Bärte in guten, bayrischen Händen

Jeder Bartträger, der es ernst meint, pflegt seinen Bart mit Geduld und Leidenschaft. Es wird gebürstet, geföhnt und allerhand wunderbare Mittel einmassiert. Bastian, der Namensgeber von Beyer´s Oil stellt seine Bartpflegeprodukte zumindest mit der selben Hingabe und Liebe her!

Nomen est Omen

Bastian Beyer ist Bayer und trägt einen Bart, der sich sehen lassen kann. Kein Wunder, dass ihm da eingefallen ist, Bartpflegeprodukte selber zu produzieren. Statt aber kurzerhand ein Unternehmen zu suchen, das nach Rezept das Öl mischt und abfüllt, behält Bastian die Herstellung in der eigener Hand. Ganz anders, als vergleichbare Hersteller, erledigt Bastian die Produktion selbst. Er mischt mit eigenen, wohl ausgesprochen weichen und gepflegten Händen, seine Produkte höchstpersönlich.

Mehr als der gute Name

Ein Vorteil liegt somit ganz klar auf der Hand: Bastian weiß ganz genau, was in seinen Fläschchen und Tiegeln alles drin ist und kann ruhigen Gewissens sein bärtiges Gesicht auf seinen Etiketten anbringen. Bio-Rohstoffe und die manuelle Produktion machen das Sortiment zu etwas ganz Besonderem. Da hat er auf dem Etikett leicht lachen, ein garantiert ehrliches Produkt.

Das geht unter die Haut

Sowohl Öl, als auch der Beard Balm von Beyer´s Oil enthalten reichlich pflegendes Jojobaöl. Haut und Haar erfahren eine nachhaltige Pflege und die Mischung der Düfte, macht gute Laune. Nach einer langwierigen und bartölvariantenreichen Entwicklung sind Bartöl und Beard Balm vor wenigen Monaten auf dem Markt angekommen und begeistern das bärtige Publikum. Nach Bayern und Deutschland steht bei Bastian der Rest der Welt auf der Agenda. Schon heute gehen Produkte nach Amerika und neben der .com-Domain stolpert man bei Beyer´s Oil immer wieder über die internationale Ausrichtung in Form Englischer Bezeichnungen.

Beyer´s Oil – Das Interview

Bastian gibt offen Antworten auf meine Fragen. Ein lesenswertes Interview mit einem geradlinigen Menschen, dem Bärte und deren Pflege am Herzen liegt.


mein-vollbart.de: Ich habe gelesen, dass Du mit der Bartöl-Produktion in Deiner Elternzeit begonnen hast, nachdem Du das erste Mal mit Bartöl beim Barbershop in Berührung gekommen bist. Nachdem Du Bartöl und seine Wirkung auf den Bart noch nicht kanntest, was waren damals Deine Eindrücke? Was hat sich an Deinem Bart verändert?

Bastian: Am meisten ist mir aufgefallen, dass keine Schuppen mehr aus dem Bart gefallen sind. Ich hab meistens schwarze T-Shirts an und im Laufe des Tages sind da doch oft ein paar Schuppen draufgekommen weil die Haut unter dem Bart halt sehr trocken ist und man bei einem längerem Bart auch nicht mir Gesichtscreme hinkommt.

mein-vollbart.de: Den Gedanken, ein eigenes Bartöl zu mischen, haben ja die meisten Bartträger irgendwann. Natürlich kann man sich ein, zwei Trägeröle und ein paar ätherische Öle besorgen und das zusammenmischen, das Ergebnis ist aber noch lange kein ordentliches Bartöl. Die Kunst liegt einerseits in der Konsistenz und andererseits vor allem in der richtigen Mischung der Duftöle. In Deinem Fall hat Du ja sicher einiges an Zeit und auch Geld investiert, um Dein Bartöl zu entwickeln und zu testen. Was hat Dich so sicher gemacht, dass Du auf dem richtigen Weg bist und dass sich die Investition lohnt?

Bastian: Ich habe ca. 4 Monate rumprobiert. Dabei habe ich mit ca. 25 ätherischen Ölen getestet und habe insgesamt über 50 verschiedene Bartöle kreirt. Bis man eines hat, das einem wirklich gut taugt dauert es, finde ich, schon sehr lange. Oft riecht es dann schnell zu wenig, oder der Geruch bleibt zu stark oder oft kommt es auch vor, dass sich der Geruch und auch die Konsistenz nach einigen Tagen ändern. Und das Bartöl sollte ja über einen längeren Zeitraum konsistent bleiben. Auch finde ich es wichtig dass anderen, insbesondere meiner Freundin der Geruch taugt. Wäre ja doof, wenn sie den Duft meines Bartes nicht mögen würde.

mein-vollbart.de: Ein Bartöl zu testen ist keine leichte Angelegenheit. Außerdem ist es langwierig, weil man in den wenigsten Fällen nach einer Behandlung sofort ein Urteil abgeben kann. Der Duft entwickelt sich über den Tag und ob das Barthaar weicher wird kann man auch erst nach ein paar Tagen sagen. Wie bist Du bei den Tests vorgegangen und was hat Dich schließlich an der Mischung, die Du jetzt verkaufst, überzeugt?

