Berlin: Das etwas peinliche Denkmal

Zurzeit wird in allen Zeitungen über die „East Side Gallery“ berichtet, da aufgrund von Bauarbeiten einige Lücken in das 1,3 Kilometer lange Kunstprojekt geschlagen wurden. Dabei ist die Aufregung eigentlich vergebens, da das ursprüngliche Kunstwerk bereits zerstört wurde.
Berlin: das etwas peinliche Denkmal

1990 ist die Mauer offen und die DDR am Sterben. Der "Ministerrat der DDR" stimmt dem ersten gesamtdeutschen Kunstprojekt, der „East Side Gallery“ zu. Gut hundert Künstler aus aller Welt bemalen ein Stück der hinteren Sperrmauer. Im September 1990 wird sie eröffnet, eine Woche später hörte die DDR auf zu existieren.

In den Jahren darauf litten die Bilder an dem stetigen Vandalismus und dem bröckelnden DDR-Beton.
Berlin: das etwas peinliche Denkmal

2009 wurde dann die gesamte Mauer aufwändig renoviert. Dazu wurden erst einmal alle Bilder entfernt, dann der Beton geflickt und dann die Bilder wieder frisch hingemalt. Einige der Künstler waren über die Zerstörung dermaßen empört, dass sie sich weigerten, ihre Bilder ein erneut zu malen.
Berlin: das etwas peinliche Denkmal

Auf mich wirkt das "gesamtdeutsche Kunstwerk" kitschig und etwas peinlich, vor allem weil die Bilder nicht mehr die ursprünglichen sind, sondern bloß aufgehübschte Kopien. Als ob man die Mona Lisa neu gestrichen hätte!


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Packliste Skidurchquerung: Ausrüstung für mehrtägige Skitouren
wallpaper-1019588
Nahwärme im Realitätscheck: Was das 16,5-Mio-Projekt in Bracht wirklich taugt
wallpaper-1019588
Gesunde Basisernährung im Ausdauersport: Tipps für einen stressfreien Alltag
wallpaper-1019588
Nie wieder leere Akkus: Die neuesten Tricks und Fakten, um den Akkuverbrauch zu reduzieren