Berühmte Nationalparks Südamerika – „Parque Nacional Manú“ in Peru

Blick auf den Rio Madre de Dios im Manu-Nationalpark

Blick auf den Rio Madre de Dios im Manu-Nationalpark

Neben dem Nationalpark Los Glaciares in Argentinien zählt auch der Manú Nationalpark in Peru zu einem der berühmtesten in Südamerika. Noch dazu ist er einer der schönsten und artenreichsten der Welt. Er liegt im Amazonasgebiet im Südosten Perus und erstreckt sich über 15.000 km² – mehr als die Hälfte der Schweiz. Der Park wurde 1973 gegründet und 14 Jahre später von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.

Der Manú Nationalpark ist in drei große Zonen eingeteilt:

Die „Zona Cultural“ ist der öffentliche Bereich. In den 40.000 km² leben die Einheimischen. Auch die Lodges für die Touristen befinden sich in dieser Region.

Zwei Hellrote Aras

Zwei Hellrote Aras

Zu der „Zona Experimental“ haben nur Forscher, Wissenschaftler und Ökotouristen (mit Genehmigung) Zutritt. Diese dürfen den experimentellen Bereich aber nur in Begleitung mit einem berechtigten Veranstalter und lizensiertem Führer betreten. In dieser einzigartigen Natur kann man mit etwas Glück auch Jaguare sehen.

Die „Zona Natural“ ist der größte Bereich des Nationalparks (81,5%). Touristen haben hier keinen Zutritt. Nur Wissenschaftler des peruanischen Landwirtschaftsministeriums dürfen diese Zone mit Genehmigung betreten.

Im Nationalpark leben zudem noch kleine Indianerstämme, u. a. die Yaminahua und die Kugapakori. Bis auf die Stämme der Machiguenga und der Yora haben sie alle keinen Kontakt zur Außenwelt. Ihre ursprüngliche Lebensart als Urwaldnomaden soll auch weiterhin erhalten bleiben.

Auch Jaguare leben im Manu-Nationalpark

Auch Jaguare leben im Manu-Nationalpark

Der Manú Nationalpark bietet des Weiteren zahlreichen Tieren ein Zuhause. Hier leben z. B. Ozelote, Riesenotter, Brillenbären, Tapire und viele verschiedene Affen- als auch Vogelarten. Viele von ihnen sind vom Aussterben bedroht. Der Park besitzt obendrein eine einzigartige Flora. Über 200 Baum- und rund 15.000 Pflanzenarten sind hier zu finden. Da große Teile des Parks noch nicht erschlossen sind, werden fast wöchentlich neue Arten entdeckt.

Besucher dürfen den Park nur geführt betreten. Möglich sind Lodgeaufenthalte im Park, bei denen man dann von seiner Unterkunft aus verschiedene Ausflüge unternimmt. Touren in den Park werden in unterschiedlicher Länge angeboten. Oder man besucht den Manu Nationalpark im Rahmen einer Gruppenreise, z.B. unserer Reise „Transamazonica“ oder „Mythos Amazonien„.

Tagged as: Amazonas, Dschungel, Manu Nationalpark, Peru


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