Blaukraut Schritt für Schritt

Erstellt am 4. Oktober 2013 von Kunterbuntweissblau @kunterbuntweiss

Für die Hauptspeis habe ich mich bewusst nur für ein Gericht entschieden, da es mir das Liebste auf der Wiesn ist. Und da jetzt ja auch der Herbst angebrochen ist und es einige Gelegenheitenheiten wie z.B. das Kirchweihfest, Sankt Martin oder dann auch Weihnachten gibt dachte ich mir, ihr würdet meine Idee auch ganz gut finden.

Zudem gebe ich zu, dass ich es endlich einmal selber lernen wollte, wie das geht mit der Ente. Mein Papa als weltgrößter Entenfan war sofort Feuer und Flamme von der Idee, für Samstagabend eine Ente zuzubereiten um sein Können an meine tollen Leser weiterzugeben (hierzu später mehr) und meine Mama, ja die hatte ich auch vorgewarnt, dass sie mir endlich ihr Spezialrezept für ihr Blaukraut verraten muss.

So kam ich am Nachmittag angedüst, aus dem Auto an den Herd und habe für euch jeden einzelnen Schritt festgehalten. Ausnahmsweise hier mal eine “How to do” Reihe, aber da ich mir selbst so die Schritte am besten merken konnte, dachte ich mir, vielleicht gefällt’s euch.

Also die Herrschaften, ANSCHNALLEN, los geht’s ins Blaukrautkarusell :)

Blaukraut Schritt für Schritt

für 6 Portionen

Vorarbeit:

1 Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden

1 Apfel schälen

Schritt 1: 1 EL Puderzucker dünn in einen Topf sieben. Bei leichter Hitze erwärmen nur solange bis er sich zu auflösen beginnt.

Schritt 2: Sofort Zwiebelwürfel dazugeben und glasig dünsten.

Schritt 3: Etwa 1500 g Rotkohl aus dem Glas zugeben

Schritt 4: Ca. eine Tasse Gemüsebrühe nach und nach angießen. Hier beachten, dass das Kraut nicht zu trocken aber auch nicht zu feucht ist

Schritt 5: 1/2 bis 1 Apfel zum Kraut hobeln und alles miteinander vermengen

Schritt 6: 5 Nelken in einem verschlossenen Teesackerl zusammen mit einem Lorbeerblatt in das Kraut geben

Schritt 7: Nun alles leicht köcheln lassen, immer mal wieder umrühren und mit Salz, Pfeffer, Butterschmalz, Crema di Balsamico und Preiselbeeren je nach Belieben abschmecken. Je länger das Blaukraut köchelt, desto weicher/sämiger wird es.

Ich für meinen Geschmack mag es lieber bissfest, andere weicher. Daher einfach immer wieder probieren bis es für euch die richtige Konsistenz hat.

Und wer jetzt sagt, “Wieeee, nur Blaukraut? Wo ist den das Entenvieh??”, der soll sich in Geduld üben, bald gibt’s die auch! Is gerade doch nochmal weggeflogen :)


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