BERLIN MARATHON 2015 | Saison-Finale | Gedanken zur Vorbereitung | Saltin-Diät

Tach auch. Ist ja schon einige Zeit ins Land gegangen seit dem letzten Lebenszeichen hier. Nach dem Berlin Triathlon XL war ehrlich gesagt die Luft ein bisschen raus. Oder besser gesagt, ganzschön raus. Die Motivation war mir irgendwie abhanden gekommen. Triathlon, Laufen und Training überhaupt – ich brauchte mal eine kurze Verschnaufspause nach den durchaus rasanten und ereignisreichen Monaten zuvor. Doch wie sagte Arnie einst: I’ll be back!! Rechtzeitig zum Saison Finale #Berlin Marathon brennt die Flamme wieder. Es ist alles angerichtet. Die Muskeln sind butterweich. Fette und Eiweiße vermerht auf dem Speiseplan. Ach ja und was ist eigentlich mein Ziel? Und ab…

Saison Finale – Klappe die zweite

Ich kann mich nur wiederholen. Eigentlich…aber auch nicht. Alles was den Berlin Triathlon XL angeht ist schon gesagt. Wie bereits angedeutet gab es danach eine etwas längere Phase, in der das Training und der innere Motivationsmotor ins Stocken geriet. Sicherlich auch durch den Unistress bedingt. Das berühmte Tief danach. Ja, das wird es gewesen sein. Ich muss reingefallen sein. Irgendwie. So mit reinschupsen. Völlig heimtükisch und urplötzlich. Das tägliche Trainingspensum wollte so gar keinen Spaß mehr machen. Die nächste Einheit? Hmm oder doch schieben? Naja so in etwa war das zum größten Teil im August.

Dödöööömmm. Aufwachen! Mensch, junge, jetzt reiß dich dochmal wieder zusammen!!

Im letzten Jahr hätte ich so einiges gegeben, um die Zeit nochmal zurückzudrehen und so die nervtötende Sehnenentzündung nicht geschehen zu lassen. An Lauftraining war unmittelbar vor dem Berlin Marathon 2014 nicht zu denken. Jetzt – 1 Jahr später – bin ich vollständig gesund, muskulär ist alles tiptop. Keine Wehwehchen. Konditionell halbwegs im Plan. Und trotzdem jammer ich rum? Das kann es nicht sein! Also zusammenreißen und vor allem das geraderücken, was mich stets am Dranbleiben hält: Mein Ziel, die eine Vision oder heruntergebrochen auf das kommende Event: Den Berlin Marathon in unter 3 Stunden zu finishen. Letztes Jahr blieb die Uhr bei meiner Marathon-Premiere knapp bei 3:22h stehen. Eine hervorragende Leistung angesichts des damaligen Trainingsaufwands. Direkt danach hatte ich nur einen Gedanken: Nächstes Jahr wieder und dann schaffst du auch die 3 Stunden Marke.

Das das entsprechende Marathontraining dafür nach einer vollen Triathlonsaison auch seine Umfänge und spezifische Trainingsreize bedarf, habe ich konsequent rausgeschoben. Den 16-Wochen Plan von Marquardt-Running habe ich nur teilweise absolviert. Wenn ich mir den Plan und meinen Trainingskalender anschaue sehe ich doch die ein oder andere Abweichung zugunsten der eigenen Komfortzone. Was? 9 x 1000m in 3:49min/km?? Ne heute auf keinen Fall! Vielleicht 7 in 3:55min/km. Mehr geht einfach nicht!!  #ausrede #komfortzone #motivationsloch…

Wie auch immer. Ich freue mich vor allem auf nächsten Sonntag. Die Berlin Atmosphäre vom letzten Jahr war großartig und total mitreißend!! Ich werde einfach mein Bestes geben und Spaß haben – und wie Anna Hahner bei jedem überlaufenden Gullidenkel dieses BzzzzzzzzSt! machen und mir einen zusätzlichen boost geben! :D Das ist ihr Geheimtrick für schnelle Zeiten haha.

