Blogger-Adventskalender – Türchen Nummer 13

Blogger-Adventskalender – Türchen Nummer 13

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Hallo ihr Lieben!

Heute macht der Blogger Adventskalender bei mir halt und ich freue mich so, dass ich auch dieses Jahr wieder mit dabei sein kann. Noch einmal herzlichen Dank an Emily und Saskia für die tolle Organisation!

Bevor ihr jedoch erfahren werdet, was es heute hübsches zu gewinnen gibt, möchte ich euch ein Märchen vorstellen, das ihr möglicherweise schon kennt, das aber immer wieder mein Herz berührt, weil es so unglaublich traurig ist. Es erinnert mich immer wieder daran, wie viel Glück ich habe ein Dach über dem Kopf zu haben und eine Familie, die immer für mich da ist.

Blogger-Adventskalender – Türchen Nummer 13

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

von Hans Christian Andersen

Es war entsetzlich kalt; es schneite, und der Abend dunkelte bereits; es war der letzte Abend im Jahre, Silvesterabend. In dieser Kälte und in dieser Finsternis ging auf der Straße ein kleines armes Mädchen mit bloßen Kopfe und nackten Füßen. Es hatte wohl freilich Pantoffeln angehabt, als es von Hause fortging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln, sie waren früher von seiner Mutter gebraucht worden, so groß waren sie, und diese hatte die Kleine verloren, als sie über die Straße eilte, während zwei Wagen in rasender Eile vorüberjagten; der eine Pantoffel war nicht wiederaufzufinden und mit dem anderen machte sich ein Knabe aus dem Staube, welcher versprach, ihn als Wiege zu benutzen, wenn er einmal Kinder bekäme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten zierlichen Füßchen, die vor Kälte ganz rot und blau waren. In ihrer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund hielt sie in der Hand. Während des ganzen Tages hatte ihr niemand etwas abgekauft, niemand ein Almosen gereicht. Hungrig und frostig schleppte sich die arme Kleine weiter und sah schon ganz verzagt und eingeschüchtert aus. Die Schneeflocken fielen auf ihr langes blondes Haar, das schön gelockt über ihren Nacken hinabfloß, aber bei diesem Schmucke weilten ihre Gedanken wahrlich nicht. Aus allen Fenstern strahlte heller Lichterglanz und über alle Straßen verbreitete sich der Geruch von köstlichem Gänsebraten. Es war ja Silvesterabend, und dieser Gedanke erfüllte alle Sinne des kleinen Mädchens.

In einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas weiter in die Straße vorsprang als das andere, kauerte es sich nieder. Seine kleinen Beinchen hatte es unter sich gezogen, aber es fror nur noch mehr und wagte es trotzdem nicht, nach Hause zu gehen, da es noch kein Schächtelchen mit Streichhölzern verkauft, noch keinen Heller erhalten hatte. Es hätte gewiß vom Vater Schläge bekommen, und kalt war es zu Hause ja auch; sie hatten das bloße Dach gerade über sich, und der Wind pfiff schneidend hinein, obgleich Stroh und Lumpen in die größten Ritzen gestopft waren. Ach, wie gut mußte ein Schwefelhölzchen tun! Wenn es nur wagen dürfte, eins aus dem Schächtelchen herauszunehmen, es gegen die Wand zu streichen und die Finger daran zu wärmen! Endlich zog das Kind eins heraus. Ritsch! wie sprühte es, wie brannte es. Das Schwefelholz strahlte eine warme helle Flamme aus, wie ein kleines Licht, als es das Händchen um dasselbe hielt. Es war ein merkwürdiges Licht; es kam dem kleinen Mädchen vor, als säße es vor einem großen eisernen Ofen mit Messingbeschlägen und Messingverzierungen; das Feuer brannte so schön und wärmte so wohltuend! Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen – da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand – sie saß mit einem Stümpchen des ausgebrannten Schwefelholzes in der Hand da.

Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und an der Stelle der Mauer, auf welche der Schein fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Flor. Die Kleine sah gerade in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem blendend weißen Tischtuch und feinem Porzellan gedeckt stand, und köstlich dampfte die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllte, gebratene Gans darauf. Und was noch herrlicher war, die Gans sprang aus der Schüssel und watschelte mit Gabel und Messer im Rücken über den Fußboden hin; gerade die Richtung auf das arme Mädchen schlug sie ein. Da erlosch das Schwefelholz, und nur die dicke kalte Mauer war zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß die Kleine unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum; er war noch größer und weit reicher ausgeputzt als der, den sie am Heiligabend bei dem reichen Kaufmann durch die Glastür gesehen hatte. Tausende von Lichtern brannten auf den grünen Zweigen, und bunte Bilder, wie die, welche in den Ladenfenstern ausgestellt werden, schauten auf sie hernieder, die Kleine streckte beide Hände nach ihnen in die Höhe – da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, und sie sah jetzt erst, daß es die hellen Sterne waren. Einer von ihnen fiel herab und zog einen langen Feuerstreifen über den Himmel.

»Jetzt stirbt jemand!« sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die sie allein freundlich behandelt hatte, jetzt aber längst tot war, hatte gesagt: »Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele zu Gott empor!«

Sie strich wieder ein Schwefelholz gegen die Mauer; es warf einen weiten Lichtschein ringsumher, und im Glanze desselben stand die alte Großmutter hell beleuchtet mild und freundlich da.

