Bedeutet ein niedriger Ruhepuls eine gute Fitness?



Der Radrenn-Profi Miguel Indurain gewann die Tour de France fünfmal in Folge. Er hatte den unglaublichen Ruhepuls von 28 Schlägen pro Minute. Ist also etwas an dem Ausspruch „Ich habe einen niedrigeren Ruhepuls als Du. Also bin ich besser in Form.“ Um es vorweg zu nehmen, ja.  Der Satz enthält einiges an Wahrheit.

Bedeutet ein niedriger Ruhepuls eine gute Fitness?

Das generelle Prinzip besagt nämlich, dass die Ruhe-Herzfrequenz mit steigender Trainingsintensität und Häufigkeit niedriger wird. Denn unser Herz, das bekanntermaßen ein Muskel ist, wird durch unser Training trainierter. Es wächst. Genau wie der Bizeps beim Krafttraining mit der Hantel. Und dadurch dass das Herz größer und trainierter ist, pumpt es mit jedem Schlag mehr Blut durch den Körper als ein untrainiertes Organ. Gut trainierte Personen können sogar einen Ruhepuls von 20 bis 30 Schlägen haben. Da ist der spanische Radprofi keine Ausnahme. Wir können unser Herz also dahingehend trainieren, dass es effizienter arbeitet. Diesen Umstand berücksichtigen wir beim Training und nutzen den Vorteil daraus im Wettkampf.

Aber das Training alleine ist nicht der einzige Einfluss auf unseren Ruhepuls. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle. Wobei den Forschern das Ausmaß der Auswirkung noch nicht ganz klar ist. So kann es also sein, dass Sie einfach andere Gene haben als Ihr Trainingspartner und bei gleichem Trainingsstand einen niedrigeren oder höheren Ruhepuls haben. Oder andersherum betrachtet, könnte Ihnen Ihr Trainingspartner, der die gleiche Fitness aufweist wie Sie, in einem Wettlauf davonlaufen. Person A mit dem niedrigeren Ruhepuls als Person B muss nicht zwangsläufig schneller sein als Person B.

Sie sehen also, dass der Ruhepuls zwar Einfluss auf unsere Fitness hat, diese aber nicht alleine bestimmt.

Hinweis: Aber nicht nur genetische und trainingsbedingte Kriterien haben Einfluss auf unseren Ruhepuls. Auch Krankheiten können die Ursache für eine niedrige Herzfrequenz sein. Sind Sie also nicht trainiert und haben dennoch eine sehr niedrigen Ruhepuls, sollten Sie die Ursache durch einen Arzt untersuchen lassen, um eine Herz-Kreislauferkrankung als Ursache ausschließen zu können.
Die American Heart Association definiert übrigens die ideale Ruheherzfrequenz bei 60 bis 80 Schlägen pro Minute.


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