Bodentrampoline im Vergleich: Einbau, Sicherheit und Sprungfläche

Ein Bodentrampolin integriert die Sprungfläche deutlich näher am Boden als ein klassisches Gartentrampolin. Für die Auswahl zählen nicht nur Größe und Form, sondern vor allem Einbauplanung, Entwässerung, Sicherheitszone, Belastbarkeit und die Vorgaben des Herstellers. Dieser Vergleich ordnet fünf aktuelle Modelle sachlich ein und zeigt, worauf Du vor Aushub und Montage achten solltest.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Das Bodentrampolin ist deutlich niedriger gestaltet als ein reguläres Gartentrampolin, bietet aber ebenso gute Sprungeigenschaften und bereitet genauso viel Spaß. Die niedrige Bauhöhe reduziert zwar die Fallhöhe, macht Sicherheitsmaßnahmen aber nicht überflüssig. Ob ein Sicherheitsnetz vorgesehen oder empfohlen ist, richtet sich nach Bauart und Hersteller. Rund um das Trampolin muss außerdem ausreichend freier Raum ohne Bäume, Mauern oder andere harte Hindernisse bleiben. Das Bodentrampolin wird in den Typ InGround- oder Typ Ground-Trampolin unterschieden. Das InGround-Modell wird in den Boden eingelassen und schließt mit der Rasenfläche ebenerdig ab. Die Ground-Variante wird nicht versenkt und steht nur minimal über dem Boden. Bei beiden Trampolin-Arten ist ein zusätzlicher Bodenaushub unter der Sprungfläche notwendig, damit optimale Sprungeigenschaften bereitgestellt werden können. Wie tief das Loch unter den Trampolinen gegraben werden muss, ist abhängig von Marke und Hersteller.

5 aktuelle Bodentrampoline bei Amazon

Die fünf Einzelprodukte wurden im aktuellen Lauf auf Produktidentität und aktuelle Handelbarkeit geprüft. Bei Bodentrampolinen ist die exakte Größe besonders wichtig, weil Aushub, Sicherheitszone und Luftzirkulation zum Modell passen müssen. Vor der Bestellung sollte deshalb immer die konkrete Variante mit der Einbauplanung abgeglichen werden.

Salta Royal Baseground 396 × 244 cm

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Das Salta Royal Baseground ist ein rechteckiges, nahezu bündig in den Garten integrierbares Modell. Die große Fläche verlangt eine sorgfältige Planung der Grube und des freien Bereichs rund um das Trampolin. Prüfe vor dem Einbau außerdem Entwässerung und Herstellerangaben zur erforderlichen Tiefe.

Salta Comfort Edition Ground 214 × 153 cm

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Die kompakte Comfort-Edition-Ground-Variante eignet sich für kleinere Gärten und wird mit Sicherheitsnetz angeboten. Trotz der niedrigen Rahmenhöhe bleibt ein freier Sicherheitsbereich notwendig. Besonders wichtig sind eine ebene Einbaufläche und ausreichend Luft unter dem Sprungtuch.

Salta Comfort Edition Ground 305 × 214 cm

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Diese rechteckige Salta-Variante bietet mehr Sprungfläche und bleibt mit ihrer niedrigen Konstruktion optisch zurückhaltend. Vor dem Kauf sollten Außenmaß, Grubengröße und die Position des Netzzugangs auf den Garten abgestimmt werden.

Salta Comfort Edition Ground 366 × 244 cm

Keine Produkte gefunden.

Mit 366 × 244 cm ist dieses Modell für größere Flächen gedacht. Je größer das Bodentrampolin, desto wichtiger werden ein korrekt vorbereiteter Untergrund, eine ausreichende Sicherheitszone und eine dauerhaft funktionierende Entwässerung der Grube.

EXIT Silhouette Sports In-Ground 214 × 305 cm

Keine Produkte gefunden.