Bastian: Fast alle meine Freunde haben einen Bart. Ich habe die verschiedenen Bartöl Varianten über einen längeren Zeitraum getestet. Später auch mit einem Barbershop. Lieben Dank an Dirk und seine Barbiere vom Barber House München! Ich habe geschaut welcher Duft am besten ankommt, welches am besten beständig ist, welches schnell einzieht und nicht so „ölt“ und welches den Bart geschmeidig und nicht mehr so borstig macht.

mein-vollbart.de: Stichwort Verkaufen. Du hast eine eigene Firma für Deine Produkte gegründet. Wie lange gibt es das Unternehmen schon, oder anders gefragt: seit wann ist Beyer´s Oil am Markt?

Bastian: Ich habe im April 2016 ein Gewerbe angemeldet und verkaufe seitdem mein Bartöl. Erster Laden war das Barber House in München die mir auch bei der Entwicklung geholfen haben. War ein krasses Gefühl, sein eigenes Produkt in einem Regal in einem Barbershop stehen zu sehen,

mein-vollbart.de: Ich habe gelesen, dass Du Dein Bartöl auch nach Amerika verkaufst. Im Shop hast Du ja einen Hinweis, dass Du nur innerhalb Europas verschickst. Wie kommen dann Amerikaner zu Deinen Produkten?

Bastian: In den USA kann man Beyer’s Oil unter pomade.com und craftandcaro.com bestellen.

mein-vollbart.de: Das Eisenkraut, bzw. die Zitronenverbene hat ja eine lange Liste an wunderbaren Wirkungen! Es regt an, hilft bei der Konzentration und kann auch gegen Depressionen eingesetzt werden. Bergamotte ist zusätzlich dazu, dass es, genauso wie Lavendel, auch stimmungsaufhellend wirkt, antiseptisch. Alles in allem eine sehr positive Mischung. Alle drei Düfte wirken sich positiv auf die Psyche aus und sorgen sicher dafür, dass Deine Kunden ein bisschen zufriedener durchs Leben gehen. Das passt auch gut zum Slogan auf Deinem Etikett: Rub in your beard and be happy. Hast Du die Düfte nach diesen Gesichtspunkten ausgewählt, oder hat sich das zufällig so ergeben?

Bastian: Haha, da hast Du Dich gut informiert, gefällt mir! Eisenkraut war schon immer einer meiner Lieblingsdüfte weil er frisch und irgendwie ganz besonders ist. Diesen Duft wollte ich unbedingt drin haben. Das die anderen Aromen von ihrer Wirkung auch noch dazu passen war eher Zufall, freut mich aber sehr. So ist alles schön stimmig.

mein-vollbart.de: Auf Deinem Etikett liest man das Wort „Handmade“. Auch auf Deiner Website schreibst Du „Handmade Bartöl aus Bayern“. Ich habe gelesen, dass Du das Öl tatsächlich selber mischt. Also, ich meine ganz persönlich und mit eigenen Händen. Mit Liebe handgemacht in Bayer. Wie funktioniert das? Hast Du zu Hause ein Labor, wo Du mit weißem Kittel die Öle mischt?

Bastian: Tatsächlich stelle ich das Bartöl selbst her. Ein Bekannter von mir hat ein Kosmetikunternehmen und dort gibt es das notwendige Werkzeug. Also z.B. besonders saubere Räume die zur Kosmetikherstellung geeignet sind. Und ein Gerät, mit dem man genau 30ml abfüllen kann. Ansonsten schaut alles ein bisschen wie beim Kochen aus, aber mit einem sehr grossen Topf J Ich habe einen Schutzkittel, Schutzschuhe und ein Schutzmütze auf. Zum Spaß hab ich mir auch schon einen Schutz um den Bart gebunden J

mein-vollbart.de: Es fällt auf, dass Du an manchen Stellen Englisch und Deutsch vermischt. Ein Beispiel hatten wir gerade, wo Du Handmade in den deutschen Slogan geschummelt hast. Auch verwendest Du da und dort die Bezeichnungen Beard-Balm, Bart-Balsam, aber auch die Mischung Bart-Balm. Meist werden Bartpflegeprodukte hauptsächlich in Englisch beschriftet und auch Deine Etiketten sind, bis auf den Namen „Eisenkraut“, konsequent Englisch. Auch Deine Website lässt sich einfach und fast konsequent auf Englisch umschalten. Woher kommt es, dass ein bayrisches Bartöl mit „All Natural Beard Oil“ beschriftet wird?

