“Batman: Das Making-Of der Dark Knight Trilogie”

Seien wir ehrlich, “The Dark Knight Rises” war nach dem großartigen Vorgänger eine milde Enttäuschung. Zu groß die Löcher in der arg an den Haaren herbei gezogenen Story, zu hoch die Bösewicht-Messlatte für Tom Hardy und einfach viel zu viele Nebenrollen und -kriegsschauplätze. Und dennoch war der 160 Minuten-Filmkoloss unterhaltsames Eyecandy. Genau hier knüpft das 300 Seiten Buch “Batman: Das Making-Of der Dark Knight Trilogie” an. (von Renatus Töpke)

The Dark Knight Rises

Voller großformatiger Bilder, detailliert und ausgiebig berichten die Autoren Jody Duncan Jesser und Janine Pourroy über das Phänomen Batman, wie Christopher Nolan auf dem Regiestuhl Platz nahm und welche Probleme, Herausforderungen und Hochgefühle bei den Beteiligten der Dark Knight-Trilogie während der Produktionen der Filme “Batman Begins” (2005), “The Dark Knight” (2008) und “The Dark Knight Rises” (2012) für unruhige Jahre sorgten.

Es ist toll zu lesen, dass eine der rentabelsten Film-Trilogien in der Garage eines Indie-Regisseurs geplant und begonnen wurde. Auch freut man sich als Leser daran teil zu haben, wie wichtige Entscheidungen über Stories, Look, Schauspieler etc. getroffen wurden – aber gleichzeitig fragt man sich, ob das auch alles wirklich so blauäugig angegangen wurde, wie es immer wieder betont wird. Leider sind die immer wiederkehrenden Beteuerungen aller Beteiligten enervierend, in denen Drehbuchautor & Regisseur Christopher Nolan in den gottgleichen Geniestatus gehoben wird. Amerikaner mögen da weniger reflektiert sein, könnte eine mögliche Erklärung sein. Neben der teilweise mauen Übersetzung, das zweite Manko eines ansonsten guten Buchs.


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