Das EXIT Silhouette Sports In-Ground ist eine rechteckige Sportvariante ohne klassisches hohes Sicherheitsnetz. Dadurch ist die korrekte Einbauhöhe und freie Umgebung besonders wichtig. Die konkrete Herstellerfreigabe zu Alter, Nutzung und Aufbau sollte vor der Installation vollständig beachtet werden.

Bodentrampolin kaufen: Einbau, Größe und Sicherheit richtig planen

Es gibt mittlerweile etliche Trampolinhallen wie Air Hop, Superfly und JUMP House in Deutschland, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Nicht umsonst – denn das Trampolinspringen macht nicht nur riesigen Spaß, sondern ist ein toller Sport, der Muskeln stärkt, den Gleichgewichtssinn und die Koordination trainiert. Wer diesen Sport regelmäßig ausüben möchte, ist schnell eine Menge Geld für einen kurzen Sprungspaß los. Denn die Eintrittspreise sind schon recht happig.

Wenn Du regelmäßig trampolinspringen möchtest, lohnt sich sicherlich die Anschaffung von einem Trampolin für den eigenen Garten. Besonders interessant ist ein Bodentrampolin. Der wahre Allrounder ist ideal für die ganze Familie und ein absolutes Muss für Sport, Freizeit und Unterhaltung im Garten.

Was ist ein Bodentrampolin?

Ein Bodentrampolin ist eine besondere Art Trampolin, da es nicht auf hohen Stelzen steht. Es wird in den Boden eingelassen oder befindet sich knapp oberhalb der Grasnarbe, sodass es fast ebenerdig ist. Das bietet den Vorteil, dass es optisch weniger stört als ein herkömmliches Gartentrampolin mit Sicherheitsnetz.

Ein Bodentrampolin hat gegenüber einem hoch aufgestellten Gartentrampolin eine geringere Einstiegshöhe. Das bedeutet aber nicht, dass Stürze oder Fehltritte ungefährlich sind. Randabdeckung, freie Sicherheitszone und gegebenenfalls ein passendes Sicherheitsnetz bleiben wichtige Schutzfaktoren. Akrobatische Sprünge erhöhen das Verletzungsrisiko und sollten nicht als Vorteil der bodennahen Bauweise verstanden werden.

Um eine optimale Sprungleistung und Federwirkung zu erreichen, musst Du zuerst eine entsprechende Erdmenge ausheben. Über dieses Loch wird das Bodentrampolin gestellt oder einfach eingelassen.

Belastbarkeit nach Herstellerangabe wählen

Die zulässige Nutzerlast unterscheidet sich je nach Größe, Konstruktion und Hersteller. Maßgeblich ist deshalb immer die konkrete Gewichtsfreigabe des jeweiligen Modells; sie darf nicht überschritten werden. Unabhängig von Größe und Tragfähigkeit sollte grundsätzlich nur eine Person gleichzeitig springen, sofern der Hersteller nicht ausdrücklich etwas anderes vorgibt. Eine größere Sprungfläche schafft mehr Bewegungsraum, ist aber kein Freibrief für die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Personen. Die meisten Bodentrampoline haben einen Durchmesser von zwei bis fünf Meter.

Ob ein Sicherheitsnetz bei einem Bodentrampolin vorgesehen ist, hängt von Bauart und Hersteller ab. Die geringere Bauhöhe reduziert zwar die mögliche Fallhöhe, verhindert aber keinen Sturz von der Sprungfläche. Gerade bei Kindern ist deshalb die konkrete Herstellerempfehlung maßgeblich. Ein fehlendes Netz darf nicht automatisch als Hinweis verstanden werden, dass kein Schutz erforderlich ist.

Federung, Sprungtuch und Rahmen bestimmen gemeinsam das Sprungverhalten. Eine pauschal ideale Anzahl oder Länge der Federn gibt es nicht, weil sie auf Größe und Konstruktion des jeweiligen Modells abgestimmt sein müssen. Vergleiche deshalb die Herstellerangaben zur konkreten Variante statt einzelne Federzahlen isoliert zu bewerten.

Bodentrampoline findet man teilweise auch auf öffentlichen Spielplätzen.Bodentrampoline findet man teilweise auch auf öffentlichen Spielplätzen.