Bastian: Ich wollte von Anfang an, das mein Bartöl auch in USA, UK etc. verkauft wird. Deswegen hab ich das Etikett und die Website gleich auf Englisch gemacht.

mein-vollbart.de: Dein Beard-Balm Eisenkraut enthält ja dieselben Düfte, wie das Bartöl. Die Wirkung auf die Haut und den Bart ist auch ähnlich, wie die des Bartöls. Der Unterschied ist, soweit ich das sehe eigentlich nur die Konsistenz und die Eigenschaft des Balsams, den Bart zu formen. Was würdest Du empfehlen und warum? Sollte man eher das Öl, eher den Balm , oder am besten beides einsetzen?

Bastian: Ja, im Bartbalm ist etwas Bienenwachs und deswegen verleiht der Balm etwas Festigkeit. Er ist aber kein Bartwachs, das starken Halt gibt. Eigentlich wollte ich ein Wachs machen und der Balm ist nur zufällig entstanden. Mir hat die Konsistenz gefallen, er ist ein bisschen wie Honig. Und dann kann man mit einem Finger in den Topf und sich den Balm ohne grosses Gekratze aus dem Glas holen. Das ist bei Wachs oft anstrengend. Und der Balm lässt sich schön im Bart verteilen. Mir macht es deshalb viel Spaß den Balm zu verwenden, er ist aber im Prinzip ähnlich wie das Bartöl. Ich nehme meistens nur eins von beiden, worauf ich gerade mehr Lust habe aber ich kenne viele Leute die erst das Bartöl benutzen (vor allem für die Gesichtshaut unter dem Bart) und dann noch den Balm fürs Styling und die Spitzen.

mein-vollbart.de: Meine Leser tragen überwiegend Vollbart und wenn ich alles richtig gemacht habe, dann arbeitet die Minderheit, die noch keinen Bart trägt, auch schon daran. Jetzt hast Du ja auch ein Prachtstück von einem Bart, den Du natürlich als das beste Beispiel für die Wirksamkeit Deiner Bartpflegeprodukte auch zeigst. Auf den Fotos sitzt Dein Bart immer makellos. Der Rasierte sieht auf so einem Foto wahrscheinlich nur einen Vollbart. Meine Leser und ich erkennen sicher, dass da jedes Haar genau weiß, was es zu tun hat. Da steht kein Barthaar weg, Dein Bart hat keine Wellen und auch der Schnauzer fällt natürlich in eine perfekte Form. Wie macht man das, dass man einen derartig gepflegten, langen Vollbart hinbekommt?

Bastian: Danke Dir, freut mich sehr! Sehr wichtig ist kämmen, dadurch bekommt der Bart einen besonderen Glanz und die alten Barthaare werden entfernt. Und der Bart hat schon mal die richtige Grundform. Am besten föhnt man den nassen Bart zusammen mit einer Bürste, dann wird der Bart glatter. Und dann Bartöl oder Bartbalm rein. Und einmal im Monat in einen Barbershop gehen, damit der Bart die richtige Form hat.

mein-vollbart.de: Ich habe gelesen, dass Du noch weitere Produkte herausbringen wirst. Kannst Du uns da schon den Mund wässrig machen, oder ist das noch Betriebsgeheimnis?

Bastian: Ja, ein paar Produkte habe ich seit längerem fertig. Was man halt noch so für einen gepflegten Bart braucht 😉 Aber ich tüftel noch an der Verpackung. Die muss ja auch schön sein.

mein-vollbart.de: Vielen Dank für das Interview!

Bastian: Danke, hat Spaß gemacht!


Shopping-King

Die handgemischten Naturprodukte von Beyer´s Oil tun dem Bart natürlich gut! Auf Bastians Website  kann zusätzlich zu Oil und Balm auch noch passendes Zubehör in Form einer Bürschtn und einer Tasse erstehen. Wer also bei Beyer´s Oil vorbeischaut, der kann sich gleich eine kleine Grundausstattung bestellen. Die Sicherheit, handverlesene, oder sogar selbst in Handarbeit hergestellte Produkte, zu erhalten, ist bei Bastian auf jeden Fall garantiert. Handmade Bartöl aus Bayern ist ebenso, wie der Rest, den Bastian behauptet, kein leerer Spuch.

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