Profis und ambitionierte deutsche Läufer am Start

80.000! Eine gewaltige Zahl. Ziemlich große Trampelherde. Irgendwas in dieser Dimension wird am 27. September wieder losgelassen. Also zapplige Läuferfüße versteht sich. Die Sekunden unmittelbar vor dem Startschuss sind einfach grandios. Wer sein Glückshormon-level auffrischen oder einfach gute Laune haben will, MUSS mit an den Start. Oder wenigstens als Zuschauer an der Strecke stehen. Das ist einfach ein riesen Spektakel, wenn knapp 40.000 Laufverrückte mit lauten Musikbässen auf die Strecke geschickt werden. Adrenalinlevel 100%. Gänsehautfaktor 110%. Puls schon vorm Start mindestens 120. :D

Natürlich bin ich jetzt wieder voll fokussiert und motiviert. Doch ein paar externe Motivationsschübe können nie schaden. Dafür konsumiere ich täglich so eine Art Marathonfeed. Gemeint sind die Status updates und Trainingseindrücke von z. B. Lisa und Anna Hahner, Paul Schmidt oder Marcel Bräutigam. Insbesondere diese 3 bzw. 4 verfolge ich mit großem (Läufer)-interesse. Regelmäßig lese ich ihre aktuellen Blogbeiträge oder gebe meinen Senf zu aktuellen Trainingsimpressionen auf Facebook & Co dazu. Vor allem die Ernährungs- und Trainingstipps auf der Website der Hahner-Twinns sind echt cool und praxistauglich!

Die Sache mit der Saltin-Diät

Kaum ein Thema ist so komplex, wie die optimale Ernährung unmittelbar vor dem Wettkampf. Schon allein das Adjektiv “optmial” ist keineswegs trivial und lässt einen Interpretationsspielraum zu, der seines Gleichen sucht!

Ab morgen sind es noch 7 Tagen bis zum Wettkampf. Genau wie im letzten Jahr werde ich die Saltin-Diät machen. Kurzum: Ab Sonntag gibt es bis Mittwoch (fast) ausschließlich Fette und Eiweiße. Kohlenhydrate adé! Da ich eh schon seit Längerem größtenteils low-carb untwegs bin, dürfte mir der dreitägige Verzicht nicht allzu schwerfallen. Zumal das Angebot an gesunden und natürlichen Fett- und Eiweißquellen eh vielversprechend ist. Spontan denke ich da an frischen Fisch, Leber vom Metzger, Avodaco, Nüsse (keine Cashews), Spinat, Quark (die Vollfettvariante ;), Sprossen, Samenkerne, Ei, grünem Salat, Kokosfett und und und. Ab Donnerstag werden dann wieder vermerht Kohlenhydrate reingespachtelt. Keine riesen Mengen Nudeln aber das ein oder andere Schokoladenstück extra wird es definitiv geben! Anna und Lisa erklären das Prinzip der Saltin-Diät auch nochmal. Sicherlich ist die Saltin-Diät nicht unumstritten. Manchen bekommt sich gar nicht. Andere halten den psychischen Stress des Verzichts nicht aus – so heißt es! Immerhin werden wir ja durch eine Masse an Produkten mit verstecktem Zucker (Kohlenhydrate) ausgetrickst. Ein süßen Joghurt hier, 2 Fertigsmoothies da. Fertigpizza, Brötchen aus Fertigteig….die Liste ist lang! Unser Körper ist die Zuckeraufnahme einfach gewohnt. Zucker ist unsere natürliche Alltagsdroge. Glaubst du nicht? Ist aber so. Deshalb fällt es uns so schwer auf das Süße zu verzichten.

Zusätzlich gönn’ ich mir in den letzten 2 Wochen täglich 250 bis 500ml Rote Beete Saft. Gerne auch in Scheiben. Schmeckt köstlich das Zeug! Die einstige Abneigung gegen Rote Beete muss vom damaligen Schulessen kommen. Dort war das Zeug immer dermaßen sauer, dass selbst das Sprichwort mit dem Lustigwerden nicht mer zutraf! ;) Diese Methode ist ebenfalls nicht 100% wissenschaftlich belegt. Aber who cares?!? Es mundet und hey: Mr. Placebo gibt es ja auch noch.

Ansonsten sieht die Wettkampfwoche sehr entspannt aus. Ein paar kürzere Daueräufe, 1x Intervalltraining am Mittwoch für den letzten intensiveren Reiz. Das war’s schon. Ich bin tiefenentspannt. Das Saison Finale kann kommen.

Beste Grüße

Sören

#KEEP ON RUNNING


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