Wie viel Erde muss für ein Bodentrampolin im Garten ausgehoben werden?

Der nötige Erdaushub richtet sich danach, ob Du ein InGround- oder Ground-Trampolin in den Garten integrieren möchtest. Das Ground-Trampolin ist ein Bodentrampolin, das nicht ebenerdig in den Garten beziehungsweise Boden eingefügt wird. Es wird nur so tief in den Boden eingelassen, dass es mit einer Höhe von rund 20 Zentimeter aus dem Boden herausragt. Unterhalb des Sprungtuchs befindet sich ein trichterförmiger Aushub, damit das Sprungtuch bei Belastung nach unten nachgeben kann. Diese Modelle bekommst Du auch mit Sicherheitsnetz, um das Springen für die Kleinsten sicher zu machen.

Das InGround-Trampolin wird auch in die Erde eingelassen. Die Sprungfläche schließt allerdings mit dem Boden ab, wodurch das Trampolin im Garten kaum auffällt. Die ebenerdige Installation reduziert die Fallhöhe. Ob ein Sicherheitsnetz vorgesehen oder empfohlen ist, richtet sich trotzdem nach dem konkreten Modell und den Herstellerangaben. Ebenso hebst Du bei diesem Trampolin ein kegelförmiges Loch unter dem Sprungtuch aus.

Wie tief das Loch sein muss, gestaltet sich unterschiedlich und ist abhängig von Marke und Hersteller. Darum solltest Du Dir genau die Produktbeschreibung anschauen, da dort Angaben zum Erdaushub gemacht werden.

Gibt es Alternativen zum Bodentrampolin?

Eine Alternative zum Bodentrampolin ist ein normales Garten-Trampolin mit Sicherheitsnetz. Dafür brauchst Du nicht erst ein Loch auszuheben und kannst es sofort aufstellen und sportlich aktiv werden. Wird es nicht mehr gebraucht, kannst Du es einfach abbauen und im Gartenhaus oder Keller bis zur nächsten Verwendung verstauen. Es bleibt kein unschönes Loch im Rasen zurück, da kein Erdaushub nötig ist. Möchtest Du Deine körperliche Fitness täglich, jeden Tag steigern, kannst Du auch zu einem kleinen Fitnesstrampolin für drinnen greifen.

Es hat eine geringe Größe und lässt sich sehr leicht transportieren. Bei schönem Wetter kannst Du es auf der Terrasse aufstellen und das tägliche Workout durchführen. Es gibt die Fitnesstrampoline sogar mit Haltegriff, damit Du Dich beim Training sicher fühlst. Die kleinen Modelle sind auch mit verschieden intensiver Sprungkraft und Belastbarkeit zu haben.

Bodentrampolin-Arten: Ground, InGround und Flatground

Die Auswahl an Bodentrampolinen ist nicht so extrem groß wie bei regulären Garten-Trampolinen. Marken und Hersteller die immer wieder bei diesen Modellen auftauchen sind Berg, Etan und Exit. Es gibt sie in groß, klein, rund und eckig und macht den Garten zu einem schönen Fitnessbereich, wo die ganze Familie Spaß hat. Es gibt Unterscheidungsmerkmale in puncto Trampolin, die Du kennen solltest, um Dich genau für das richtige Modell zu entscheiden. Dabei solltest Du auch Deine Wünsche und Anforderung berücksichtigen, um die richtige Wahl zu treffen. Gegenüber einem Garten- und Sport-Trampolin bietet das Bodentrampolin schöne Vorteile, die wir Dir nicht vorenthalten möchten.

Was sind die Besonderheiten von einem Ground-Trampolin und InGround-Trampolin und was sind die Vor- und Nachteile?

