Blogparade, Facebook: notwendiges Übel oder tolle Chance?

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Der Michael von den Blogprofis hat eine kleine Blogparade gestartet. “Facebook: notwendiges Übel oder tolle Chance?”. Da ich ja gerne an Blogparaden teilnehme und ich auch aktiver Facebooker bin, habe ich mich gezwungen gefühlt Teil dieser Blogparade zu werden. Der Michael hat uns auch gleich mal ein paar Fragen mit auf den Weg gegeben die er gerne von uns beantwortet haben möchte.

Wieso ist für die einen Blogger Facebook ein “muss”, während andere dieses soziale Netzwerk äußerst kritisch betrachten?

Facebook ist für mich ein “Muss”, da ich einige Leute kennen, die mit Blogs und RSS nichts am Hut haben. Selbst Blogger brauchen ein Mittel wie RSS um auf dem Laufenden zu bleiben. Und ähnlich sehe ich Facebook für meinen Blog. Mittels Facebook teile ich den Menschen aus meiner näheren Umgebung und aus den Freundeskreis mit das es etwas neues auf meiner Seite gibt. Da mein Blog kein Spezielles Thema hat und ich auch in letzter Zeit immer mehr über mein Privatleben Blogge sind oft einige meiner Facebook Freunde selbst von dem ein oder anderen Thema betroffen. Zwar nenne ich aus Datenschutzrechtlichen Gründen keine Namen von Personen in Blogs, aber wenn meine Freunde die Einträge lesen wissen sie meist das sie gemeint sind. Alleine schon um meine Beiträge unters Non-Virtuelle Volk zu bringen ist Facebook für mich das Mittel zum Zweck. Warum jetzt einige Blogger Facebook verteufeln sollen, entzieht sich jetzt ehrlich gesagt meiner Kenntnis. Gut Datenschutz hin oder her. Aber nur weil man einen Blog hat muss man ja nicht gleich den Rest seines Lebens zu schau stellen.

Sind Facebook Pinnwände und Fan-Pages die Blogs der Zukunft?

Nein, auf keinen Fall. Facebook hat mich ja erst wieder ans Bloggen gebracht. Als ich vor knapp 3 Jahren mit dem Bloggen anfing, hatte ich noch keinen aktiven Facebook Account. Nachdem ich auf Grund von Zeit und Lustmangel das Bloggen “aufgegeben” habe, kam ich irgendwann mit Facebook in Berührung. Und ich begann immer mehr dort in den Status zu Posten. Aber irgendwann wurde mir dieses kleine Statusfenster einfach zu klein. Ich wollte einfach zu vielen Dingen mehr sagen, so gesehen hat mich Facebook dazu inspiriert das Bloggen wieder anzufangen.

Aber ein Ersatz kann Facebook wie auch Twitter nicht sein, zumindest für mich nicht. Dazu schreibe ich viel zu gerne ausschweifende Texte.

Wie kann ich Facebook als Blogger nutzen?

Ich denke eine Facebook Gruppe ist schon mal ein guter Anfang. Was man ja so gut wie in jedem Blog findet, ist der “Like” Button zu jedem Artikel. Das wiederum finde ich, brauch man für kleine Blogs wie meinen Nicht. Ein Klicken auf den Facebook Button übersieht man ja heute fast in der Facebook Timeline. Also ich habe da nicht so viel von. Blogger sollen bei lieber auf den Twitter Button drücken, da hab ich mehr von, wenn ihnen einer meiner Artikel gefällt.

Reicht es einfach nur, dort meine normalen Artikel auf einer Fanpage zu veröffentlichen?

Ich veröffentliche meine Artikel auf meiner Fanpage und auf meiner normalen Profil-Seite, da wenige meiner Facebook Freunde bisher auf den “Gefällt mit” Button im Blog gedrückt haben. Aber viel mehr mache ich selten. Mit meinen 23 Blogfans bringt es auch nicht viel große Ankündigungen extra nur auf Facebook zu machen. Dazu nutze ich dann direkt den Blog. Wie gesagt, ich sehe Facebook für meinen Blog eher als allgemeinen RSS Reader und nicht als voll integriertes Instrument. Es gibt ja z.B. auch Plugins die Facebook Kommentare automatisch in den Blog importieren. Aber so was ist mir zu heiß, ich will nicht das Kommentare die auf einer anderen Homepage getätigt wurden auf eine andere Importiert werden. Den Blogkommentare sind viel einfacher über Google zu finden als Facebook Kommentare. Und bei jedem einzelnen Nachzufragen ob er das ok findet wenn ich seine Kommentare auf meinen Blog importiere ist mir auf Dauer auch zu Doof. So lange ich weiß das meine Artikel gelesen werden bin ich glücklich und motiviert. Egal ob ich das anhand der Kommentaranzahl im Beitrag, bei den Facebook Kommentaren oder auf persönlichen Weg erfahre.

Was erwarten meine Facebook-Leser von mir, meinem Blog und meinen Posts?

Das kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Da wie gesagt die meisten Leser die über Facebook auf meinen Blog kommen Freunde von mir sind. Denke ich mal das sie Dinge erwarten die mich betreffen. Dinge die sie vielleicht selber kennen, oder sogar dabei gewesen sind. Und ansonsten denke erwarten die Leser, egal ob Twitter/RSS/Facebook eigentlich alle das selbe, das sie einen interessanten, informativen oder unterhaltsamen Beitrag vorfinden und nicht am Ende denken: “Der schuldet mir 5 Minuten meines Lebens”.

So das war es auch schon, meine kleine Meinung zu Blog und Facebook.