Behalte Dein Ziel im Blick!

Behalte Dein Ziel im Blick!

Quelle: Raymonde Graber

"Es mag sein, dass ich meine Ziele nie erreichen werde, aber ich kann sie schauen,
mich an ihnen erfreuen und sehen, wohin sie mich leiten.“
Louisa May Alcott

Behalte Dein Ziel im Blick!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,ich möchte Euch heute die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
„Behalte Dein Ziel im Blick!“ 
„Florence Chadwick hatte sich in den Kopf gesetzt:
"Ich will als erste Frau den Kanal überqueren - schwimmend!"
Nach langem hartem Training startete sie 1952 ihren ersten Versuch in Calais.
Sie schwamm und schwamm, angespornt von den vielen Zurufen aus ihren Begleitbooten.

Kurz vor der englischen Küste zog dicker Nebel auf und das Wasser wurde immer kälter. Ihre Mutter feuerte sie von einem Boot aus an: "Los, Florence! Du schaffst es! Es sind nur noch wenige Meilen!" Doch schließlich ließ sich die erschöpfte Florence an Bord ziehen - ein paar hundert Meter vor ihrem Ziel. Später antwortete sie den Reportern: "Ich will mich nicht entschuldigen, aber ich glaube, ich hätte es geschafft, wenn ich nur mein Ziel hätte sehen können."  Florence Chadwick versuchte es später noch einmal. Dieses Mal konzentrierte sie sich darauf, die Küste von Dover vor ihrem inneren Auge zu sehen. Jedes Detail malte sie sich aus und je dichter der Nebel und je kälter das Wasser wurde, desto klarer erschien ihr das Bild der Küste, desto näher sah sie sich ihrem Ziel - welches sie am Ende auch tatsächlich erreichte.  

Behalte Dein Ziel im Blick!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,ich gebe gerne zu, das Ziel von Florence Chadwick wäre nichts für mich gewesen:
Ich bin kein sehr guter Schwimmer und vor allem schwimme ich nicht gerne in eiskaltem Wasser.

Das ist also das Erste, was wir aus dieser kleinen Geschichte lernen können: 
Das Ziel, das wir erreichen wollen, muss auch zu uns passen. 
Es würde zum Beispiel nicht sehr Erfolg versprechend sein, wenn ich mich mit meinen 67 Jahren entschließen würde, als Ziel zu wählen, Olympiasieger im 100-Meter-Lauf werden zu wollen. Da würde ich mich nur lächerlich machen.
Mein Traum war es vor vielen Jahren, mit Lesen Geld zu verdienen.
Inzwischen bin ich Lektor, lese von morgen bis abends wissenschaftliche Arbeiten und verdiene mit dem Lesen meinen Lebensunterhalt. Ich habe also mein Ziel erreicht.
Mein zweites Ziel war es immer, dass ich anderen Menschen und mir selbst Freude bereite und anderen Menschen Mut und Zuversicht vermittele und auch diesem Ziel komme ich immer näher.
Aber diese beiden Ziele konnte ich nur deshalb erreichen,
weil diese Ziele zu mir persönlich passen.

Also, Ihr Lieben, wenn Ihr Euch ein Ziel auswählt, dann prüft Euch im Stillen,
ob dies Ziel für Euch das richtige ist und ob das Ziel realistisch ist. 
Aber, und das ist das Zweite, das wir aus dieser Geschichte lernen können: 
Wenn Ihr Euch für ein Ziel entschieden habt, dann behaltet es im Blick, dann wandert mutig auf dies Ziel zu und lasst Euch von niemandem (ich wiederhole: VON NIEMANDEM) entmutigen oder von Eurem Ziel abbringen.

Behalte Dein Ziel im Blick!

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ich möchte aus gegebenem Anlass noch einige Anmerkungen anfügen.
Ich wurde in diesen Tagen mehrfach danach gefragt, ob ich im Fernsehen fleißig die Olympischen Spiele verfolgt habe. Ich musste diese Frage verneinen.
Mich haben die Olympischen Spiele nicht interessiert und das aus drei wichtigen Gründen:
Der Begründer der neuzeitlichen Olympischen Spiele, Pierre de Coubertin hat einmal einen ganz wichtigen Satz gesagt:
„Das Wichtige an den Olympischen Spielen ist nicht zu siegen, sondern daran teilzunehmen; ebenso wie es im Leben unerlässlich ist, nicht zu besiegen, sondern sein Bestes zu geben.“
Von diesem Grundgedanken ist nichts mehr übrig geblieben. Nur der Sieger steht im Rampenlicht, schon der Vierte oder Siebte gilt als Versager, dabei finde ich es grandios, wenn ein Sportler der Viert- oder Siebtbeste der Welt ist.Im alten Griechenland fanden regelmäßig die Vorläufer der heutigen Olympischen Spiele in Olympia statt. Dabei galten zwei Grundregeln, die erste lautete: Die durch die Spiele verursachten Kosten werden von allen Staaten,
aus denen Sportler teilnahmen, gemeinsam getragen.

Heute werden die veranstaltenden Staaten mit den Kosten allein gelassen.
Brasilien, das ohnehin mit wirtschaftlichen Problemen und großer Armut in der Bevölkerung zu kämpfen hat, muss die Kosten von 11 Milliarden Euro allein stemmen, die Gewinne aus den Spielen fließen allein dem Olympischen Komitee zu.

Die zweite Grundregel, die ebenfalls strikt eingehalten wurde, lautete:
Während der Olympischen Spiele stellten alle beteiligten Staaten, die Krieg führten, für die Dauer der Olympischen Spiele alle Kriegshandlungen ein. 

Welche ein menschlicher Fortschritt wäre das, wenn zumindest diese Grundregel auch heute noch gelten würde!

Behalte Dein Ziel im Blick!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ein Ziel, für das es sich zu leben lohnt. 
Und ich wünsche Euch Mut, Zuversicht und ganz viel innere Freude, dieses Ziel auch zu erreichen.
Ich wünsche Euch heute einen zuversichtlichen Tag und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner von Weserstrand

Behalte Dein Ziel im Blick!

Quelle: Helmut Mühlbacher


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