Bericht aus Kairo - Die Straßen brennen!

Bericht aus Kairo - Die Straßen brennen!

Ein Bild aus Facebook

Bis vor wenigen Minuten schrieb und sprach ich mit Bekannten in den Vororten Kairos. Sie berichteten von den Demonstrationen und den Aufständen in den Vororten, von Vierteln in die die internationalen Viertel nicht gelangen. (Das genaue Viertel werde ich nicht nennen, da dies in der jetztigen Situation noch zu gefährlich für sie sein könnte.)
In den Vororten Kairos versammeln sich die Menschen, um an den Aufständen gegen das Regime teilzunehmen. Einige von ihnen fahren dabei in die Innenstadt, um an den zentralen Plätzen zu demonstrieren, denn die großen Straßen werden von bewaffneten Polizisten gehalten, die keinen Halt davor machen auch zu schießen, viele allerdings organisieren Demonstrationen im jeweiligen Viertel um ihren Unmut über die Regierung kundzutun. 
Teilhabe an der Gesellschaft
Dabei geht es nicht nur darum, dass der Diktator Mubarak verschwindet, es geht um grundlegende Veränderungen die Menschen sehen Mubarak als Symbol für den ganzen unterdrückenden und korrupten Staatsapparat und sie wollen, dass die ganze Regierung und ihre Handlanger verschwinden. Die Proteste richten sich nicht nur gegen Mubarak, sie richten sich auch gegen die Polizeiführung und das Militär.
Die Menschen in den ärmeren Vierteln demonstrieren nicht nur für Veränderung in der Politik sie demonstrieren dabei auch für mehr Teilhabe an der Gesellschaft und Möglichkeiten aus ihrer Situation zu entfliehen, denn die meisten die in den Vororten geboren werden, bleiben dort für immer.
Diese Demonstrationen werden nicht von Parteien organisiert, da die meisten Parteien verboten sind und somit ziemlich geschwächt und die Parteien, die nicht verboten sind, gelten als Unterstützer des Regimes.
Es demonstrieren Menschen aus den verschiedensten politischen Richtungen, es demonstrieren Alte und Junge, es demonstrieren Frauen und Männer, es demonstrieren so gut wie alle, denn die Situation der Bevölkerung in der Vororten ist sehr schlecht und unter dem Regime erhoffen sie sich keine Verbesserung.
Es ist nicht nur ein Aufstand für Demokratie, es ist ein Aufstand für eine bessere Zukunft. ( So sagte es mein Bekannter, Bilder aus den Vierteln besitze ich leider nicht deswegen.)

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