Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit – schwierig aber lösbar

Ist man von Arbeitslosigkeit betroffen, vielleicht sogar länger ohne Job, kann man seinen Wert auf den Arbeitsmarkt nur erhalten, wenn man die Zeit ohne Beschäftigung nicht unbeschäftigt ist. Würde man ein altes Haus kaufen, wenn einem beim ersten Besichtigungstermin die Fassade buchstäblich entgegenkommt? Argumente, dass dieser Haus eigentlich, entgegengesetzt dem Anschein, von der Bausubstanz noch super in Schuss ist, würde einen, ganz abgesehen davon, dass dies wirklich so sein mag, nicht vom Erwerb überzeugen.

Arbeiten an der Fassade

Höchstens Fachleute, die sich vorstellen können was man aus dem Haus macht und wie dies zu bewerkstelligen ist. Bei der Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit ist es vergleichbar. In mir steckt das Potenzial, das weiß jeder, der mich kennt. Nur der Personalverantwortliche oder der Arbeitgeber selbst, der sieht im Vorstellungsgespräch meine Fassade, meine Verfassung. Und wehe, die bröckelt beim Besichtigungsterm, dem Vorstellungsgespräch.

Wie nutzt man die Zeit ohne Job?

Findet man sich nach länger erfolgloser Suche nach einem Job, mit der Situation als unveränderbar ab, und zeigt dies äußerlich in seinem Auftreten und Stil hat man tatsächlich für immer verloren. Am besten fährt man, wenn man für sich das aufrecht erhält, was man hatte, als man noch im Arbeitsverhältnis stand - Eine Struktur, ein fester Tagesrhythmus, der einen fit und aktiv hält.

Meine Chance auf den neuen Job ergibt sich einfach daraus, wie ich die Zeit der Arbeitslosigkeit genutzt habe. Die Inhalte dieser Zeit, Weiterbildungen, Vereinstätigkeit, ein interessantes Hobby. In meinem Fall ist dies die Einholung von Rat, in Form eines Buches („Die Bewerbung" von Ulrich Holst) und die aktive Umsetzung in die Praxis, sowie der Auseinandersetzung mit meiner Situation in meinem Blog.

Nicht die Struktur verlieren

Was wiederum anderen in ähnlichen Situationen weiterhelfen könnte, die selbst etwas ändern wollen. Tatsache ist der Eindruck zählt. Fachliches kann beigebracht werden. Was bedeutet dies für mich aber konkret? Wie kann ich diese Erkenntnis, gewonnen aus dem Ratgeber, praktisch umsetzen? Um aktiv, die Zeit meiner Arbeitslosigkeit zu nutzen, mache ich mir einen Tagesplan, oder besser noch einen Plan für die ganze Woche, den ich dann am Ende der Woche aufstelle bzw. optimiere.

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