Blogger und die rechtlichen Gefahren im Internet

Von Octane @okispandoki

Wer gerne und oft Artikel, Berichte und Anleitungen im Internet veröffentlicht, muss in der heutigen Zeit mit vielerlei Problemen rechnen. Man setzt sich manchmal stundenlang hin und gibt sich viel Mühe für Texte oder Bilder, um den eigenen Lesern wertvolle Inhalte bieten zu können. Wer aber wertvolle Dinge kostenlos im Internet anbietet, muss auch damit rechnen, dass die Inhalte auch ungefragt kopiert und geteilt werden.

Oftmals ist es dem Publikum gar nicht bewusst, dass einfaches Kopieren ohne sich vorher eine Einwilligung des Autors zu holen meistens nicht erlaubt und sogar strafbar ist. Auf der anderen Seite teilt man natürlich als Blogger auch gerne Inhalte, die aktuell im Trend liegen und möchte darüber informieren und ist sich manchmal nicht bewusst, dass man Bilder teilt, die kostenpflichtig sind, obwohl es so ausgeschrieben wurde, dass man die Inhalte teilen darf. Das Urheberrecht ist leider nicht für das Internet vorgesehen, da das Internet noch jung ist. Das Urheberrecht hat schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel und damals gab es das Internet noch nicht, deshalb kann man sich bereits mit nur einem Klick unbewusst strafbar machen, weil der technische Fortschritt meist schneller ist als der Gesetzgeber.

Aufgrund dessen kann es mal schnell passieren, dass man rechtliche Probleme bekommt und sollte sich für alle Fälle absichern. Man sollte sich durch eine Anwaltskanzlei für die eigenen Interessen vertreten lassen, wenn eigene Inhalte kopiert und geteilt werden oder man unwissend der Content-Mafia zum Opfer gefallen ist, die sich die Rechte von anfangs freien Inhalten sichern, nachdem man erkannt hat, dass viele Blogger die freien Inhalte teilen.