Blogreihe Nicaragua... heute: Departamento Jinotega

Jinotega ist eines der größten Departamentos Nicaraguas und kann in 8 Municipios (Stadtgemeinden) unterschieden werden. Es befindet sich im Norden Nicaraguas und wird von dem Fluss Río Coco vom angrenzenden Honduras getrennt.
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Man kann mutmaßen, dass die Jiñocoabos, also Balsambaumgewächse, die es so zahlreich in Jinotega gibt, zum Teil verantwortlich für den Namen sind, denn „Jinotega“ lässt sich vom Wort Xinotencatl (Nahuatl) ableiten und bedeutet „Nachbarn des Jiñocoabos“. Die Ureinwohner sagten diesen Bäumen nicht nur besondere Heilkünste nach, sondern verehrten diese auch.
Jinotega bietet eine vielfältige Auswahl an Naturbesonderheiten, ruhige Großstädte, ländliche Dörfer und abgelegene, einheimische Gemeinden.
2002 begann man zudem einen Botanischen Garten anzulegen, um den Tourismus im Bereich Nachhaltigkeit einzusetzen und zu fördern.
Man kennt es auch als “La Ciudad de las Brumas” (Stadt des leichten Nebels), da man einst jeden Morgen Nebelfelder über der Stadt aufsteigen sehen konnte.
Die Hauptstadt dieses Departamentos ist die gleichnamige Stadt Jinotega im Nordosten, mit knapp 60000 Einwohnern.
Im Vergleich zu Managua und Chinandega, Städte, in denen das ganze Jahr über sehr hohe Temperaturen herrschen, sind die in Jinotega sehr angenehm zu ertragen, da es etwas höher gelegen ist.Die Regenzeit findet von Ende Oktober bis Ende November statt, den Rest des Jahres kann man Jinotega hervorragend bereisen.
Faszinierend kann ein Besuch während der Kaffee Saison von Dezember bis Februar werden. Jinotega ist nämlich einer der größten Kaffee Hersteller des ganzen Landes. Zu dieser Zeit sieht man überall Trucks, die Kaffee durch die Stadt transportieren.
Für Kulturfreunde lohnt sich die Besichtigung der Iglesia San Juan im Zentrum Jinotegas. Der Bau der Kirche, so wie sie heute steht wurde 1958 abgeschlossen, nachdem sie im 19. Jahrhundert auf-, ab- und wieder aufgebaut wurde.
Ein eindrucksvoller Ort ist Peña de La Cruz, ein Berg mit einem Kreuz auf der Spitze. Von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Jinotega Tal und die Berge in der Umgebung und zusätzlich spürt man immer eine erfrischende Brise Luft um sich herum.
Ein weiterer Blickfang ist zum Beispiel der Apanas See, wo man - wie die Einheimischen -schwimmen gehen oder einfach nur die schöne Umgebung rundherum betrachten kann.
Wenn man Glück hat, bekommt man eine der in Nicaragua beliebten Paraden oder „Hipicas“ zu Gesicht. Während einer Hipica stellen die Männer ihre Pferde zur Schau und tragen dabei Cowboy Stiefel, die man sich auch als Besucher in einem der naheliegenden Geschäfte kaufen kann.
Es gibt auch viele Second-hand Läden und sogar Menschen, die direkt von ihren Häusern aus Kleidung verkaufen.
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Falls Ihr vor Ort sonst noch irgendwelche Wünsche habt, gibt es den Läden “Everything for $1“, in dem sie so ziemlich alles Nützliche von Postkarten bis hin zu Shampoos finden.
Mit der Bahn oder mit Taxen kann man die Stadt ausgezeichnet erkunden, jedoch sollten sie bestenfalls den Preis vor der Fahrt ausmachen, da sich die Einwohner auch schnell mal umentscheiden können. Nichtsdestotrotz sind die Menschen in Jinotega ein sehr freundliches Völkchen.
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