Da das Ground-Trampolin rund 20 Zentimeter aus dem Boden herausragt, verfügt es über eine praktische Ummantelung, unter der die Federn versteckt sind. Sie besteht meist aus widerstandsfähigem Gummi, um eventuelle Stürze sicher abzufangen und die Verletzungsgefahr zu minimieren. Außerdem verhindert die Abdeckung ein Einklemmen von Zehen und Füßen. Durch die niedrige Höhe gelangst Du ganz unkompliziert auf das Sprungtuch.

Das InGround-Trampolin fällt optisch im Garten überhaupt nicht ins Gewicht, da es ebenerdig in den Boden eingelassen wird und mit der Rasenfläche abschließt. Auch hier werden die Federn mit einer widerstandsfähigen Gummiabdeckung sicher abgedeckt.

Nachdem Du ein entsprechend großes, tiefes Loch im Garten ausgehoben hast, kannst Du das Bodentrampolin aufstellen und verwenden, ohne beim Springen den Boden zu berühren. Für eine hohe Sicherheit sollte das Bodentrampolin stets von einem weichen Untergrund umgeben sein. Zusätzlich kannst Du Fallschutzplatten aus Kautschuk oder Gummi um das Trampolin auslegen. Damit erhöhst Du zusätzlich die Sicherheit.

Vorteile

  • Besonders bequemer, niedriger Einstieg
  • Stört nicht die Gartenoptik
  • Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet
  • Niedrige Einstiegshöhe bei Ground- und InGround-Modellen
  • Das Sportgerät fördert Koordination und Gleichgewichtssinn

Nachteile

  • Vor Aufbau und Verwendung Erdaushub notwendig
  • Wird es nicht mehr genutzt, muss das Loch aufgefüllt und Gras neu gesät werden

Wichtige Kaufkriterien für Bodentrampoline

Bevor Du Dich für ein spezielles Bodentrampolin entscheidest, solltest Du Dir einige Aspekte genauer anschauen und die verschiedenen Modelle miteinander vergleichen. Auch wenn das im ersten Moment nicht einfach erscheint, sollte das Bodentrampolin nachfolgende Kriterien erfüllen. Damit kannst Du die verschiedenen Modellvarianten vergleichen und Dir sicher sein, dass  Du ein hochwertiges, gutes Bodentrampolin ausgewählt hast. Ein gutes Bodentrampolin zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Groß dimensionierte Sprungfläche
  • Hohe Belastbarkeit
  • Randabdeckung (bestenfalls gepolstert)
  • Gute Federwirkung für hohe Sprungkraft
  • Mit Schutznetz
Bodentrampolin TestEin Bodentrampolin ist auf Höhe des Bodens. Allerdings erfordert dies ein Loch im Boden, was den Aufbau erschwert.

Groß dimensionierte Sprungfläche

Vorweg sei gesagt: Je größer die Sprungfläche, desto wichtiger ist die Federwirkung!

Die Abmessungen des Bodentrampolins spiegeln oftmals nicht die Größe des Sprungbereichs wider. Um die Sprungfläche zu ermitteln, solltest Du die Abmessungen des Sprungtuches kennen. Wenn keine Angaben gemacht werden, musst Du die Größe schätzen. Dafür nutzt Du das Gesamtmaß des Trampolins und ziehst pro Seite rund 30 Zentimeter ab. Damit liegst Du nie ganz falsch, da die Seitenabdeckung der Sprungfedern je nach Hersteller zwischen 15 und 30 Zentimeter breit ist. Wenn Du Dich auf Vergleichsportalen umschaust, kannst Du auch Tabellen mit geschätzten Werten finden.

Hinweis: Je größer die Sprungfläche, desto mehr Federn sollten das Tuch halten. Ist eine hohe Anzahl an Federn vorhanden, kannst Du von einer guten Sprungleistung ausgehen.

Da es Bodentrampoline in rund, eckig und mitunter auch oval gibt, kannst Du Dich bei der Form nach Deinem Geschmack richtigen. Die rechteckige Variante lässt sich oftmals platzsparender im Garten integrieren als ein rundes oder ovales Trampolin. Das runde Bodentrampolin braucht mehr Platz, ist aber für Anfänger besser geeignet. Dieses begründet sich darauf, dass Sprünge auf einem runden Modell besonders gut zu kontrollieren sind.

