Beton und Glaube — Nachkriegskirchen in Berlin

Beton und Glaube - Nachkriegskirchen in BerlinIm letzten Jahr ist mit dem Architekturführer Berlin 1949–1979 ein Standardwerk zur Baukunst der Nachkriegsmoderne in der Bundeshauptstadt erschienen. Nun legt der Verlag Archimap Publishers ein Werk über den Kirchenbau dieser Epoche nach. Fotografien von Patrick Voigt dokumentieren den Einfalls- und Formenreichtum dieser Zeit, der oft erst auf den zweiten Blick sichtbar wird.

Buchbeschreibung

Betonkirche, Seelenbunker, Bet-Zelt – es gibt viele Spottworte für Kirchenbauten der ersten Nachkriegszeit. Die scharfe Kritik an der „brutalistischen“ Architektur, an anonymen Hochhauswohnsiedlungen, am autogerechten Städteumbau verbindet sich dabei oft zu einer generellen Zeitkritik. Übersehen wird jedoch, dass es in dieser Epoche der Architekturgeschichte nicht weniger Einfalls- und Formenreichtum gab als in anderen. Kaum jemals wurde architektonisch derart viel erprobt und gewagt wie in der Zeit von Kriegsende bis Mitte der siebziger Jahre. Dabei liegt der baukünstlerische Wert dieser Kirchen auch in der Hoffnung und dem Willen, die Zukunft mittels der gebauten Moderne sicher und nachhaltig zu gestalten.

Der Fotograf Patrick Voigt begibt sich auf die Entdeckungsreise zu dramatischen und kraftvollen Kirchenbauten im einstigen West-Berlin, begleitet von dem Architekturhistoriker Nikolaus Bernau. Beton und Glaube bietet eine aktuelle Übersicht schützenswerter Kirchen der Nachkriegsmoderne und regt zu einem sinnvollen Umgang mit diesem kulturellen Erbe an.

 


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