Blödes Kranksein!

Zweimal Sommergrippe, dreimal Streptokokken-Infektion mit Antibiotika-Behandlung – und das innerhalb eines Monats und verteilt auf zwei Kinder!

Arme Kinder!

Armes Ich.

“Zweiundsiebzig Stunden, bis das Antibiotika die volle Wirkung entfaltet hat – am Montag darf er wieder in den Kindergarten!”, verkündete der Kinderarzt gestern mit viel Optimismus in der Stimme.

“Schön”, knurrte ich und dachte an den Zettel aus der Poströhre des perfekten Sohnes: Am Montag fällt der Unterricht aus.

Armes Ich.

Und armes Kind natürlich!

Wir holten das Antibiotika aus der Apotheke (“Grüezi, wir schon wieder – ja, sie hatten recht, der Abstrich war wieder positiv. Kein Problem, der Platz im Kühlschrank ist immer noch frei!”), gingen nach Hause, und ich setzte mich deprimiert an den Küchentisch.

Heute geht es mir besser – da ich die letzten vier Wochen üben konnte, wie man am besten mit einer “Mein-Kind-ist-krank-und-muss-zu-Hause-bleiben”-Verstimmung umgeht, bin ich mittlerweile ziemlich rasch in der Umsetzung!

Was geholfen hat und hilft:

  1. Jede Gelegenheit ergreifen, um zu klagen! Bei Freundinnen, Verwandten und Nachbarn, per Telefon, über den Gartenhag, per SMS und Mail.
  2. Sich versichern lassen, dass man wirklich eine Arme ist. Und dass bessere Zeiten kommen werden. Dass das Ende des Krankseins mit Kaffee und Kino gefeiert würde. Dass der nächste Dienstag bestimmt ein Tag ohne krankes Kind sein werde.
  3. Glauben und darum beten: “Ich will den Erschöpften neue Kraft geben.” (Aus der Bibel, Jeremia 31,25)
  4. Den Rat einer besten Freundin annehmen und an die Wandtafel schreiben: “Blöde Streptokokken!” (Also eigentlich müsste ein anderes Wort vorne stehen, aber ich will hier ja nicht rumpöbeln.)
  5. Das kranke Kind Computerspiele machen lassen, währenddessen das Badezimmer putzen und sich damit Credits von Ehemann und Tochter erwerben.
  6. Trotz Klagen und Jammern dankbar sein, dass uns medizinische Hilfe zur Verfügung steht und wir in Sicherheit sind.

2015-09-09 08.02.51



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