Hohe Belastbarkeit

Eine hohe Belastbarkeit bezieht sich darauf, wie viel das Bodentrampolin aushalten kann. Angegeben wird die Belastbarkeit in Kilogramm. Gemeint ist damit das maximale Körpergewicht, dass der Nutzer haben darf. Achte daher vor der Kaufentscheidung darauf, bis zu welchem Gewicht das Trampolin nutzbar ist.

Achtung: Ganz gleich, welche Größe und Belastbarkeit das Trampolin hat – es sollte stets nur von einer Person genutzt werden. Wenn mehrere Personen darauf springen, kann es zu Zusammenstößen, Unfällen und bösen Verletzungen kommen.

Manche Bodentrampoline lassen sich mit einem modellbezogenen Sicherheitsnetz ausstatten. Verwende nur Zubehör, das für die konkrete Variante vorgesehen ist, und kontrolliere Netz, Befestigungen und Randabdeckung regelmäßig auf Beschädigungen. Starre Austauschfristen lassen sich nicht pauschal nennen; maßgeblich sind Verschleiß, Herstellerhinweise und der tatsächliche Zustand.

Randabdeckung

Ein wichtiges Zubehör, das bei einem Bodentrampolin nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Randabdeckung. Darunter verbergen sich der Rahmen, einfache und Doppelsprungfedern. Doppelsprungfedern vergrößern den Bereich, auf dem Du springen kannst. Bei einer Ausstattung mit einfachen Federn ist der Sprungbereich in der Mitte des Sprungtuchs etwas kleiner.

Die Sprungfedern spannen das Sprungtuch im stabilen Rahmen. Dadurch ergibt sich am Rand ein Bereich, in dem sich Zehen und Füße verfangen und verletzen können. Darum sollte das Trampolin mit einer Federabdeckung versehen sein. Federabdeckung und Randabdeckung ist ein und das gleiche. Sie kann mit einer Polsterung ausgestattet sein und dämpft selbst kleiner Stürze sehr gut ab.

Eingebauter Fußschutz

Im Idealfall ist beim Bodentrampolin in der Abdeckung eine eingebauten Fußschutz integriert. In der Regel findest Du bei EXIT Bodentrampoline mit integriertem Fußschutzsystem. Dadurch können Zehen nicht unter die Randabdeckung gelangen und Verletzungen entstehen.

Hinweis: Hohe Sicherheit ist beim Trampolinspringen extrem wichtig. Durch eine breite Randabdeckung ist die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer, dass Du beim Springen im Bereich der Sprungfedern hängen bleibst. Wenn Du ein Bodentrampolin mit einer schmaleren Abdeckung wählst, hast Du im Regelfall mehr Platz zum Springen.

Sicherheit, Einbau und Pflege in der Praxis

Wie springe ich richtig auf dem Trampolin und wie vermeide ich Verletzungen?

Für die sichere Nutzung eines Bodentrampolins gelten einige grundlegende Regeln. Maßgeblich bleiben die Herstellerangaben des konkreten Modells; zusätzlich helfen folgende Punkte, typische Risiken beim Springen zu reduzieren:

  1. Kinder sollten das Trampolin nur innerhalb der Altersfreigabe des Herstellers und unter angemessener Aufsicht nutzen.
  2. Es sollte immer nur ein Kind oder Erwachsener das Trampolin nutzen.
  3. Die Sicherheit wird durch ein Sicherheitsnetz erhöht. Es sollte immer verschlossen werden.
  4. Das Trampolin immer ohne Schuhe und Schmuck nutzen.
  5. Essen gehört nicht auf das Trampolin.
  6. Das Trampolin wird erst nach dem Ausspringen verlassen. Niemals einen Sprung zum Verlassen des Trampolins verwenden.

