeere (für 16€). Der Trüffel ist in Form kleiner Stückchen innerhalb des Camemberts verarbeitet, die Äpfel als hauchdünne Scheibchen unterhalb des gebackenen Käses gebettet, während die Preiselbeeren als bunte auf dem Teller verteilte Farbtüpfelchen drapiert sind. Köstlich und trotz Käse nicht schwer. Wirklich umgehauen hat mich die zweite Vorspeise („Hummercocktail“ mit Melone, Orange und Champignons für 20€). Das war so gut, dass ich bei jedem Bissen „Boa, is´das gut!“ sagen musste und am liebsten nur noch davon einen Teller nach dem anderen verputzt hätte. Beide Starter weißen wieder die „Raue-typischen“ Komponenten aus dem Zusammenspiel Schärfe, Süße und Säure auf. Keine der bisher vier Portionen war zu viel und den Worten „Appetizer“ (also Appetitanreger) und „VORspeise“ wurde Genüge getan. Solltet ihr also auch vor der Hauptspeise etwas verkosten wollen, empfehle ich euch den Hummercocktail und das Tatar vom Thunfisch.

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Lammstelze »Marocain«

Bei den Hauptspeisen kann ich euch keinen konkreten Tipp nennen, da alle drei, welche ich probierte, sehr gut und zugleich Geschmacksache waren bzw. sind.  Einen Favoriten habe ich für mich persönlich aber dennoch auserkoren. Wer meine Liebe zu Thunfisch teilt, der nimmt den Thunfisch »Niçois« mit Artischocke und Olivenöl (für 27€). Auf den Punkt gebraten und wieder ein gekonntes Zusammenspiel der verschiedenen Geschmacksnuancen. Oliven sind nicht so meines, in Kombination mit dem Fisch, dem Salat und der gekonnt eingesetzten Artischocke trotzdem stimmig. (Auf dem Thunfisch liegt übrigens pochiertes und geraspeltes Eiweiß – sehr kreativ!) Auch serviert bekam ich den Pulpo mit Béarnaise, Kalbskopfjus, Kopfsalat & Birne (für 22€), in Form eines einzelnen gekochten Tentakels. Hier traf zu, was mir der Restaurantleiter während unseres Tischgesprächs auch vermittelte: Es muss nicht jedem Gast alles „gleich gut“ schmecken, es kommt darauf an, jedem Gast genau das zu servieren, was letztendlich am stimmigsten zum eigenen Geschmack ist. Das Gericht mit dem Oktopus war sicherlich exquisit in seiner Zusammenstellung und die Schichtung von Birne und Salat sowie die geschmacksintensive Jus mehr als top, dennoch würde ich mir das nächste mal eher den Thunfisch oder aber die Lammstelze »Marocain« (marokkanische Art) mit Kichererbsen, Granatapfelkernen und Dattel (für 22€) bestellen. Das nämlich war mein drittes Hauptgericht und so schloss sich der Kreis mit Appetizer, Vorspeise, Fisch und Fleisch. Das zarte Lammfleisch ließ sich leicht vom Knochen lösen, war butterweich und in Kombination mit den geschmacksintensiven Linsen (würzig!) und den Granatapfelkernen (süß!) eine wirklich neue Geschmackskombination für mich. Würde ich sofort wieder bestellen.

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Das Dessert

Last but not least – ihr kennt mich ja inzwischen – das Dessert. Ich entschied mich für „Amour Chaud“ – ein Vanilleparfait mit Himbeeren & weißer Schokolade (für 10€). Ausgezeichnet, wenn auch definitiv das mächtigste meines zusammen gestellten Menüs. Das Parfait selbst hingegen ist sogar eher leicht – ich habe es extra separat ohne weiße Schokolade und übrigens händisch am Tisch darüber gegossener Himbeersauce – verkostet. Ein gutes Dessert darf ruhig auch mal ein wenig über die Stränge schlagen und in dieser schicken Form 10€ kosten!

Insgesamt lässt sich zu dem Mittagsmenü sagen, dass ich einen guten Eindruck bekam, wie in der Brasserie Colette Tim Raue gekocht und das tolle Konzept umgesetzt wird. In der Tat bekam ich mehr und mehr beim Essen das Gefühl, dass ich mit der Brasserie einen neuen Tipp für euch Leser an der Hand habe, welcher für jedermann geeignet ist und auch ganz sicher Spaß macht.

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Es wird zu Tisch gebeten |© Nils Hasenau

Service, Drumherum und Co.

Länger schon habe ich es nicht erwähnt, verändert hat sich der Fakt aber nicht: Stimmt der Service nicht, bzw. wird unfreundlich mit mir umgegangen, sieht mich jede Gastronomie nur einmal, ganz egal wie gut das Essen auch schmeckt. Umso erfreulicher, dass in der Brasserie Colette Tim Raue auch hier alles passt, bzw. locker und entspannt, aber zugleich kompetent und hilfsbereit mit euch als Gast umgegangen wird. Das wiederum führt dazu, dass man sich auch mal die ein oder andere Frage zum Essen, der Zubereitungsart oder dem Wein stellen traut, die man bei einem zu „steifen Ambiente“ aus Scham vielleicht lieber unter den Tisch fallen lässt. Leere Gläser wurden bei meinem Aufenthalt schnell nachgeschenkt, geleerte Teller schnell abserviert und stets – nie in übertriebenen Ausmaß – für mein Wohl gesorgt. (Paradebeispiel: Messer fällt auf den Boden – keine zwei Sekunden später hatte die Dame am Nachbartisch ein neues.)

Hardfacts und persönliche Meinung

Die Brasserie Colette Tim Raue hat 14 Punkte im Gault Millau – wie ich jetzt weiß zu recht. „Wir versuchen jeden Tag besser zu werden!“, wurde mir gesagt, als ich nach dem Streben der Jungs vor Ort und in der Küche fragte. Die Philosophie, sich im Colette sowohl als junges Pärchen, als Business-Mensch oder im Rahmen eines gesetzten Dinners samt Weinbegleitung wohl zu fühlen, wird ideal umgesetzt. Das zeigt sich auch an dem sehr gemischten Publikum sowie den wachsenden Stammgästen der Brasserie.

Regelmäßig gibt es Specials in der Brasserie Colette Tim Raue. So zum Beispiel im September ein Käse-Menü, im Oktober ein Wild- oder auch ein Trüffel-Menü, von November bis Dezember ein Menü mit Gans und natürlich auch ein Weihnachts- und Silvester-Menü im Dezember. Ein Besuch in der Brasserie lohnt sich in meinen Augen. Je suis ravi!

Kontakt für Anfragen

Brasserie Colette Tim Raue – Klenzestraße 72, 80469 München
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 12:00 Uhr – 15:00 Uhr und 18:00 Uhr – 23:00 Uhr
(Mittagstisch und -menü von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Abendangebot und -menü von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr)
Website
Kontakt via Email
Kontakt via Telefon: 089 230 02-555



Bilder:

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