[Blogtour] Dr. Grünbein, bitte zum Interview

Von Buecherchaos @FranziskaHuhnke

   

Blogtour-Stationen:

Tag 1 :

Sind wir nicht alle ein bisschen rawx? 

Tag 2 & 3:

Nico`s Bücherwelt 

Tag 4&5:

Katja`s Bücherwelt

Tag 6&7:

Im Bücherchaos

Tag 8&9:

Readandbeyourself

Tag 9:

Papierkrümel

Tag 10:

About Books

Tag 11:

Papierkrümel

Tag 12:

About Books

Tag 13:

Sind wir nicht alle ein bisschen rawx?


Ich freue mich sehr, dass ich einen Gesprächstermin mit Dr. Grünbein bekommen habe. Dieser ist der Vormund von Emma und ich dachte, er könnte uns einiges erzählen.

Bücherchaos: Danke, Dr. Grünbein, dass sie sich die Zeit für uns genommen haben.

Dr. Grünbein: Bitte, aber Sie wissen: allzu viel kann ich nicht verraten schließlich bin ich  Emmas Vormund!

Bücherchaos: Natürlich, ich werde nicht allzu peinliche Fragen für Sie stellen. Fangen wir doch einmal an: Wie ist es dazu gekommen, dass sie Emmas Vormund geworden sind?

Dr. Grünbein: Nun, ihre Mutter ist mir bekannt und da sie einige Probleme hatte, ist sie zu mir gekommen und hat mich gefragt. Das ist jetzt schon lange her. Emma war damals noch sehr klein, glaube ich.

Bücherchaos: Meinen sie, es war eine Vorsehung von Emmas Mutter?

Dr. Grünbein: An so etwas wie Vorsehung und Schicksal glaube ich nicht. Schließlich bin ich Arzt. Es ist eine vernünftige Idee ein Kind zu schützen, wenn man schließlich alleine für dieses sorgt. Ich hielt es für meine Pflicht und das ist es noch immer.

Bücherchaos: Und wie würden sie Emma beschreiben?

Dr. Grünbein: Emma ist gerade in einer schwierigen Phase. Ihre Mutter ist seit kurzem tot, sie sitzt nur Zuhause herum. Aber ich lasse ihr ihren Raum. Sie ist ein Teenager, so genau kenne ich mich da auch nicht aus. Ich mache Kontrollanrufe, aber dabei bleibt es dann auch. Die Nachbarin passt ein bisschen auf. Und ich verwalte das Geld. Ich habe immerhin auch viel zu tun.

Bücherchaos: Also haben sie nichts für Emma geplant?

Dr. Grünbein: Seit einigen Tagen hat sie diese fixe Idee mit einem Camp. Jetzt muss ich dahinter her telefonieren. Nicht, dass das so ein Drogencamp ist oder ähnliches. Ich habe nicht schon genug zu tun! Aber bis jetzt sieht es ganz gut aus. Soll sie doch fahren!

Bücherchaos: Ein Camp könnte sie doch ablenken oder meinen sie nicht?

Dr. Grünbein: Wenigsten wird sie dann die Wohnung verlassen und auf eigenen Beinen stehen. Wenn sie nur so positiv Denken würde, wie ihre Mutter. Im Moment ist nur alles Schwarz und Weiß für sie. Sie fängt auch an sich Geschichten zusammen zu reimen … Oh, nun habe ich fast zu viel gesagt.

Bücherchaos: Interessant. Verraten Sie mehr, es bleibt auch unter uns!

Dr. Grünbei: Das können Sie mir nicht erzählen. Aber was soll`s. Es ist so, dass sie einige Dinge nicht versteht, aber unbedingt alles wissen will. Der Tod ihrer Mutter nun ja… Ein Erlebnis, das sie zweifelsfrei nicht so schnell vergisst. Jetzt muss ich aber los…


Der plötzliche Abbruch des Interviews sollte uns zu denken geben. Hat Dr. Grünbein nicht alles erzählt, was er weiß? Will er Emma nur loswerden? Ich bin dem auf der Spur geblieben und kann nur sagen: Stigmata lesen und dem Geheimnis auf die Spur kommen.