»Großmutter!« rief die Kleine, »oh, nimm mich mit dir! Ich weiß, daß du verschwindest, sobald das Schwefelholz ausgeht, verschwindest, wie der warme Kachelofen, der köstliche Gänsebraten und der große flimmernde Weihnachtsbaum!« Schnell strich sie den ganzen Rest der Schwefelhölzer an, die sich noch im Schächtelchen befanden, sie wollte die Großmutter festhalten; und die Schwefelhölzer verbreiteten einen solchen Glanz, daß es heller war als am lichten Tag. So schön, so groß war die Großmutter nie gewesen; sie nahm das kleine Mädchen auf ihren Arm, und hoch schwebten sie empor in Glanz und Freude; Kälte, Hunger und Angst wichen von ihm – sie war bei Gott.

Aber im Winkel am Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit Lächeln um den Mund – tot, erfroren am letzten Tage des alten Jahres. Der Morgen des neuen Jahres ging über der kleinen Leiche auf, die mit den Schwefelhölzern, wovon fast ein Schächtelchen verbrannt war, da saß. »Sie hat sich wärmen wollen!« sagte man. Niemand wußte, was sie schönes gesehen hatte, in welchem Glanze sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war.

Blogger-Adventskalender – Türchen Nummer 13

Ich hoffe das Märchen gefällt euch genauso gut wie mir auch wenn es so unendlich traurig ist. Um die Stimmung wieder etwas zu heben, stelle ich euch jetzt vor, was es dieses Jahr bei mir zu gewinnen gibt.

Dieses Jahr dürfen sich gleich zwei liebe Menschen über ein kleines buchiges Päckchen von mir freuen! Es gibt zum einen ein Hörbuch-Paket mit der kompletten After Reihe von Anna Todd zu gewinnen. Ich habe die ersten drei Hörbücher als Rezensionsexemplare bekommen und deshalb selbst gehört. Die anderen beiden waren Geschenke, die ich dann aber nicht mehr gehört habe. Wer Fan von Anna Todd ist (oder es noch werden möchte), der kann sich also für das Hörbuch-Paket entscheiden.

Inhalt von After Passion

Tessa Young ist hübsch, klug, verantwortungsbewusst und zielstrebig. Das perfekte Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie auf Hardin Scott. Und Hardin ist das genaue Gegenteil von Tessa. Unverschämt, unhöflich, unberechenbar. Der Bad Boy schlechthin. Doch irgendetwas hat er, das Tessa wie magisch anzieht. Sie kann ihm nicht widerstehen und wenn sie sich auf ihn einlässt, dann könnte das sie für immer verändern…

Da Hörbücher doch etwas speziell sind habe ich mir gedacht, dass ein weiteres Päckchen vielleicht eine gute Idee wäre. Deshalb gibt es noch das Hardcover von „Die Analphabetin die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson zu gewinnen. Es ist noch komplett eingeschweißt.

Inhalt

Die junge Afrikanerin Nombeko kann nicht lesen, trotzdem ist sie ein Rechengenie und hilft deshalb fast ausversehen bei der Konstruktion von nuklearen Sprengköpfen. Gleichzeitig rutscht sie in Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt und nach einem brisanten Geschäft setzt sie sich ab und landet in Schweden. Dort begegnet ihr die große Liebe und dies bringt nicht nur ihr ganzes Leben durcheinander, sondern auch die gesamte Weltpolitik..

Blogger-Adventskalender – Türchen Nummer 13

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können beantwortet mir bitte diese Frage:

Verschenkt ihr dieses Jahr Bücher? Wenn ja, welche? 

Bitte vergesst nicht, mir in den Kommentaren zu verraten, ob ihr lieber das Hörbuch Paket oder das Jonasson Buch gewinnen möchtet. Außerdem brauche ich noch eine Mail-Adresse, damit ich euch im Gewinnfall kontaktieren kann!

Teilnahmebedingungen:

  1. Das Gewinnspiel ist für meine Abonnenten, als Dankeschön für ihre Treue und daher wäre es wichtig, dass ihr meinem Blog folgt, egal ob per Mail, Twitter oder WordPress
  2. Ihr nehmt an der Verlosung teil, sobald ihr meine Gewinnspielfrage beantwortet.
  3. Teilnehmer unter 18 Jahre müssen eine Einverständniserklärung ihrer Eltern abgeben, in dem sie erklären, dass die Adresse weitergegeben werden darf.
  4. Wenn ihr an dem Gewinnspiel teilnehmen wollt, dürft ihr eure E-Mail Adresse nicht vergessen. Nur mit Hilfe einer gültigen Mail Adresse kann ich euch im Gewinnfall erreichen.
  5. Ich versende nach Deutschland und Österreich.
  6. Das Gewinnspiel gilt nur einem Tag. Das heißt es endet um Mitternacht.
  7. Keine Haftung sofern der Gewinn auf dem Postwege verloren geht
  8. Die Adressen/Daten des Gewinners werden nach Versand des Gewinns gelöscht und nicht weiter gegeben.
  9. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nun wünsche ich euch und euren Familien noch eine wunderschöne Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest! Habt eine schöne Zeit mit euren Liebsten und kommt ein bisschen zur Ruhe.

Eure Anna


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