Die konkrete Altersfreigabe und alle Nutzungshinweise des Herstellers haben Vorrang. Außerdem sollte bei der Verwendung von einem Bodentrampolin immer Vorsicht geboten sein. Viele Hersteller geben bei ihren Bodentrampolinen  3 Jahre als Altersempfehlung an. Aus Sicherheitsgründen und zum Wohle des Kindes solltest Du so kleine Kinder noch nicht auf das Trampolin lassen.

Wie tief muss das Loch für ein Bodentrampolin sein?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Angaben findest Du aber in den Artikelbeschreibungen. Je nach gewähltem Modell musst Du bist zu 30 Zentimeter oder sogar etwas mehr an Boden abtragen. Damit hast Du aber erst einmal nur Platz für das Trampolin selbst geschaffen, um es im Boden einzulassen. Unter der Sprungfläche musst Du zusätzlich Erde ausheben. Ansonsten kann nicht richtig auf dem Trampolin gesprungen werden, da das Sprungtuch jedes Mal den Boden berührt.

Woran erkennst Du eine belastbare Konstruktion?

Achte auf nachvollziehbare Herstellerangaben zu Nutzerlast, Aufbau, Ersatzteilen und Wartung. Rahmen, Sprungtuch, Federn beziehungsweise elastische Elemente und Randabdeckung müssen zum konkreten Modell passen. Prüfzeichen können zusätzliche Orientierung geben, ersetzen aber weder korrekten Aufbau noch regelmäßige Sichtkontrollen. Beschädigte oder stark verschlissene Teile sollten vor der weiteren Nutzung nach Herstellerangabe ersetzt werden.

Ist ein Sicherheitsnetz bei einem Bodentrampolin sinnvoll?

Ob ein Sicherheitsnetz sinnvoll oder vom Hersteller vorgesehen ist, hängt vom konkreten Bodentrampolin ab. Die niedrige Einbauhöhe verringert die Fallhöhe, verhindert aber nicht, dass eine Person seitlich von der Sprungfläche geraten kann. Verwende nur ein Sicherheitsnetz, das ausdrücklich zum jeweiligen Modell passt, und halte Dich an die Montage- und Nutzungshinweise des Herstellers. Randabdeckung, freie Sicherheitszone und regelmäßige Sichtkontrollen bleiben unabhängig davon wichtig.

Häufige Fragen zu Bodentrampolinen

Wie tief muss ein Loch für ein Bodentrampolin sein?

Die nötige Tiefe hängt vom konkreten Modell ab. Maßgeblich sind immer die Herstellerangaben zum Einbau und zum Freiraum unter dem Sprungtuch.

Braucht ein Bodentrampolin ein Sicherheitsnetz?

Ein bodennahes Trampolin reduziert die Fallhöhe, verhindert aber keine Stürze von der Sprungfläche. Ob ein Netz vorgesehen oder empfohlen ist, richtet sich nach Bauart und Hersteller.

Wie viele Personen sollten gleichzeitig springen?

Aus Sicherheitsgründen sollte grundsätzlich nur eine Person gleichzeitig springen, sofern der Hersteller nicht ausdrücklich etwas anderes vorgibt.

Was ist der Unterschied zwischen InGround und Flatground?

InGround-Trampoline liegen sehr niedrig über dem Boden, während Flatground-Modelle nahezu bündig mit der Rasenfläche abschließen. Der genaue Einbau unterscheidet sich je nach Hersteller.

Worauf muss ich beim Standort achten?

Der Untergrund sollte tragfähig, möglichst eben und für den nötigen Erdaushub geeignet sein. Zusätzlich braucht das Trampolin rundherum freien Sicherheitsraum.

Wie pflege ich ein Bodentrampolin?

Kontrolliere regelmäßig Sprungtuch, Randabdeckung, Federn, Rahmen und gegebenenfalls Sicherheitsnetz. Auch Wasserablauf und Grube unter dem Trampolin sollten frei bleiben.

Weiterführend: Gartentrampoline, Trampoline und Training und Fitness.

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/trampolin-junge-wenig-kinder-kind-436544/
  • https://pixabay.com/de/photos/spielplatz-trampolin-herbst-bunt-3838362/
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