Blog Adventskalender 2014 - 16. Söckchen

Von Etegofallor @EtEgoFallor

Huhu Ihr Lieben.

Dieses Jahr darf ich Teil des Adventskalender von Alex sein. Und glaubt mir... ich überlege bereits seit Wochen, was ich schreiben soll.

Mein Hirn spuckte mir also in der Ideen-Findungsphase allerhand spannendes, weniger spannendes und leider auch absolut unbrauchbar es aus. Einige von Euch wissen ja, dass ich am 28.11. nun doch meine Zahn-OP hatte. Die Vor- und Nachbereitung derer gestaltete sich dank einer fetten Erkältung auch aufwendiger als ich dachte. Und zurück blieb ich mit der wahnwitzigen Idee einen lockeren Weihnachtssmoothie zu kreieren - promt ging unser Mixer zum 3. Mal seit Anschaffung im März kaputt. Idee gestorben. Outfit of the day - Posting fürs Fest? War mir dann doch zu scheinheilig.. da wir in der Familie eigentlich ziemlich locker drauf sind.

Nun Sitze ich hier in Ägypten auf einem Hotel-Balkon und sinniere über Weihnachten. Ein Prozess, der sich bei mir jedes Jahr in Gang setzt. Ich arbeite seit mehreren Jahren in einer sehr ostdeutschen Firma und stelle jedes Jahr aufs neue fest, wie sehr sich meine Weihnachts-Meinung von denen meiner Kollegen abheben. Und da sich dies nun als für mich am essentiellsten herauskristallisierte Thema der Vorweihnachtszeit zeigte, müsst ihr nun mit mir diskutieren. Hihi.

Es sei nun also die Frage gestellt:

Was bedeutet für Euch Weihnachten?
Was ist Weihnachten?
Kommt bei Euch das Christkind oder der Weihnachtsmann?

Mir ist Weihnachten relativ wichtig. Wen auch mehr dieses kindliche Kribbeln im Bauch, die Vorfreude und das Beisammen-sein der Familie - als der in der Werbung zelebrierte Konsumterror der (mindestens gefühlt) jedes Jahr schlimmer wird. Ich kotze bei sämtlichen Werbungen. Bei Gesprächen meiner Kollegen die etwa so lauten könnten: "Weihnachten? Das war bei mir in der Familie immer das mit den Geschenken!!" Kotze ich umso mehr.

Versteht mich nicht falsch - ich liebe es anderen Menschen Geschenke zu machen. Aber muss von der breiten Masse ein christliches, religiöses Fest so versaut werden? Kann es für alle, denen der eigentliche Sinn für Weihnachten fehlt, nicht ein neutrales "wir beschenken uns zu Tode"-Fest geben?

Ich bin nicht hyper-religiös. Aber ich bin getauft und konfirmiert. Habe kirchlich geheiratet. Mein Leitsatz ist grundsätzlich "Ich glaube an etwas, aber dafür brauche ich kein Bodenpersonal". Just for information. But, srsly?

In diesem Sinne meine Lieben... Möget Ihr reich mit Liebe und Glück beschenkt werden. Denn das ist doch das wichtigste, oder?
Ich freue mich auf reichlich, niveauvolle Diskussionen mit Euch!

In diesem Sinne,
liebe Grüße,
Jette

PS:
Und das nächste Söckchen findet ihr morgen auf http://sabienes.de, http://gesichtet.net oder auf http://zn80.net.