Birne, Baum, Terrorist!

Machen wir einmal ein Experiment. Ein auserwählter Freiwilliger soll die Augen schließen und genau das was Sie sagen innerlich projizieren. Birne, Baum, Terrorist. Fragen Sie Ihre Testperson nach jedem Wort welches Bild sie vor Augen hatte und lassen Sie nicht viel Zeit zwischen den Begriffen vergehen. Und? Welches Bild hatte Ihre Testperson beim Begriff Terrorist vor Augen? Einen deutschen von der Kameradschaft Süd? Eine neonazistischen Terrorgruppierung? Nein. Die Antwort ist meistens dieselbe; Einen muslimischen bärtigen Mann mit Turban. Wir sind so manipuliert worden, dass wir Terrorismus instinktiv und ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, einer Religion und einer bestimmten Gruppe von Menschen zuordnen. D.h. wir begegnen einer Religionsgruppe von Haus aus mit einem Vorurteil.

Doch wie konnte es nur so weit kommen lassen oder wer hat uns so weit getrieben? Das Dauerfeindbild “Terrorist” hatte seine Geburtsstunde am 11.9.2001.

Wir schließen vom Anschlag des 11. Septembers, von vier beteiligten muslimischen Menschen auf 1,6 Milliarden und rechtfertigen damit einen Krieg? Ohne dieses Feindbild wäre ein Einsatz in Afghanistan und im Irak gar nicht möglich gewesen, weil die Menschen in einer Demokratie nie einen unbegründeten Kriegseinsatz geduldet hätten. Wenn ich morgens ein Feinbild habe, hat der Tag Struktur.

Aber ich will hier nicht über den Irakkrieg oder den 11/9 schreiben. Ich will über die Deutungshoheit der Medien schreiben und die öffentliche Diffamierung wenn man anderer Meinung ist. Die Mainstreammedien haben Recht, sie haben immer Recht und sind auch nicht zu kritisieren oder zu hinterfragen. So zumindest scheint es in der Gegenwart. Wenn man nun doch die Courage aufbringt anderer Meinung zu sein und diese auch kund zu tun, gibt es ein effektives Werkzeug. Man schwingt die Nazikeule, denunziert Kritiker als Verschwörungstheoretiker oder Antisemit. Das hat sich in der Vergangenheit immer als verlässliches Werkzeug herausgestellt, wenn es galt kritische Stimmen in der breiten Öffentlichkeit mundtot zu machen. Holocaust-PR Ken Jebsen? So lautete der Titel im Tagesspiegel. Xavier Naidoo: Jesus bei den Reichsbürgen, hieß es im Spiegel. So einfach ist es Systemkritische Menschen öffentlich nieder zu machen.

So begann der Holocaust. Man ließ keine zweite Stimme zu. Jeder der anderer Meinung war, wurde entfernt. Heute ganz ähnlich, man entfernt sie aus der Öffentlichkeit. Sie sehen auf welchen gefährlichen Weg wir uns befinden.

Wir befinden uns in einer Zeit in der Meinungspluralismus als negativ empfunden wird. Aber ich sehe auch, dass immer mehr Menschen den großen Zeitungen den Rücken zuwenden und lieber ihre Informationen aus dem Internet suchen und sich bei Betrachtung mehrerer Sichtweisen ihre eigene Meinung bilden. Diese sich langsam entwickelnde Medienkompetenz ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Aber das ist nur meine Meinung



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