Bitte, wer? (Dillon, Thurston Moore)

Dillon

Bitte, wer? (Dillon, Thurston Moore)

© BPitch

Dominique Dillon de Byington, kurz Dillon, wurde schon im März von uns gelobt. Die Brasilianerin, die seit ihrem vierten Lebensjahr in Köln (inzwischen natürlich in Berlin) lebt, verzaubert mit ihrer besonderen Stimme, die mal über Pianoklängen, mal über erdrückendem Electro schwebt wie die Friedenstaube über der Sintflut. Meist ganz in schwarz gekleidet und, abgesehen von ihrem Produzenten Tamer Fahri  Özgönenc im Hintergrund, ganz alleine, scheint es, als singe sie um ihr Leben. Bei den persönlichen Texten kommen dann nicht nur bei den Zuschauern die Emotionen hoch, wie man beim tragisch-schönen Aufnahmezustand sehen kann. (Samstag, Vorschot, 20:50-21:50)

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Thurston Moore

Bitte, wer? (Dillon, Thurston Moore)

© Alayna Van Dervort courtesy of LUMA Foundation

Aus der Masse an Indie-Pop, deutschem Hip-Hop und Electro/House sticht Thurston Moore als Skurrilität hervor. Klar, er ist einer der Götterväter des Indie Rock. Doch sowohl Sonic Youth als auch seine Solo- und Nebenprojekte – siehe Twilight, eine Black Metal Supergroup mit Leuten, deren Bands Namen wie Krieg und Leviathan tragen – haben mit dem Rest des Dockville Festivals eher wenig zu tun. Sein letztes Soloalbum ist schon etwas her, doch seinem letztjährigen Album mit Chelsea Light Moving nach zu urteilen, wird Thurston Moore die angenehme Überraschung für viele Festivalbesucher sein. Thurston Moore, Sänger und Gitarrist von den großen Sonic Youth – allein dafür muss man ihn sich eigentlich mal angucken. (Samstag, Großshot, 17:10-18:00)

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Fichon



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